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Sternstunde

Gepostet am 05.01.2012 von guest

Von Leni Garibov, Wien

Neues Jahr- neue Trends. Und Leni Kolumna macht sich gleich auf die Suche nach dem neuesten Stoff, den die Modewelt zu bieten hat. Ok, nach Paris oder Mailand bin ich nun nicht gefahren, denn die Einkaufszonen der Hauptstadt machen ihren Job schließlich auch ganz gut. Für die Gäste in der Front Row - oder in unserem speziellen Fall für die sich in den überfüllten Geschäften tummelnden Fashionistas - gut sichtbar: Sterne, wohin das Auge reicht. Und das Anfang Januar. Normalerweise schmückten die fünfzackigen Himmelskörper höchstens mal Sarah Kuttners Unterarme. Aber dort glänzten sie eher durch Abwesenheit jeglicher Schönheit.

Diverse Sterne

Und sonst waren sie in der Vorweihnachtszeit auf den Tannenbäumen dieser Welt zu finden und danach auch mal als Resteramsch auf den Wühltischen der Einkaufshäuser. Aber diese Saison wurden die Sternchen von Deko-Komparsen zu Hauptrollen befördert: Plötzlich schmücken sie große Statementketten, Ringe, Armreifen und sind auf jeglichen Kleidern von Zara bis Dolce & Gabbana zu finden. Zuerst war ich skeptisch: Sternchenmuster gehörten für mich entweder ins Kinderzimmer oder auf Emo-Klamotten. Beides also nicht unbedingt etwas für mich. Und trotzdem blieb ich vor dem hübschen Rock stehen, der von Weitem nach Polka-Dots aussah und dessen Muster sich bei näherer Betrachtung als Mini-Sternehimmel erwies. Und komischwerweise sah das gar nicht mal so übel aus, wenn man bedenkt, wie hübsch der sowohl  zu derben Lederjacken als auch zarten Seidenblusen aussehen würde. Genauso wie die Kette, die in der Auslage wie ein Barbie-Accessoire aussah, getragen aber ziemlich cool wirkte.

Leni hält sich einen Stern vor ihr Gesicht

Dabei müsste man nur eine klitzekleine Regel beachten, damit nichts schiefläuft: nicht zu viel auf Einmal tragen. Die kleinen Sonnen strahlen nämlich gern im Rampenlicht und lassen sich nicht gern die Schau stehlen.  Meine Sammlung wurde also um einige davon erweitert, als kleine trendy Glücksbringer sozusagen. Damit das neue Jahr unter einem guten Stern steht...

Leni Garibov lebt in Wien und manchmal auch in Berlin. Nämlich immer dann, wenn sie Uni-frei hat und keine Lesesäle mehr sehen kann. Ein offenes Auge für Trends hat sie aber immer und überall. Und weil nur darüber schreiben nicht genügt, probiert sie diese gleich direkt aus. Über Fashion, DIY und viele andere Themen schreibt die Publizistik-Studentin und Online-Redakteurin auf ihrem Blog style-kitchen.com, immer mit einem Augenzwinkern garniert und einer Prise Humor gewürzt.

 

1 Kommentar

  • caro
    05.01.2012 um 11:28 Uhr
    ich kann sterne auch nicht mehr sehen. jeder depp trägt ein sternen-tattoo - das geht echt gar nicht. und mein kleiderschrank wird auch sternfrei bleiben :)

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