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Frauen lassen sich nachhaltige Mode etwas kosten
Gepostet am 27.12.2011 von Mary
Nachhaltigkeit hat ihren Platz in der Modebranche schon längst gefunden und stößt von Saison zu Saison auf immer größere Resonanz. Wie die GfK-Textilmarktforschung zusammen mit der Fachzeitschrift TextilWirtschaft herausfand, ist fast jeder zweite Kunde bereit, für Bekleidung, die umweltverträglich, nachhaltig und unter Einhaltung der Sozialstandards hergestellt wurde, einen höheren Preis zu bezahlen.
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Während der Berliner Modewoche stehen alle Zeichen auf Grün: Der GREENshowroom zeigt im Hotel Adlon regelmäßig Mode- und Lifestylelabels mit ökologisch korrektem, sozialem und fairem Hintergrund. Foto: styleranking
Frauen ist das Thema Nachhaltigkeit wichtiger als den Männern. Während sich 44 Prozent der Frauen sich grüne Mode etwas kosten lassen, sind es bei den Männern nur 41 Prozent. Ob sie jedoch letztendlich auch nachhaltige Bekleidung kaufen, hängt stark vom Einkommen und Bildungsgrad ab. Wie die Umfrage herausfand, geben wir mehr aus, wenn wir auch mehr verdienen. Das Ergebnis verwundert uns nicht, schließlich kann grüne Mode teilweise noch sehr teuer sein. Wir sind deshalb gespannt, wie sich das Segment entwickeln wird.
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5 Kommentare
Frl_Emma
27.12.2011 um 17:10 UhrNachhaltige Mode ist nicht unbedingt teuer. Klar, wer ein H&M & Co-Shopper ist, für den wirkt es teuer - alle anderen Medium Preislagen-Shopper, die Marken wie Tom Tailor, s.Oliver, Esprit etc bevorzugen, können wundervolle Produkte zu gleichen Preisen bei nachhaltig orientierten Marken finden. Man muss eben noch suchen, aber wer will kann weg von der Massenware u hin zu "besonderen Marken & Produkten" ;)
Bernd Müller
28.12.2011 um 10:00 Uhr44% bzw 41% sind erfreulich hohe Prozentzahlen bei Frauen wie bei Männern! Eine gute Nachricht für grüne Konzept-Stores und Modehändler, die das Thema ernst nehmen. Ansonsten schließe ich mich "Frl Emma" zu 100% an.
FAIR QUEEN Team
02.01.2012 um 15:22 UhrLiebes Styleranking Team,
im H&M Preissegment kann sich echt nachhaltige Mode auch mittelfristig nicht platzieren - dann wäre sie nicht mehr nachhaltig, da Abstriche im Bereich Ökologie und/oder Soziales gemacht werden müssten.
Konventionelle Mode hat natürlich den Vorteil der Skaleneffekte - was in grösseren Stückzahlen produziert und vermarktet wird ist zwangsläufig günstiger.
Solange nachhaltige Mode ein Nischenthema ist, sind wir gezwungen das durch eine Reduktion der Marge von Designern, Produzenten und Händlern zu kompensieren.
Zumindest optisch kann nachhaltige Mode inzw. voll mithalten - schaut mal bei uns vorbei: http://www.fair-queen.de.
Euer FAIR QUEEN Team
greendelicious
03.01.2012 um 12:27 Uhr?Wenn man nur H&M, ZARA, ASOS etc gewohnt ist, dann ist alles über diesem Preissegment teuer, egal ob es nachhaltig oder konventionell hergestellt wird. Es wird Zeit, daß man mit der Mär aufräumt, "grüne Mode" sei teuer. Die Preise für die Produkte stimmen, nur fehlt vielen Konsumenten das Bewusstsein für Wertigkeit.
fashion 2012
29.02.2012 um 07:53 Uhrthese fashion collection so nice and thanks you have share them with us.
