Beauty-Tipps

Beauty-Öle: So bereichert und pflegt das flüssige Gold Haut, Haare und Körper

13.03.2016 / 15:00 Uhr

Öle sind aus der Kosmetikwelt nicht mehr wegzudenken. Seit Jahrtausenden werden sie als Pflege, Heilmittel und Hautschutz verwendet. Immer mehr Frauen schwören auf natürliche Inhaltsstoffe, getreu der Devise „Back to Nature“. Die Kosmetikfirmen ziehen mit und bieten inzwischen eine riesige Auswahl an pflegenden Ölen aus wertvollen Rohstoffen an. Dabei stellen sich die Fragen: Reicht eine Sorte, oder braucht man zwanzig verschiedene? Und welches Öl löst welches (Schönheits-) Problem? Folgende fünf Sorten haben sich in meinem Badezimmerschrank fest etabliert, denn sie helfen bei trockener Haut, spröden Haaren oder gegen die ersten Fältchen.

Arganöl für einen strahlenden Teint

Arganöl hat sich in den letzten Jahren zum It-Girl unter den Ölen gemausert: Keine Shampoomarke, kein Bodylotionhersteller und kein Naturkosmetikshop, die den Trend nicht aufgegriffen hätten und das wertvolle Öl nicht in ihre Produkte mischten. Dabei wird es schon seit Jahrhunderten aus der Beerenfrucht des Arganbaums gewonnen und sowohl in der Gastronomie als auch in der Kosmetik verwendet.

Dem Boom sei Dank, lässt sich hochwertiges Öl in vielen Onlineshops bestellen – ich lasse es mir aber auch gern als Souvenir aus Marrakesch mitbringen. Die feuchtigkeitsspendende Wirkung ist perfekt für trockene Haut, und auch als Haaröl macht es sich super. Ich verwende es gern zur „Oil Cleansing“-Methode, bei der ich das Öl sanft auf die ungereinigte Haut massiere und es dann mit einem feuchten, warmen Musselintuch abwasche.

Kokosöl für die Haarpflege

Auch Kokosöl wird in sämtlichen Beautyberichten als absolute Wunderwaffe gegen Fältchen, trockene Stellen, kaputte Haare und ähnliche Schönheitsprobleme angepriesen. Doch Vorsicht! Das zart duftende Öl wird als komedogen eingestuft, was im Klartext bedeutet, dass es Mitesser und Hautunreinheiten fördern könnte. Jeder verträgt es jedoch anders, deshalb gilt hier: ausprobieren! Eine sichere Wahl ist Kokosöl aber bei allem, was mit Haarpflege zu tun hat. Trockene Spitzen? Juckende Kopfhaut? Stumpfes Haar? Kokosöl hilft! Einfach etwas davon in den Händen erwärmen (es wird erst bei ca. 23 Grad flüssig) und in die Spitzen geben. Oder gleich als Haarmaske mit einem Handtuch drum über Nacht einwirken lassen.

Kokosöl: Wundermittel für die Haare.   Copyright: Leni Garibov

Traubernkernöl bei ersten Fältchen

Durch seinen hohen Gehalt an Vitamin C ist Traubenkernöl nicht nur in der Küche gern gesehen, sondern findet auch vermehrt Anwendung in der Kosmetik und dort in der Anti-Aging-Pflege. Der hohe Linolsäure-Anteil sorgt dafür, dass gerade fettige Haut gepflegt und regeneriert wird. Das „grüne Gold“ ist ein echter Allrounder und hilft nicht nur gegen Pickelchen und Mitesser, sondern strafft zudem die Haut und bekämpft kleine Fältchen. Wichtig: Unbedingt zu kaltgepresstem Öl und nicht zu raffiniertem greifen – man erkennt es an seiner hellgrünen Farbe. Wem es pur zu reichhaltig ist, kann das Öl in variabler Menge jeder beliebige Gesichtsmaske beimischen.

Teebaumöl gegen Unreinheiten

Wer unter unreiner Haut leidet, kennt den Duft des Teebaumöls höchstwahrscheinlich schon von etlichen Waschlotions und Cremes. Das ätherische Öl wird gern als Zutat in Anti-Pickel-Produkten verwendet, wirkt aber meiner Meinung nach am besten pur. Schon die australischen Ureinwohner kannten die antibakterielle Wirkung des Öls und heilten damit Wunden und Entzündungen. Sobald sich Unreinheiten ankündigen, also einfach einige Tropfen auf ein Wattestäbchen geben und damit die trockene, gereinigte Haut an den jeweiligen Stellen betupfen.

Jojobaöl für den gesamten Körper

Bisher war Jojobaöl ein eher exotisches Produkt für mich, doch mittlerweile hat es einen festen Platz in meinem Badezimmer. Wer unter sehr trockener Haut leidet, es aber nicht immer schafft, den kompletten Körper regelmäßig einzucremen, wird diesen Trick lieben. Einfach nach dem Duschen etwas Öl auf der noch nassen Haut verreiben. Dadurch wird gleichzeitig die Feuchtigkeit eingeschlossen und das Öl verteilt sich in einem hauchdünnen Film, anders als auf bereits trockener Haut. Aus diesem Grund braucht man auch nur eine kleine Menge des relativ teuren Produkts. Danach nur noch mit dem Handtuch abtupfen, worüber sich besonders empfindliche Haut zusätzlich freuen wird. Und wem das noch nicht ausreicht, der kann immer noch eine Schicht Bodylotion auftragen – diese lässt sich auf der leicht eingeölten Haut sogar noch besser verteilen!

Follow us