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Salonshow des GreenShowrooms 2012 zeigt ökologische Mode in Berlin
Gepostet am 22.01.2012 von Lisa
Berlin, Lisa Thiele (Text, Photos)
Bereits zum fünften mal präsentiert der GreenShowroom während der Mercedes Benz Fashion Week Berlin Labels, die die Ideale nachhaltiger Luxusmode verfolgen. Highlight des GreenShowrooms ist auch dieses Jahr wieder die Salonshow. Der Andrang im ersten Stock des besten Hotels am Platze - dem Hotel Adlon Kempinski - war auch dieses Jahr enorm. Unter der Gästen platzierte sich auch Ariane Sommer, wirkte jedoch sehr künstlich und damit deplaziert an einem Ort an dem es um natürliche Mode geht. Jana Keller und Magdalena Schaffrin sind die Iniatorinnen des GreenShowrooms. Sie selbst betreiben Labels, die sich der Fertigung nachhaltiger Mode und Accessoires verschrieben haben.
"Ökomode ist mehr als ein trister Jutesack" so oder so ähnlich wird mal wieder eine Präsentation nachhaltiger Mode angekündigt. Leider reproduzieren die Macher von Ökomode genau jenes schlechtes Image, gegen welches sie meinen antreten zu müssen. Die Salonshow des Greenshowrooms setzt auf ein gehobenes und entspanntes Ambiente in den Salons des Edelhotels. "Kunden sind allein gewillt höhere Preise für außergewöhnliches Design und Qualität zu zahlen und nicht bloß wegen des Aspekts der Nachhaltigkeit." so Jana Keller.
Der erste Block der Salonshow wird von Barbara Meier in einem herbstlichen Outfit eröffnet. Der beige Poncho von Kaschuba Hommage wird in Kombination mit einem braunen Lederharnisch und einem Ethnotuch zu einem echten Hingucker. Im ersten Block der Show tragen die Models einzelne Teile in gelungenen Kombinationen von verschiedenen Ausstellern des GreenShowrooms: Kaschuba Hommage, The Rooters, Hanna Felting, Leibschneider, Wellicious, Uniwearsal, Aline Schuerfeld, Atelier Laure Paschoud, RoyalBLUSH, RE 101, Goodsociety, WE3 Designs, Pampa&Pop, Alma & Lovis sowie Studio Ecocentric. Durch das gemischte Styling der verschiedenen Ökolabels eröffnet sich eine breite Spanne an Kombinationsmöglichkeiten und alltagstauglicher Outfits für jede Gelegenheit allein aus nachhaltiger Mode.
Für das Fashionbrand aus Los Angeles Stewart+Brown begann der Weg als Pioniere von Greenfashion bereits 2002. Im zweiten Block der Salonshow zeigen die Gewinner des "Best Sustainable Brand 2011" eine komplette Kollektion. Die Kollektion verweilt mit lockeren Schnitten und gedeckten Farben sehr unaufgeregt. In dunklen Blautönen, mit viel Schwarz und violetten Oberteilen verbreiten sie Herbstimmung. Die Kollektion fällt allein durch kleine Details, wie graphische Prints und Gürtel auf. Interesse an der Kollektion können die auffällig großen Ketten aus Leder erregen - die jedoch sind nicht von Stewart+Brown sondern Kaschube Hommage ...
Der dritte Block der Salonshow zeigt die Kollektion des deutschen Labels Trigema Change. Mit den schlichten Baumwolldesigns setzt das Label dabei auf das Cradle-to-Cradle-Prinzip. Bereits bei der Produktion wird dabei auf die Kreislauffähigkeit der hergestellten Kleidungsstücke geachtet, zum Beispiel indem keine Materialmixe hergestellt werden. Mit dem Vergehen des Produkts sollen die eingesetzten Ressourcen die Wiege für neue Produkte im Nährstoffkreislauf sein. Die Kollektion von Trigema Change ist unprätentiös, vermittelt durch die Kombination jeweils zweier unifarbenen Teile einen einfachen und modernen Stil. Die Farben sind satt und fröhlich. Gerade Barbara Meier gelingt es auch hier souverän zu zeigen, dass sie sich in den weißen Shirts und lässigen Hosen einfach wohlfühlt.

Barbara Meier sieht man das Wohlgefühl an, nachhaltige Mode zu tragen
An diesem lockeren Umgang und der Selbstverständlichkeit mit nachhaltiger Mode sollten sich die Macher von Green Fashion eine Scheibe abschneiden. Mit dem selbstverständlichen Umgang mit nachhaltigen Ressourcen und Fertigungstechniken könnten sich die Designer zukünftig auf etwas gewagtere Designs konzentrieren und auch endlich optische Alleinstellungsmerkmale hervor arbeiten.
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2 Kommentare

23.01.2012 um 00:04 UhrSehr geehrte Frau Thiele,
es wäre wünschenswert, wenn Sie, erstens besser rescherchieren und Menschen erst einmal kennenlernen und dann über Sie urteilen, zweitens genauer auf ihre Rechtschreibung achten würden.
Vielen Dank!
MfG
K. van der Velse
Lisa
23.01.2012 um 12:21 Uhrhallo, dient eine fashionshow ihrer meinung nach dazu jemanden kennen zu lernen?
ich verstehe ihre kritik daher leider nicht ganz.
