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Nicht ohne meine Klamotten!

Gepostet am 19.09.2011 von Julia Basagic

Man soll nicht eine ganze Tafel Schokolade essen, aber wir tun es trotzdem. Man soll sich die Nachrichtensendung ansehen, aber stattdessen schalten wir lieber auf Gute Zeiten, Schlechte Zeiten. Man soll am Parkett nicht mit Heels gehen und trotzdem lassen wir sie bei der Homeparty an, weil ohne das Outfit ruiniert wäre. Man tut also so viele Dinge, die man eigentlich nicht sollte. Ich auch. Ich weiß, worauf man beim Übersiedeln achten soll, aber wie ich mit meinen Klamotten und Schuhen schlussendlich umziehe, sieht ganz anders aus.

Also ich ziehe um in eine neue Wohnung und meine Klamotten natürlich auch. Vorbereitung ist beim Umziehen alles - das wisst ihr, das weiß ich. Ich google also schweinteure aber dafür grenzgeniale Kleiderkartons, in die man die Kleidung samt Kleiderbügel einhängt und nichts zerknittert. Nachdem ich in meiner Studentenzeit mal mit schwarzen Müllsäcken gesiedelt bin, wäre das ein absolutes Siedlungs-Upgrade. Und die Schuhe werde ich mit Trennwänden und Papierlagen schichtweise in einem Karton transportieren. Die bereits im Vorfeld frisch gewaschenen und gleich groß gefalteten Tops und Hosen sollen stößeweise in hohe Kartons wandern, die dann fein säuberlich beschriftet werden mit „Pullover“, „Jeans“ oder „Chihuahuashirts“.

Kleiderbox

Diesen Traum-Umzugskarton gibt es bei Pack Max

Der Siedlungstermin rückt immer näher und die Schmutz- und Bügelwäsche stapelt sich, die Preise für Umzugskartons werden nicht kleiner und die Vorbereitungen werden aufs Schmökern im aktuellen Ikea-Katalog beschränkt. Einen Tag vor dem großen Wandern dann der Todesstoß für die Meisterleistung an theoretischer Organisation: Der Kauf von 20 schwarzen großen Müllsäcken und die Plünderung des Kartonagenlagers in der Arbeit eines Freundes. Kleiderstangen-Kartons und Profi-Umzugskisten sind doch alle was für Warmduscher.

Also wandern die zuvor natürlich nicht fein säuberlich zusammengelegten und teilweise ungewaschenen Pullover, Jeans und Chihuahuashirts in viele schwarze Müllsäcke. Vermischt natürich. Man will beim Auspacken immerhin einen Überraschungseffekt haben. Weil die kleinen Freuden zählen. In die Kartonagen wandern die aufgehängten Kleider, Blusen und Röcke. Mitsamt des Kleiderbügels werden sie reingestopft. Die Schuhe werden vom Schrank in eine andere Schachtel gekippt. Beschriftet wird alles mit „Kleidung“. Muss aussagekräftig genug sein.

Beim Auspacken bemerke ich dann, dass es gar nicht mal so dramatisch war sich nicht an den Schlachtplan zu halten. Es hat auch so wunderbar geklappt. Ok, ich müsste jetzt alles neu zusammenlegen, den Großteil frisch bügeln und die Kleiderbügel entwirren, die ich unter meinem Bette versteckt halte, aber sonst ist der Umzug ganz gut über die Bühne gelaufen. Ganz ehrlich! Not.

Julia BasagicJulia Basagic aus Wien in Österreich ist Bloggerin von fanfarella und Online-Redakteurin. Für styleranking schreibt Julia die Montagskolumne "Hello Monday", in der es unter anderem um Shopping und hier insbesondere um das Verhältnis von Mann und Frau geht…

 

 

 

 

 

 

 

Teaserfoto:  QuinnDombrowski via Flickr

 

3 Kommentare

  • hannah
    22.09.2011 um 00:29 Uhr
    meine neue nachbarn haben bei ihrem einzug genau solche kartons gehabt...
  • Fanfarella
    23.09.2011 um 14:33 Uhr
    ja solche kartons sind der wahre luxus schätz ich :D
  • Sophie&June
    30.09.2011 um 12:30 Uhr
    Haha :D Ich ziehe auch nächste Woche um. Was ein Glück, dass ein Kumpel eine Umzugsfirma besitzt. Hallo Kleiderkartons. Und alles für umme^^

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