BEAUTY KOLUMNE

Anti-Müdigkeitseffekt: Diese 5 Make-up Tipps lassen deine Schlupflider verschwinden

Von Leni Garibov
14.08.2016 / 11:00 Uhr

Die Augen sind wohl unser ausdrucksstärkstes Merkmal – kein Wunder, dass sie seit Jahrtausenden betont, geschminkt und in Szene gesetzt werden. Jedes Auge ist einzigartig. Die Individualität sollte deshalb auch das Make-up unterstreichen. Schlupflider wirken müde und klein? Falsch, denn wer ein gekonntes Make-up auf seine Lider zaubert, kann in Nullkommanichts mit einem sexy Katzenblick verführen. Deshalb verrate ich euch fünf Tipps, mit denen ihr eure Schlupflider kaschiert und die Augen zum Strahlen bringt.

1. Die Base für den richtigen Halt

Durch die besondere Form der Schlupflider kann es schnell vorkommen, dass sich der Lidschatten in der Lidfalte absetzt oder sich durch die Reibung komplett von der Haut löst. Deshalb ist eine gute Base bereits die halbe Miete: Am besten eignen sich Produkte, die den Lidschatten wasserfest versiegeln und schnell trocknen. Der praktische Applikator von Blinc hilft, das Produkt schnell und präzise aufzutragen und sorgt mit seiner leichten Tönung zusätzlich für einen ebenmäßigen Teint.

2. Neuer Schwung für die Augenbrauen

Obwohl sie für einen schönen Cateye-Look sorgen, können Schlupflider das Auge auch müde erscheinen lassen. Deshalb ist es sehr wichtig, es optisch zu öffnen und strahlen zu lassen. Unverzichtbar dabei: Die richtige Form der Augenbrauen. Die Faustregel besagt, dass das letzte Drittel der Braue nicht zu stark nach unten gerichtet sein sollte, weil das Auge dadurch noch müder wirken kann. Ein dezenter Highlighter unter dem Brauenbogen sorgt zusätzlich für einen Lifting-Effekt.

3. Das bewegliche Lid hervorheben

Die Anatomie der Schlupflider sorgt oft dafür, dass man das bewegliche Lid bei geöffneten Augen gar nicht oder kaum sehen kann. Um einen aufgeweckten Blick zu schaffen, solltet ihr deshalb das Schlupflid besonders betonen. Lidschatten mit Glitzerpartikeln solltet ihr aufgrund der Abreibung eher meiden. Alles, was einen leichten Schimmer oder Glow auf die Haut zaubert, eignet sich hingegen perfekt. Optimal für alle Augenfarben: Neutrale Nude- oder Peachtöne in einer etwas helleren Nuance als die eigene Hautfarbe. Ein weiterer Trick besteht darin, einen hellen Tupfer Lidschatten in den Augeninnenwinkel zu tupfen, um euren Blick zusätzlich zu öffnen!

4. Akzent auf die Lidfalte setzen

Um die bei Schlupflidern kaum sichtbare Lidfalte zu betonen, könnt ihr mit einem recht dunklen Lidschattenton geschickt nachhelfen. Keine Angst vor dunklen Pandaaugen – die Farbe wird am Ende kaum sichtbar sein! Nehmt mit einem spitz zulaufenden Pinsel etwas dunkelbraunen oder – grauen Lidschatten auf und schattiert diesen entlag der Lidfalte. Tragt dabei lieber mehrere Schichten übereinander auf, anstatt gleich beim ersten Versuch einen dunklen Strich auf das Auge zu malen! Die besten Ergebnisse erzielt ihr, indem ihr den natürlichen Verlauf eurer Lidfalte nachzieht und die Konturen sanft verblendet.

5. Nicht ohne Eyeliner!

Eigentlich heißt es, Schlupflider und Eyeliner vertragen sich nicht. Ich kann mir aber mein Make-up ohne den dunklen Wing kaum mehrvorstellen – denn auch hierbei entscheidet die richtige Technik über Top oder Flop! Frauen mit Schlupflidern sollten den Liner nicht über das gesamte Lid ziehen. Dadurch verkleinert ihr euer Auge optisch nur noch stärker. Das letzte Drittel des Auges könnt ihr aber durch eine nach oben geschwungene Linie optisch anheben und den Blick öffnen. Die passende Form muss jeder Beauty-Addict individuell für sich entdecken. Aber keine Sorge: Übung macht den Meister!

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