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styleranking-Interview: Tommy Hilfiger Deutschland-Chef Oliver Timm - "Unser Denim Shirt ist das Must have der Saison"

Gepostet am 30.04.2010 von Sarah Steidel

Von Sarah Steidel, München

Tommy Hilfiger lud Presse und Prominenz anlässlich einer Kooperation mit der Vogue in den Münchner Store ein. Die Modebibel widmet sich in der Mai-Ausgabe komplett dem Stoff Denim und hat mit dem Jeansspezialisten Tommy Hilfiger den idealen Kooperations-Partner gefunden. Präsentiert wurde bei diesem Anlass ein Denim-Shirt, das Tommy Hilfiger exklusiv für die Vogue kreiert hat. Wir sprachen bei der Gelegenheit mit Deutschland-Chef Oliver Timm...



Models mit dem Denim-Shirt.

Diese Präsentation ließ sich auch Topmodel Barbara Meier nicht entgehen, die im schwarz-weißen Cocktailkleidchen zum Event kam. Weitere prominente Gäste waren Schauspielergattin Victoria Lauterbach und Moderatorin Karen Webb.

Zu diesem Anlass haben wir Oliver Timm gesprochen, der als Geschäftsführer von Tommy Hilfiger Deutschland arbeitet.

styleranking: Wie kam es zur Kooperation mit der Vogue, wer hatte die Idee zu dem Shirt?

Oliver Timm: Die Vogue hat uns angesprochen, als es um die Idee zu einer Ausgabe mit dem Schwerpunkt Jeans ging. Und da Jeans ein Teil der DNA von Tommy Hilfiger ist, war es für uns gar keine Frage, dass wir da mit dabei sind. Unser Denim Shirt ist das Must Have der Saison – wie Denim überhaupt – ein All Time Favorite und der absolute Trend im Frühjahr 2010.

styleranking: Sind noch weitere Kooperationen dieser Art in der Zukunft geplant?

Oliver Timm: Wir sind immer offen für gute, neue Ideen, die zu unserer Marke passen.



Oliver Timm mit der Moderatorin Karen Webb.

 
styleranking:
Welche Zielgruppe soll das Vogue-Shirt ansprechen?

Oliver Timm: Am besten jeden, der die Vogue in den Händen hält! Darüber hinaus natürlich Tommy-Fans und generell den „Jeans Liebhaber“.

styleranking: Wie beschreiben Sie die Zielgruppe von Tommy Hilfiger?

Oliver Timm: Als Menschen, die modeaffin sind und einen lässigen Stil lieben – über Altersgrenzen hinweg. Tommy Hilfiger steht für“ Classic, American, Cool“ und unsere Kollektionen reichen von Sportswear über Denim und Accessoires bis hin zu Business-Anzügen.

styleranking: Die heutige Jugend kauft Basics oftmals lieber bei H&M und Zara, als deutlich mehr Geld für ein Stück von Hilfiger auszugeben. Was möchten Sie tun, um Tommy Hilfiger der jüngeren Generation näherzubringen?

Oliver Timm: Wir können bei unseren Kunden keine ausgeprägten Altersschwerpunkte festmachen. Gerade bei den Jungen haben wir eine sehr treue Klientel, die Spaß an Mode und Trends hat und die wir mit unseren verschiedenen Linien unter der Dachmarke Tommy Hilfiger auch sehr gut erreichen.



Topmodel-Siegerin Barbara Meier.

styleranking: Die jüngere Generation bezieht Informationen heute mehr aus dem Internet als aus Printmedien. Was halten Sie von den Neuen Medien, Facebook und Twitter und wie geht Ihr Unternehmen damit um?

Oliver Timm: Davon halten wir sehr viel und sind auch bei Facebook (rd. 300.000 Fans, Anm. d. Red.) und Twitter (mehr als 4000 Follower, Anm. d. Red.) vertreten. Tommy Hilfiger ist eine Marke, die mit der Zeit geht und der ‚direkte Draht nach draussen’, sprich die direkte Kommunikation mit der Zielgruppe, ist uns sehr wichtig. Dazu bietet uns das Web 2.0 die allerbesten Möglichkeiten.

styleranking: Tommy Hilfiger steht für klassische Looks, Casual-Wear, die oftmals sogar in die sportliche Kategorie fallen. Werden aktuelle Trends im Design auch mit aufgenommen?

Oliver Timm: Sicher, auf jeden Fall – aber immer so, dass es zur Marke passt. Tommy Hilfiger ist weit mehr als der Inbegriff für klassische Looks und Casual- Wear. Mit der Runway Kollektion beispielsweise, welche wir in ausgewählten Stores zeigen, setzen wir nicht nur Trends auf der New Yorker Fashionweek, sondern auch auf dem hiesigen Markt.



Viktoria Lauterbach.

styleranking: Legen Sie Wert auf bekannte Testimonials und ist in der Zukunft eine Kampagne mit einem prominenten Gesicht geplant?

Oliver Timm: Wir arbeiten immer mal wieder mit Prominenten. Aktuell haben wir eine Charity-Taschenkollektion von Milla Jovovich im Markt, von der 50 Prozent der Einnahmen dem ‚Fund for Living’ zu Gute kommen. Das ist bereits die dritte Aktion dieser Art – vorher haben wir schon mit Carla Bruni und Helena Christensen kooperiert. Für den kommenden Herbst haben wir die Surflegende Robbie Nash für eine Zusammenarbeit gewinnen können.

styleranking: Momentan liegen Designerkooperationen im Trend. Ist das auch eine Option für Tommy Hilfiger?

Oliver Timm: Nein, das ist etwas, das hauptsächlich von Marken ohne eigenes Gesicht genutzt wird.

styleranking: Eine letzte Frage: Welche Ziele haben Sie für Tommy Hilfiger, wo sehen Sie das Label in einigen Jahren?

Oliver Timm: Wir sind mit der Entwicklung, die die Marke in den vergangenen 25 Jahren durchlaufen hat, sehr zufrieden. Weiteres Wachstum sehen wir vor allem in Asien, den USA und Europa. 

 

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