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Schacky and Jones inszeniert seine Kollektion mit Federkopfschmuck im Adlon

Gepostet am 31.01.2012 von Mary

Zehn Models befinden sich in der Mitte des Wintergartens im Hotel Adlon Kempinski. Sie muten an wie Indianerinnen im Winter. Ihre Häupter sind mit Federn geschmückt, sie sind in Pelze und Fell gehüllt. Abwechselnd stehen einige der Models auf - andere flätzen sich auf die Stühle und lauschen mit angewinkelntem Ellenbogen den Kopf stützend klassischer Musik mit Flöte.

Das Ambiente ist korrekt gewählt für eine solch opulent wirkende Präsentation. Seit fast zehn Jahren schon arbeitet Claudia von Schacky in München und verwendet Materialien aus Frankreich, Skandinavien und der Schweiz für ihre Kollektionen. Sie hat das Adlon bewusst gewählt: "Ich wollte die Nähe zur Fashionweek nutzen", verrät uns die Designerin im Gespräch. Warum sie auf eine Installation setzt und auf eine Schau verzichtet? "Hier sind die Menschen nicht so gestresst, sie können sich in Ruhe mit meiner Mode auseinandersetzen". 

Dann schwärmt die Designerin von ihren Herstellungsverfahren: "Die Besonderheit ist die Färbung bei den Persianern und Nerzen. Die Unterwolle lässt ganz andere Farben hervorkommen als die Oberfläche. Von Aqua bis Cognac habe ich zahlreiche Farben eingearbeitet." Die Kollektionsstücke lassen sich häufig wenden. So wird aus einem morgens lässigen Teil abends ein edler Mantel.

Vom Kadewe bis zu Eickhoff auf der Düsseldorfer Kö, der Apropos Store und auch Unger in Hamburg führen die Mode von Schacky and Jones. Verarbeitet werden außerdem hochwertige Lederarten, die geprägt und veredelt werden. Mit Stretchledermode hat die Designerin schließlich begonnen, ihr Geschäft aufzubauen. Und die ideale Kundin? Menschen, die sich absetzen wollen und auf extravagante Mode stehen. 

Das Münchener Label Schacky & Jones zeigte während der Mercedes-Benz Fashion Week im Rahmen einer Installtion seine neue Kollektion. Fotos: Michael Gelfert für styleranking

styleranking-Geschäftsführer Roland Schweins im Gespräch mit Designerin Claudia von Schacky.

Designerin Claudia von Schacky.

"Die Pelze unterliegen strengen Tierschutzbestimmungen. Ich verwende ausschließlich Fellqualität mit dem Label Saga, das sehr schwierig zu bekommen ist", sagt Claudia von Schacky, als wir sie darauf ansprechen, dass die Verwendung von echten Pelzen bei uns ein Reizthema darstellt.

Wer auf Pelze verzichtet und statt dessen lieber auf Fake Fur oder andere Materialien setzt, der findet eine Meinung dazu in Sarahs Kolumne "Erlebnisse eines Modejunkies" hier...

 

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