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The Old Biscuit Mill
Gepostet am 25.08.2011 von Yavi
Von Maren Christine Dulce, Kapstadt
The Old Biscuit Mill ist “the place to be” an einem Samstagvormittag in Kapstadt. Es ist ein Markt, auf dem man Fashion von lokalen Designern kaufen und Naturprodukte aus lokalem Anbau probieren kann. Jeden Samstag von 9:00 bis ca 14:00 tummelt sich dort die Elite und genießt Frucht-Smoothies und Prosecco auf Heuballen und Holzbänken. Ein idealer Katersamstag.
Wir waren letzten Samstag – natürlich wieder bei strahlendem Sonnenschein – dort und waren begeistert! Die Old Biscuit Mill ist in dem Stadtteil Woodstock, der - wie soll ich sagen - gerade im Wandel ist. Fährt man mit dem Auto über die Main Road durch Woodstock, ist man nicht so richtig motiviert, dort auszusteigen; Es lungern viele Menschen am Straßenrand herum, die Häuserfassaden sind eher heruntergekommen, die Wäsche hängt vor der Tür und an jeder Ampel will jemand einem etwas durch das Autofenster verkaufen.
Mit geschlossenen Fenstern sind wir zu der angegebenen Adresse aus dem Reiseführer gefahren und hatten ehrlich gesagt unsere Zweifel an dem Insider Tipp. Die Straßen vor dem Markt waren hoffnungslos mit Autos überfüllt und wir haben nur mithilfe eines Mannes, der ein selbstgemaltes Papp-Schild mit der Aufschrift „Free and SAFE parking here!“ in die Höhe hielt, einen Parkplatz gefunden.
Als wir dann schließlich das abgesperrte Gelände der Old Biscuit Mill betraten, waren wir sofort begeistert! Familien und Pärchen sowie Gruppen von jungen Leuten saßen entweder auf Bänken, Decken oder Holzbänken auf einem Platz in der Mitte oder liefen mit Einkaufstüten durch die umliegenden Zelte und Geschäfte. Man sah Prosecco Flaschen, High Heels und jede Menge Sonnenbrillen.
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Die Läden dort sind sehr naturorientiert und bieten Dekoration, Tücher und Schmuck an. In den Zelten findet man viele kleine Stände von lokalen Designern, die dort selbst vor Ort sind und ihre Kollektion verkaufen. Da hier gerade „Winter Sale“ ist, gibt es viele gehäkelte Schals, lange Tuniken, gefütterte Stiefel und Mäntel zum halben Preis. Jeans und Standard-Pullover sucht man vergeblich, findet dafür aber jede Menge sehr weiche Stoffe, Grün-, Braun- und Blautöne und ausgefallene Schnitte. Ärgerlich war, dass man nur bar zahlen konnte und ich somit nächsten Samstag (und den danach und den danach) wieder zur Old Biscuit Mill fahren muss, weil ich als verwöhnter Europäer nur eine Kreditkarte dabei hatte. Man kann sich dort nämlich echt tot shoppen! Das Kapstadt-Shopping-Drama hat somit ein Ende…
Auf dem „Neighbor Goods Market“, der ebenfalls Teil der Biscuit Mill ist, kann man sich nach dem Shoppen dann kulinarisch verwöhnen lassen. Es gibt alles: Belgische Waffeln, französische Crêpes….und…. DÖNER. Tatsache.
Hat man sich zwischen all den angebotenen Alternativen entschieden, setzt man sich nach draußen und genießt die Sonne und die Atmosphäre. Es laufen dort viele schöne und gestylte Menschen vorbei und man hat viel zu gucken. Mir wurde gesagt, dass vor einigen Wochen sogar Joko Winterscheidt mit Baby auf der Biscuit Mill gewesen sein soll…
Maren Christine Dulce, 22 Jahre, absolviert an der University of Cape Town ihr letztes Auslandssemester für ihren Bachelor of Arts in „Communication and Marketing“. Sie lebte drei Jahre ihres Lebens in den USA, verbrachte ein Auslandssemester in Dublin und war viel auf Reisen… aber sie war noch nie in Afrika. Von Juli bis November berichtet Maren für styleranking, was sie in Kapstadt erlebt.