Beautytrend

Black is beautiful: Schwarze Kohle als Beautyallrounder

Isabell Lause
Von Isabell Lause
14.08.2015 / 10:00 Uhr

Wenn es um Beautytrends geht, macht den Hollywoodstars so schnell keiner etwas vor. Nach Vogelkot und Vorhaut erreicht uns nun ein neuer Hype, den jeder ausprobieren und sogar bezahlen kann: Aktivkohle. Sie soll für reine Haut, schöne Haare und weißere Zähne sorgen. Promis wie Gwyneth Paltrow oder Shaileene Woodley schwören bereits auf den Beautyhype.

Doch was genau ist Aktivkohle überhaupt und wie wird sie hergestellt? Gewonnen wird das angebliche Wundermittel durch starke Erhitzung. Holz, Nussschalen, Braun- und Steinkohle oder verschiedene Kunststoffe werden unter hohem Druck zusammen mit Wasserdampf, Sauerstoff oder Kohlendioxid aufgeheizt. Nach diesem Prozess erhält man einen porösen, schwarzen Kohlenstoff, die Aktivkohle.

Japaner schätzen Aktivkohle schon lange als naturmedizinisches Mittel und auch bei uns empfehlen Apotheker Kohletabletten bei Magenverstimmungen. Doch erst jetzt ist der Stoff auch auf dem deutschen Beautymarkt als Mittel mit Schönheitseffekt angekommen. Für jede Beauty-Baustelle wird mittlerweile ein Produkt mit dem Inhaltsstoff Aktivkohle angeboten.

Als Peeling macht sie unsere Haut reiner und zarter, während sie im Shampoo die Haare von schädlichen Spurenelementen befreit. Zähne befreit sie von Belägen und bringt sie wieder zum Strahlen. Auch das Schwitzen gehört dank Aktivkohle der Vergangenheit an. Deos mit Kohlepulver nehmen doppelt so viel Schweiß auf wie andere Produkte und neutralisieren den Geruch.

Der schwarze Kohlenstoff wirkt nicht von außen, sondern auch von innen. Obwohl ein pechschwarzes Getränk im ersten Moment nicht zum Trinken anregt, gilt Kohlewasser als absoluter Detox-Geheimtipp. Es hat eine entgiftende Wirkung und sorgt dafür, dass Toxine unseren Körper schneller wieder verlassen.

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