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Baby-Style of the day: Strampler von Ernstings Family
Gepostet am 13.12.2010 von Roland
Es ist so eine Sache mit den Stramplern. Man möchte meinen, Babymode-Designer würden ihre Kollektionen selten an echten Models ausprobieren. Das ist ja auch nicht so einfach, denn kein Baby ist wie das andere. Dennoch gibt es einige Anforderungen, die wir uns zumindest an vernünftige Strampler gestellt haben - und die sind wenig vermessen. Er soll unten zu öffnen sein, damit wir gut wickeln können. Er soll Ärmchen haben, damit Baby nicht kalt wird und er soll auch schließlich Füßchen haben, die das leidige Thema "Ich verliere meine Söckchen" ausschließen, aber dann auch noch groß genug sind, damit Babys Latschen da hineinpassen. Kein einfaches Unterfangen, so etwas zu finden...
Wer sich in der Weihnachtszeit durch die Geschäfte quält, der sollte fündig werden, denn Onlineshops helfen in diesem Punkt auch nur bedingt weiter. Nach unzähligen Recherchen unter den bekannteren Web-Adressen bekamen wir einen Tipp von einer Bekannten: "Geh zu Ernstings Family, da findest du praktische Babykleidung." Gesagt, getan. Wir wurden fündig. Kauften einen Strampler, der sogar komplett vorn zu knöpfen war, Ärmchen und Füßchen besitzt und auch warm erscheint, wobei ich hier sehr betonen möchte, dass wir inzwischen wenig preisresistent sind, denn wir geben für praktische Dinge auch gern entsprechendes Geld aus. Wir hätten also auch Hilfiger oder eine andere Marke gewählt, wenn sie denn nur unseren Erwartungen entspricht.
Wie so oft, stellt sich dann in der Praxis heraus, wie gut sich das Produkt eignet. Der Strampler passt zwar, aber dort, wo ein handelsüblicher Body und die guten Strampler, die wir besitzen, drei Knöpfe haben - nämlich an der Stelle, die wir täglich gefühlte 15-mal zum Wickeln öffnen, dort befindet sich nur ein Knopf und der schließt nicht nur schlecht, er eröffnet auch den Blick auf den Body.
Strampler von Ernstings Family: Hier fehlten weitere Knöpfchen, um Baby's Ganzkörperanzug vernünftig zu verschließen. Fotos (4): styleranking
Von diesem Erlebnis geprägt, haben wir anschließend einen Weihnachtswunschzettel an unsere Verwandten verfasst - mit exakten Beschreibungen, was uns bei Babymode denn wichtig ist. Vielleicht gelingt diesen der Einkauf ja besser als uns...
Baby nahm's übrigens mit Humor. Der Dreimonats-Winzling schnappte sich spontan ein Söckchen, womit er wohl signalisieren wollte: "Kauft ruhig Strampler ohne Füßchen. Ich bin schon erwachsen genug, so dass ihr mir Socken anziehen könnt..."
styleranking-Reporter Roland ist seit einigen Monaten Papa, betreibt seit 2007 die Fashion-Community styleranking und das Blog styleranking, schreibt aber auch über seine Erlebnisse als Papa gemeinsam mit dem dreifachen Vater Christoph Lippok das Väter-Blog Passionpapa und bei Werkkanon über die Zukunft der Medien...
In der Kolumne unter der neuen Rubrik Babymode geht's künftig um alles, was Baby styletechnisch braucht. Die Vater-Erlebnisse werden dann an anderer Stelle verdaut :-)
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1 Kommentar
Baby
16.12.2010 um 00:03 UhrSüß, da kommen gleich wieder Erinnerungen hoch.