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Modesuchmaschinen im Vergleich: Wo finden wir wirklich, was wir suchen?
Gepostet am 29.10.2010 von Mary
Wie soll man bloß bei all den Onlineshop noch den Überblick behalten? Hier helfen die unzähligen Modesuchmaschinen, die versprechen, immer das günstigste Angebot in einer Vielzahl von Onlineshops zu finden. Ich habe mir die bekanntesten ganz genau angeschaut und miteinander verglichen. Nicht immer habe ich das gefunden, was ich suche...

smatch.com ist der "alte Hase" unter den Modesuchmaschinen und besteht bereits seit 2007. Auf der Eingangsseite begegnet uns ein cleanes Design, dass ohne viele Extras und unnötige Buttons auskommt und im Gegensatz zu den anderen Suchmaschinen kein geschlechterbezogenes Design vorweist. Dort schlägt uns die Suchmaschine unter anderem Top-Streetstylemarken vor und stellt die Modetrends 2010 vor. smatch ist die einzige Modesuchmaschine, die neben Mode auch Wohnen und Lifestyle anbietet, die einzelnen Rubriken sind farblich unterteilt.

Für alle Suchmaschinen habe ich mir Schuhe von Bronx ausgesucht. Bei smatch kann man einen direkten Zoom zu den einzelnen Produkten aufrufen, ohne dass sich eine neue Seite öffnet. Produktinformationen und weitere Infos rund um den Shop und Bestellung bekommt man in einem neuen Fenster. Wie bei allen Modesuchmaschinen kann man auch bei smatch eine detaillierte Suche nach Farben, Shops, Preisen und Marken starten.
Bei Social Media liegt smatch von allen getesteten ganz vorne. Die Modesuchmaschine hat eigene Profile oder Fanpages bei studiVZ, twitter und Facebook. Auch in einer eigenen Community kann man sich registrieren, in der man später sein Wunschteil kombinieren und anderen Mitgliedern vorstellen kann. Hinzugekommen sind vor kurzem eine eigene iPad-App und die erste Produktsuche für Mode, Wohnen und Lifestyle innerhalb von Facebook. In Sachen Social Media hat smatch definitiv seine Hausaufgaben gemacht.

Empora startete erst vor vier Monaten in Deutschland und stammt ursprünglich aus England. Zum Start konnte die Modesuchmaschine bereits Shops wie Karstadt, Deichmann, Esprit und C&A an Bord holen. Mittlerweile bietet die Seite über 100.000 Modeprodukte für Frauen von 1230 Labels aus mehr als 60 Onlineshops. Die Optik der Suchmaschine präsentiert sich sortiert und gefällt mir von allen getesteten am besten. Jedoch richtet sich die Seite allein von den vorgeschlagenen Produkten nur an Frauen. Nach aktuellen Trendfarben geordnet schlägt Empora Produkte aus jeder Produktpalette vor, stellt täglich ein neues "Hot today"-Teil vor und zeigt ausgewählte Street-Styles, die bei Fashionfreax zu finden sind.

Auch bei Empora können Produkte nach Farbe, Preis und Onlineshop sortiert werden. Wenn man mit der Maus über das Produkt fährt, hat man zudem die direkte Möglichkeit zwischen "zum Shop" oder einem neuen Fenster zu wechseln, das Details zum Produkt anzeigt. Die Aufmachung der Produktergebnisse kommt ohne viel Schnick Schnack aus und zeigt genau das, was man sucht. Empora kann von allen Modesuchmaschinen die meisten Fans bei Facebook verbuchen.

Wie bei Empora richtet sich die Aufmachung der Seite wieder stark an Frauen. Doch im Gegensatz zu den anderen begegnet dem Besucher auf der Startseite nur ein Suchfeld und Links zu den Themenwelten und der eigenen Community - stylebooker zeigt keine direkten Produktvorschläge, was Stöbern unmöglich macht. Erst in Themenwelten kann man nach Farben, Looks oder Celebrity-Styles schmökern.

Mir fiel direkt auf, dass stylebooker bei den Vorschaubildern, die meistens nur einen Teil des Produkts zeigen, keine Informationen zu Preis, Shop oder Versandkosten gibt. Erst nach einem Click werden diese sichtbar, manche Links verweisen sogar auf Seiten, die gar nicht mehr existieren. Auch stylebooker hat eine eigene Facebook-Fanpage und Community, in der man nach dem Einloggen Produkte bewerten oder kommentieren kann.
Fazit: Die Reihenfolge der getesteten Modesuchmaschinen spiegelt auch mein persönliches Ranking wieder. Bei der Vielzahl an Produkten liegt smatch ganz weit vorne, beim Design spricht mich Empora eher an. stylebooker konnte mich allerdings in keiner Kategorie überzeugen. Wie beim Shopping spielt auch hier der eigene Geschmack eine sehr große Rolle. Deshalb solltet ihr selber testen, welche Modesuchmaschine euren persönlichen Präferenzen entspricht.
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6 Kommentare
Streetwear
01.11.2010 um 00:08 Uhr
01.11.2010 um 17:46 UhrSagt mal, das ist nicht alles, oder? Was ist mir fashion.de?
Elso
30.11.2010 um 11:54 UhrSorry... aber der Artikel scheint mehr als SEO Maßnahme zu gelten, als ein objektiver Bericht! Es fehlen viele weitere Modesuchmaschinen wie Modesuche24.de, Stylight, Ladenzeile usw.! Die genannten Modesuchmaschinen haben meist annährend nicht einmal so viele Mode Online Shops drin, wie Ihre "Konkurrenten"! Wenn man schon solch einen Bericht veröffentlicht, sollte man sich vorher über alle großen bzw. ältere Modesuchmaschinen informieren, und nicht gerade Newcomer wie Empora empfehlen!
Roland
02.12.2010 um 10:25 UhrHallo Elso, die Kritik ist einerseits berechtigt, andererseits ist es natürlich immer so, dass man nie alle vorstellen kann, sonst wäre der Artikel wohl 3 Kilometer lang. Ladenzeile ist ein guter Tipp, Modesuche24 kannten wir zum Beispiel gar nicht. Der Hinweis, es handele sich um eine SEO-Maßnahme ist nicht angebracht, wir haben redaktionell recherchiert und geschrieben. Klar nützt das dann denen, die eine Erwähnung finden. Aber wir stellen ja sehr regelmäßig und sehr ausführlich neue Shops und Suchmaschinen und Modeportale vor, so dass eigentlich über die Zeit alle einmal Berücksichtigung finden.
Viele Grüße
Roland
17.12.2010 um 13:07 Uhrich finde smatch am besten. von stylebooker habe ich noch nie etwas gehört.
