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Auf dem Vormarsch: Amazon verkauft wöchentlich über 1 Mio. Kindle Varianten
Gepostet am 16.12.2011 von Mia
Von Mia Klöting, Düsseldorf
Mitten in der gerade sehr angeheißten Disskussion um Medions Lifetab stolperte ich vorhin über die Meldung, dass Amazon mit seinen verschiedenen Kindle Versionen gewaltig auf dem Vormarsch sei. Der Online-Händler unser aller Vertrauens veröffentlichte nämlich heute Zahlen, die beeindrucken: Eine Million verkaufte Kindle Varianten pro Woche sprechen die eindeutige Sprache des Erfolgs und lassen mich den imaginären Hut ziehen.

Das Amazon Kindle Fire scheint sich auf dem Tablet Markt zu etablieren. Fotos: Amazon
Die Kindle-eReader und Kindle-Fire-Tablets verkaufen sich anscheinend dank eines überzeugenden Preis-Leistungsverhältnisses wie geschnitten Brot und es verwundert nicht, dass Amazon selbst betont, die Touch-Pcs seien die meist verkauften Produkte auf dem firmeneigenen virtuellen Marktplatz.
Zahlen, die mich nur bedingt überraschen. Denn wenn ich in den vergangenen Wochen morgens morgens halb verschlafen neben anderen halb verschlafenen Pendlern mit der Bahn durch die Ruhrstadt zur Arbeit fahre, gewinne ich doch stark den Eindruck, dass mindestens 50 Prozent aller in Deutschland verkauften Kindle eReader mit ihren Besitzern im Regionalexpress 1 sitzen müssen.

Den Amazon Kindle eReader gibt es in Deutschland mit WiFi und sechs Zoll großem Display bereits für 99 Euronen. Das Modell Kindle Keyboard kann man für 199 Euros erstehen.
Während meine Mitreisenden früher mehr oder weniger unisono morgens statt Tageszeitung oftmals iPads und iPhones herauskramten, um die Fahrtzeit möglichst unterhaltsam zu gestalten, herrscht nun eine bunte Vielfalt an Kindle und iPad Liebhabern. Der eher schlicht wirkende, aber sehr funktionale graue eReader erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Bei gerade mal 99 Euro für die kleinste Version des drahtlosen elektronischen Lesegeräts verwundert der Erfolg kaum.
Es bleibt abzuwarten, wie die Deutschen dann wohl erst auf den Kindle Fire reagieren werden, wenn das gute Stück irgendwann Anfang 2012 bei uns eingeführt wird. Denn bislang kommen seit dem 15. November 2011 allein die Amerikaner in den Genuss des Fires. Mit 199 US-Dollar erweist sich der sieben Zoll große Touch PC dort wohl aber als Verkaufshit. Auch wenn ich bezweifel, dass der Fire dem iPad wirklich gefährlich werden kann, wage ich die Vermutung, dass Amazons Tablet den Markt auch bei uns ordentlich aufmischen wird.
Da bleibt nur eines zu sagen: Ehre, wem Ehre gebührt. Es bleibt spannend auf dem Touch-PC Markt. Vielleicht wird man es mir nicht glauben, aber insgeheim freue ich mich über eine weiter wachsende Anzahl unterschiedlicher Tablet-Versionen auf dem Markt. Besonders wenn sie sich erfolgreich etablieren und funktional langfristig mit der Mutter aller Touch-PCs mithalten können. Denn eines ist klar: Konkurrenz kann das Geschäft ja auch wunderbar beleben, inspirieren und die technischen Entfaltungsmöglichkeiten ankurbeln. Schlussendlich liefert die rasante Entwicklung mir außerdem regelmäßig brandneuen Stoff für neue Apfelpäckchen Episoden.
Mia von styleranking ist bekennende Apple-Fanatikerin und selbst das ist weit untertrieben. Deshalb widmet sie sich in ihrer eigenen Kolumne Apfel-Päckchen liebevoll ihrem Lieblingsthema und versorgt euch regelmäßig mit News.
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2 Kommentare

16.12.2011 um 16:37 UhrAlso ich muss sagen, ich bin auch schon sehr gespannt, wie das Kindle Fire auf dem deutschen Markt ankommt. Obwohl ich es genau wie du eher nicht als direkte Konkurrenz sehe, aber vielleicht löst die Vielfalt der Produkte bei Apple ja irgendwann ein Umdenken in Sachen Preispoliitk aus. Denn so genial wie ich das iPad finde, so teuer ist es leider auch im Vergleich zu anderen Modellen.
16.12.2011 um 17:14 Uhralso an mir ist die ganze kindle-sache vorbeigegangen ^^ hatte nie interesse daran... aber das kindle fire hört sich echt interessant an