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Vreni von nevereverever.me: Geschmäcker sind verschieden - und das ist toll!
Gepostet am 14.10.2011 von Mary
Vreni liebt und lebt Mode und beweist dies täglich eindrucksvoll in ihrem Blog nevereverever.me. Wir haben die kreative Bloggerin interviewt und sie gefragt, wie sie auf die Idee zu ihrem Blog kam, was ihren Stil ausmacht und welche Pläne sie hat.

styleranking: Wie bist du auf den Blogtitel nevereverever.me gekommen und was hat dich motiviert zu bloggen?
Vreni: Ich habe nevereverever.me gestartet, weil ich näher am Geschehen dran sein möchte, als nur durch das Lesen von Magazinen. Ich besuche gerne die Fashionweeks und bin modeverrückt genug, um Teil dieses bunten Zirkus zu sein. Der Name kommt daher, dass ich oft never evers und ever evers poste, also Dinge, die gar nicht gehen und Sachen, die ganz wunderbar sind.
styleranking: Gibt es Themen, über die du nie schreiben würdest?
Vreni: Ich beschäftige mich mit allem, was angesagt und interessant ist. Natürlich muss man bei der Informationsflut, die allgemein herrscht, gut aussortieren. Aber generell geht es nicht darum, ob man berichtet, sondern wie man berichtet. Also würde ich über alles schreiben, solange es zum Blog passt.
styleranking: Du zeigst im Blog regelmäßig deine Streetstyles. Wie würdest du deinen Stil beschreiben?
Vreni: Mein Stil bin ich - ich gehe in ein Geschäft, scanne alles rundum ab und weiß sofort: Das ist Vreni und das ist nicht Vreni. Als Teenager habe ich mir oft Klamotten von Freundinnen ausgeliehen. Mittlerweile finde ich meine Garderobe so großartig, dass ich gar nicht mehr nach rechts und links schielen muss. Zurzeit liebe ich meine flachen Leoparden-Stiefeletten, die Ted-Baker Schlangenledertasche mit dem goldenen Kettenband und meine abgeschnittene Diesel-Vintage Jeans für zwei Euro aus dem Second Hand Laden (total 80er...).
styleranking: Was sind deiner Meinung nach absolute No Gos?
Vreni: No Go's gibt es nur für einen persönlich. Jeder darf tragen, was er möchte. Aber ich kann für mich trotzdem sagen UGG Boots sind ein never ever. Andere schütteln über meinen Stil auch ab und an den Kopf. Geschmäcker sind verschieden - und das ist toll!
styleranking: Du hast mehr als 1000 Fans bei Facebook und twitterst auch regelmäßig. Wie wichtig sind diese Kanäle für dich als Bloggerin?
Vreni: Facebook ist mein Hauptkanal, hier habe ich angefangen und fühle mich zu Hause. Ich twittere erst seit zwei Monaten und werde nicht warm damit. Manchmal nervt mich dieser Druck, in jedem Netzwerk präsent sein zu müssen, um einen Blog erfolgreich zu führen. Jetzt kam ja noch Google Plus dazu. Ich teste mich so langsam an alles heran, habe aber die perfekte Formel für nevereverever.me noch nicht gefunden.

styleranking: Welche Blogs liest du regelmäßig und was macht für dich ein gutes Blog aus?
Vreni: Zu meinen Lieblingen gehören The Trashed Fashion und The Cut aus New York. Ein Blog ist gut, wenn er authentisch ist. Ich finde nicht, dass ich viele Blogs lesen muss, wenn ich selbst blogge - viele denken immer, dass das in der Blogosphäre so sei. Um einen schönen Blog zu führen, braucht es Herzblut und Zeit. Wenn man dann noch etwas anderes nebenher arbeitet, bleibt kaum Zeit für andere Blogs. Ich schaffe es ja nicht einmal, die Zeitung regelmäßig zu lesen.
styleranking: Wo siehst du dich mit deinem Blog in zwei bis drei Jahren?
Vreni: Ich möchte mit nevereverever.me gerne noch professioneller arbeiten und zu den Bloggern gehören, die davon leben können. Sei es durch Kooperationen oder auch die Möglichkeit, als Bloggerin die Fühler auszustrecken und für andere Webseiten zu schreiben. Auf jeden Fall möchte ich mir die Leidenschaft behalten und never ever ever offline gehen :-)
styleranking: Lieben Dank für das Interview!
Vreni Frost ist 29 Jahre alt, lebt in Berlin und ist neben ihrer Arbeit als Bloggerin auch als PR-Beraterin im Fashion-Bereich tätig. Wenn sie nicht arbeitet, widmet sie sich dem von ihr ins Leben gerufenen "Meditationsshopping", gönnt sich einen Burger mit Pommes und trifft sich auf ein Glas Vodka-Mate mit ihren Freunden.
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1 Kommentar
René
21.10.2011 um 00:59 Uhrschönes interview mit der vreni. hoffentlich sehen wir uns bald mal wieder. grüßle nach berlin.
