Bread & Butter kündigt Damenmode-Area für Sommer 2013 an
Gepostet am 16.01.2013
Die Pressekonferenz der Bread & Butter ist für Journalisten immer etwas Besonderes. Sie verläuft anders als klassische Pressekonferenzen. Bisweilen werden Journalisten mit ihren eigenen Aussagen und Recherchen konfrontiert - zumeist gibt es die ein oder andere Überraschung. So war es dann auch auf der PK zur 28. Bread & Butter im Business Club auf der Galerie im Flughafen Tempelhof.
Messechef Karl-Heinz Müller präsentierte die Fakten. Bereits zum achten Mal wird die Street- und Urbanwear-Messe nun nach ihrer Rückkehr aus Barcelona nach Berlin auf dem Flughafen Tempelhof veranstaltet.560 Marken und Label stellen ihre Kollektionen für Herbst und Winter 2013/2014 auf der B&B aus - darunter über 100 neue Namen wie G-Shock, Barbour Ladieswear, Bellerose, Napapijri, Joop! mit entsprechenden Auftritt (styleranking berichtete), FTC Cashmere, Roeckl, Sam Edelman und Stewart's sowie mehr als 50 Rückkehrer wie Dickies, EMU Australia, B.D. Baggies, Crocs, Gestuz, Kuyichi, Moon-Boot, Oilily, Woolrich, Schott NYC, Levi's Vintage Clothing, Onitsuka Tiger, Evisu, Silvian Heach.

Bread & Butter-Motto der aktuellen Ausgabe: Big Time. Foto: styleranking
Die Bread & Butter hatte sich in den vergangenen Monaten neu ausgerichtet und rund 100 Ausstellern abgesagt. "Blaube Briefe aus Berlin" titelte dazu die Textilwirtschaft. "Die Schärfung unseres Profils war ein essentieller Schritt. Wir freuen uns sehr darüber, dass unser modifiziertes Konzept so gut angenommen wurde und wir unseren internationalen Besuchern ein fokussiertes und aussagekräftiges Markenportfolio präsentieren können", sagt dazu B&B-Gründer und Messechef Karl-Heinz Müller.
Zwölf Prozent der Aussteller kommen aus Deutschland, 88 Prozent aus dem Ausland. Damit ist die Leitmesse weiter äußerst international und behauptet sich als führende Plattform in Europa. Stärkste Länder und Regionen sind übrigens Skandinavien mit 19 Prozent Ausstelleranteil, die USA mit 14 Prozent, U.K. mit 13 Prozent, Italien mit 11 Prozent und Frankreich mit 8 Prozent. Was in dieser Saison anders ist: Die in den Vorsaisons ausgegliederten White Cubes wurden in das Messegelände integriert. In jedem einzelnen Hangar gibt es nun ein Restaurant und ein Hangar bleibt ungenutzt, weil die B&B eben aussortiert und ihr Portfolio geschärft hat.

Schon im Sommer soll hier ein Damenkonzept einziehen. Der neue Damenbereich basiert auf der Idee der L.O.C.K. und des erfolgreichen Einzelhandelskonzept 14 oz. Berlin. In der Geschichte der Bread & Butter ist es das zweite Mal, dass ein solcher Damenbereich gestartet wird.
Unser erster Eindruck: Die Hallen wirken attraktiver, nicht mehr so labyrinthartig. Wenn der Damenbereich ähnlich gut gelingt wie der L.O.C.K-Bereich, dann freuen wir uns darauf sehr und es dürfte sich unser Schwerpunkt der Berichterstattung im Sommer verlagern - tendenziell weg von den Jeansern, hin zu Ladieswear.











