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Sophia Kokosalaki für Asos: Nachhaltige Kollektion unterstützt Frauen in Sri Lanka
Gepostet am 23.12.2011 von Kim
Von Kim Ernst, Düsseldorf
Hand aufs Herz: Wer achtet darauf, wo und vor allem von wem seine Kleidung hergestellt wird? Die meisten Menschen, die unsere Kleidungsstücke in China oder Bangladesh herstellen, tun das für einen Hungerlohn. Das ist traurig, scheint allerdings kaum einen zu interessieren. Beim Shopping zählt leider oftmals in erster Linie das eigene Portemonnaie.
Die in London ansässige Designerin Sophia Kokosalaki launcht mit ihrer Frühjahr-Sommer-Kollektion 2012, die auf den Namen “Kore – Sophia Kokosalaki” hört, nun ihre erste nachhaltige Kollektion. Der Name "Kore" lehnt an Kokosalakis Herkunft an. Das Wort ist altgriechisch und bedeutet "Tochter". Demnach soll die Kollektion für Jugend, Reinheit, Stärke und Eleganz stehen.
Das tut sie für die Asos Inc. Dabei handelt es sich um eine Initiative zur Unterstützung von neuen Designern. Unbekannte junge Modeschöpfer und solche, die sich gerade entwickeln, werden mit langfristigen Kooperationen von Asos untertstützt und dürfen ihre Kollektionen in der zweiten Saison mit dem britischen Onlineshop auch anderen Händlern weltweit anbieten.

Die Kollektion umfasst insgesamt 40 Teile. Alle Fotos: Asos
Kokosalaki zeigt mit ihrer nachhaltigen Kollektion Engagement für eine Kooperation mit einem Gemeindeprojekt in Sri Lanka. Hier stellen Arbeiterinnen handgearbeitete Spitzenbesätze her, die die Hauptbestandteile für die Modelinie darstellen. Mit dem Projekt wird den Arbeiterinnen ein gerechter Lohn gesichert. Außerdem setzt sich die Designerin für Familien- und Sozialhilfeprogramme vor Ort ein. Ihre Zweitlinie "Kore - Sophia Kokosalakis" wird nun dank der Zusammenarbeit mit dem Online-Versandhändler für Mode- und Beautyartikel exklusiv bei Asos erhältlich sein.

Die Teile kosten zwischen 70 Euro und 580 Euro.
Die Künstlerin selbst äußert sich wie folgt zu ihrer nachhaltigen Kollektion "Wir haben nach dem richtigen Partner gesucht, mit dem wir eine jüngere Zweitlinie kreieren können. Wir sind glücklich, ihn mit Asos gefunden zu haben. Die lange Freundschaft mit Caren Downie (Asos Womenswear Fashiondirector) gab uns die Zeit, ein Konzept zu entwickeln, das uns etwas zurückgeben lässt. Frauen betreffende Themen lagen mir schon immer sehr am Herzen – meine Mutter hat sich als Journalistin immer schon sehr für Frauenrechte eingesetzt. Nach dem Besuch in Sri Lanka haben wir entschieden, mit dem ersten Projekt “Kore“ die dort lebenden Frauen zu unterstützen. Unsere Ziele für die Zukunft sind ihnen und ihren Familien ein regelmäßiges Einkommen zu sichern und die traditionelle Handwerksarbeit zu erhalten, besonders in dieser von Maschinen dominierten Welt.“
Das Engagement von Sophia Kokosalis finden wir super - und auch die Kollektion gefällt uns gut. Wir würden uns wünschen, dass mehr Designer nachhaltig produzieren lassen und sich für soziale Projekte und gerechte Arbeitsbedingungen einsetzen.
