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Facts: Was ihr über die Disziplinen beim Reno Windsurf World Cup wissen solltet
Gepostet am 21.09.2011 von Janina
Von Janina Sauer, Düsseldorf
Mit voller Kraft voraus bereiten wir uns auf den Reno Windsurf World Cup auf Sylt vor und mit dem richtigen Knowledge über die verschiedenen Disziplinen, die ihr zu Gesicht bekommt, kann auch gar nichts mehr schiefgehen. Deswegen stellen wir euch heute vor, was euch beim Waveriding, Slalom und Freestyle erwartet.
Angefangen mit einer der spektakulärsten Disziplinen kommen wir zum Waveriding. Dieses ist vergleichbar mit einer Kür beim Eiskunstlaufen - bloß ohne Eis, dafür aber mit vielen Wellen. Bei guten Bedingungen und genügend Wind, der den Wellen Aufschwung verleiht, könnt ihr spannende Action direkt vor euer Nase erleben. Die Rennen finden direkt in der Brandungszone statt, so das ihr das Spektakel ganz nah erleben dürft.

Beim Waveriding wollen die Surfer hoch hinaus und zeigen mit Jumps ihr Können. Fotos Reno Windsurf World Cup
Ihr könnt zusehen, wie die Surfer die Wellenberge hochspringen und gespannt auf die Bewertung der Kampfrichter sein. Entscheidend in dieser Disziplin sind Höhe, Rotation und natürlich die Landung der Sprünge. Pro Runde, die circa acht Minuten dauert, treten zwei Windsurfer im K.O.-System gegeneinander an, wobei nur der Sieger in die nächste Session kommt.
Mit dem Slalom erwartet euch eine Racing-Disziplin, die jedem Austragungsort indivduell angepasst wird und absolute Action verspricht. Abhängig von den Wind- und Wetterbedingungen wird der Kurs nah am Ufer oder auch auf hoher See abgesteckt. Anders als beim Waveriding kann diese actiongeladene Disziplin auch bei leichtesten Winden ausgetragen werden.

Wenn es beim Slalom durch den Parkour geht, kann es bei den Teilnehmern schon mal eng werden.
Eine entscheidene Rolle dieser Disziplin ist das Material, das die Surfer mit ihren Bords an den Start bringen. Neben der sorgfältigen Materialwahl geht es aber natürlich auch um die Fahrlinie und das Wenden um die Bojen. All diese Faktoren sind ausschlaggebend für das Weiterkommen. Bei dieser Art von Wettkampf werden mehrere Runden mit mindestens vier Teilnehmern gefahren. In einer Runde können ein oder mehrere Fahrer gleichzeitig ausscheiden. Wieviele ausscheiden, hängt unter anderem von der Größe des Fahrfeldes ab.
Erst seit 1998 ist die Kunst des Freestyle in den PWA World Tour Kalender aufgenommen worden und erobert seither die internationalen Bühnen des Surfsports. Die Disziplin brachte neuen Schwung mit sich und machte den Weg für junge Talente frei.

In der Disziplin Freestyle zeigen die Surfer auf den Wellen ihr ganzes Repertoire an Akrobatik.
Beim Freestyle ist der Surfer-Fantasie keine Grenze gesetzt und die Surfer können ihre Akrobatik auf dem Brett voll ausleben. Drehungen, Sprünge und Loopings sind nur einige Stunts, die das Reportoire an dieser Stelle bietet. Bis zu fünf Richter beurteilen die Manöver nach Vielfalt, Style und Gesamtperformance, wobei die Sprünge in unterschiedliche Schwierigkeitsgrade unterteilt sind und auch die Originalität der Landung eine wichtige Rolle in der Bewertung spielt.
Die Wetterverhältnisse sind bei dieser Disziplin weniger entscheidend und können deshalb auch auf Seen und Binnenstränden stattfinden. Extreme Manöver und die ungewöhnliche Wellenperformance machen diese Disziplin zum Highlight eines jeden Surf-Events.
Das Windsurf Worldcup Special wird präsentiert von Reno:

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