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Fototipps: Wie ihr euren Style in den Vordergrund stellt...
Gepostet am 07.01.2009 von chanez
Wie bekomme ich schöne und stylishe Fotos von mir selbst? Diese Frage stellt man sich zu den verschiedensten Anlässen. Manchmal braucht man das Foto für die Bewerbung - oder möchte es in seinem eigenen Blog oder bei einer Community zeigen - beispielsweise bei styleranking in der Fashioncommunity. styleranking ist es gelungen, einen weiteren Experten für eine Serie mit Tipps und Tricks zu gewinnen: Den renommierten Photographen Michael Gelfert vom Photoatelier 5senses Photography in Darmstadt.
Heute und in den kommenden Wochen könnt ihr euch von Michael zu folgenden Themen Tipps und Tricks für das richtige Outfit zum richtigen Zeitpunkt holen: Die Wahl des richtigen Hintergrunds bei Fotos, guter Bildaufbau, Beleuchtung bei Fotos und das richtige Posing nach dem Motto "Leute machen Kleider".
Der helle, gleichmäßige Hintergrund unterstützt das Motiv und lenkt nicht ab.
Wir beginnen also mit der Umgebung und dem Hintergrund. Stellt euch dazu einmal zwei Fragen: „Was möchte ich mit meinem Bild zeigen, betonen und hervorheben?“ Und: „Was nimmt die Kamera alles auf, wenn ich den Auslöser drücke?“
Wenn ihr eure Styles und eure Kleidung fotografiert, wird auf dem Bild immer mehr zu sehen sein als nur die Kleidung. Darauf seid ihr, oder die Person die die Kleidung trägt, die Kleidung selbst und vielleicht euer Zimmer mit dem Gänseblümchen Erika, der Schrankwand Erna und dem Gummibaum Bert. Oder so. All das, was sich hinter dem befindet, was ihr eigentlich zeigen wollt, nennt man in der Fotografie - und Malerei und zu zahlreichen anderen Gelegenheiten - folgerichtig den Hintergrund.
Da ein Bild immer zweidimensional ist - im Gegensatz zu der dreidimensionalen Welt, die ihr fotografiert - kann es schnell passieren, dass Euer Hintergrund auf dem Bild mindestens ebenso viel Aufmerksamkeit erregt, wie der Style, den Ihr eigentlich zeigen wolltet.
Eine einfache Grundregel für Hintergründe lautet deshalb: Sie sollten unauffällig sein. So sollten der Hintergrund zum Beispiel keine grelle Farbe haben. Dennoch muss man den Hintergrund gut vom eigentlichen Motiv - das ist das, was Ihr zeigen wollt - unterscheiden können.
Grundregel zwei lautet: Der Hintergrund sollte sich farblich vom Motiv abheben.
So nicht: Such den Style. Der unruhige Hintergrund lenkt ab, die dunklen Elemente verschwimmen mit dem Kleid. Fotos (3) Michael Gelfert, 5senses Photography
Grundregel drei und damit die letzte für heute, ist eine Erweiterung von Regel Nummer eins: Der Hintergrund sollte nicht mit Details ablenken. Die Details soll man an und in eurem Motiv bewundern, nicht in der Umgebung. Deswegen sollten Erika, Erna und Bert auch besser nicht mit auf's Bild.
Ein Praxistipp: Eine einfache, leere Wand gibt meist einen guten Hintergrund ab. Sogar Profis nutzen das häufig. Diese wirkt zwar in der Regel ganz und gar nicht spektakulär, euer Style kommt aber dafür um so mehr zur Geltung – und jeder weiß, worum es in Eurem Bild geht.
Fortgeschrittene und Profis arbeiten mit Hintergründen, die farblich mit der Kleidung harmonieren oder Formen aufweisen, die beruhigend oder einrahmend wirken, oder mit Lichtern und Schattierungen die Formen des Motivs betonen. Aber damit müsst ihr schon selbst experimentieren. Ich freue mich auf die Ergebnisse! Euer Michael Gelfert
Michael Gelfert wurde als Beinahe-Christkind im Jahr 1981 auf Rügen geboren. Er studierte Wirtschaftsinformatik auf Diplom und hat einen Bachelor of Arts. Nach dem Abschluss arbeitete Michael als Assistent für namhafte internationale Photographen wie Richard Murrian oder zuletzt Siegfried Lankau. Seit 2007 ist er selbständig tätig als Beauty- und Modephotograph, Bildbearbeiter und Autor.
Zu Michaels Kunden zählen international tätige Designer wie die Designerin Olcay Krafft und Coiffeure wie Davide Carsidona, für die er fotografische Kunstwerke inszeniert, die ein reichhaltiges Repertoire an Emotionen transportieren.
In seinem Darmstädter Atelier ganz normale Leute wie Stars aussehen zu lassen oder die Arbeit an eigenen freien Projekten bieten ihm die nötige Abwechslung zur High-Class-Modewelt. Zu seinem Leistungsangebot zählen vor allem Portrait-, Beauty-, Fashion- und Erotikfotografien. Mehr über Michael und das Atelier 5senses Photography findet ihr unter www.mehr-als-sehen.de
Die Themen:
Teil 1: Die Wahl des richtigen Hintergrunds: Wie ihr euren Style in den Vordergrund stellt…
Teil 2: Mit zwei Dritteln steht der Style im Mittelpunkt - Bildaufbau bei Fotos: Wie ihr euren Style im Bild platziert
Teil 3: Spot on auf Deinen Style! - Beleuchtung bei Fotos: Wie ihr mit der Beleuchtung den Style unterstützt
Teil 4: Leute machen Kleider - Das richtige Posing bei Fotos: Wie ihr mit der Haltung und Mimik euren Style unterstützt
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9 Kommentare
marc b.
14.01.2009 um 18:27 Uhrtip von mir an die typen :) wenn ihr bauch training macht :) 2 tage vor dem shooting nicht mehr :)
und übt euer atem technik ... um spannung drauf zu bekommen einfach luft ausstossen dann spannt ihr automaitsch an müsst das nur paar mal üben sonst sieht man das im gesicht :)
Micha Gelfert
19.01.2009 um 02:30 UhrHey Marc,
Guter Tipp, passt aber besser zu Teil 4: Posing. ;-)
