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Männermode: Onlineshop Albert Kreuz aus Teltow bietet Business-Unterwäsche an
Gepostet am 10.11.2009 von Roland
Dass man als Gründer eines Onlineshops im Web auf eine Nische setzen kann, haben wir euch zuletzt gezeigt, als wir das Portal Scurdy vorgestellt haben, bei dem man individualisierbare Schuhe bestellen kann. Den Shop von Albert Kreuz gibt es schon ein wenig länger, nämlich genau ein Jahr. Hier gibt's Business-Unterwäsche und wir stellen euch vor, wie diese ausschaut...
Gründer Uwe Schmidt (Foto) - ehemals im Bereich Versicherungen unterwegs - gab für diese Idee seinen Job auf und startete aus Teltow in Brandenburg seine Internet-Aktivität. Als Wäsche-Fabrikant wollte er mit seinem Label in eine aus seiner Sicht bislang unbesetzte Nische eindringen: hochwertige Business-Unterwäsche für den Mann, "made in Germany". Parallel zu seinem Shop schreibt er ein illustres Blog und twittert.
Besonders beliebt ist nach Auskunft des Wäsche-Labels ein Verkaufsschlager aus den Gründungszeiten des neuen Modelabels: das unsichtbare Unterhemd - allerdings in der Version 2.0. Ansonsten wurden die Unterwäsche-Serien nach Städten benannt: Sie heißen Berlin, Hamburg, München oder Sylt. Der Produzent für Business-Unterwäsche hat seine Kundschaft dazu aufgerufen, die Produktentwicklung im Internet nicht nur zu verfolgen, sondern das Ergebnis mit Kommentaren mit zu beeinflussen. Aktuell wird beispielsweise ein neuer Produktname für das fleischfarbene Kurzarmhemd mit tiefem V-Ausschnitt gesucht.
Zwei Wortschöpfungen des Gründers sind übrigens bislang weder im Duden noch bei Wikipedia zu finden: „Business-Unterwäsche“ und der Kunstname Albert Kreuz. Der Spezialanbieter verwendet nach eigenen Angaben für seine Männerunterwäsche ausschließlich feinste Materialien, von reiner supergekämmter Langstapel-Baumwolle bis zu extra weichem und atmungsaktivem Micromodal.
Die Bilanz nach einem Jahr: 1500 Kunden, über 20 zum Teil selbst initiierte Artikel und eine gewisse Aufmerksamkeit - auch unter den Bankern, die Schmidt einen Mikrokredit gewährten. Schmidts neuestes Angebot sind übrigens farbige Kniestrümpfe zur passenden Krawatte, von denen es allerdings noch keine Fotos auf dem Shop gibt. Geplant ist damit aber ein äußerst mutiges Angebot. Das passt zum Trend, dass die 80er-Jahre in die Mode zurückkehren, denn in den vergangenen 15 Jahren trug Mann zumeist schwarze Socken und jede Art von Auffälligkeit unter dem Beinkleid war verpönt...
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1 Kommentar
Ralph Meinhold
30.11.2009 um 12:27 UhrIch finde das unsichtbare Unterhemd eine tolle Idee. Gerade, wenn man Anzüge tragen muss will man nicht, dass das Unterhemd auffällt. Die Idee sich bei der Entwicklung des unsichtbaren Unterhemdes 2.0 zu beteiligen und im Blog mitverfolgen zu können finde ich eine sehr gute Idee. Ich selbst habe schon ein paar der ersten Unterhemden im Schrank und bin begeistert von der Qualität und dem Tragekomfort. Schön, dass das Produkt hier vorgestellt wird.
