Celebrity-Trend

Die Wunderfrucht - deshalb schwören Stars auf den Beautybooster Kokosöl

02.10.2016 / 12:00 Uhr

Was haben Miranda Kerr, Poppy Delevigne und Emma Stone gemeinsam? Die endlos langen Beine, schon klar. Aber auch ihre Beautyroutine ähnelt sich gewaltig. Wir lesen es wieder und wieder: Kokosöl ist das Wunderprodukt schlechthin! Auch die Celebrities begeistern die Beauty-Benefits der tropischen Frucht. Dass das Öl super als Haarmaske funktioniert und sich gut zum Gemüse brutzeln macht, wissen wir bereits. Aber Stars und Sternchen entdeckten noch weitere Arten, um den Schönmacher in den Alltag zu integrieren. Was sie mit Kokosöl anstellen und warum das funktioniert – lasst euch überraschen!

Warum gerade Kokosöl für Haut und Haar?

Kokosfett oder Kokosöl – was denn nun? Im Internet finden wir beide Namen. Je nachdem in welchem Zustand sich das pflanzliche Wunderprodukt befindet, variieren die Bezeichnungen. Bei normaler Raumtemperatur ist die Masse fest. Somit gilt der Ausdruck Kokosfett. Verreibst man es in den Händen, verflüssigt sich das Fett schnell- und verwandelt sich in Kokosöl. Wir haben bereits darüber berichtet, was ihr beim Kauf des natürlichen Schönheitselixiers unbedingt beachten müsst. Für Beauty- und Pflegezwecke benutzen wir (und die Stars) hauptsächlich natives Kokosöl. Das enthält deutlich mehr Mineralien und Nährstoffe als die raffinierte Sorte.

Das feste Kokosfett verflüssigt sich in unseren Händen, weil der Schmelzpunkt unter unserer Körpertemperatur bei etwa 26 Grad Celsius liegt.   Copyright: Shutterstock

Olivenöl, Traubenkernöl, Jojobaöl: Pflanzliche Fette gibt es wie Sand am Meer. Aber warum schwören Models und It-Girls gerade auf die Kokosvariante? Weil sie tatsächlich wirkt, eine unkomplizierte Textur mit sich bringt und gleichzeitig super simpel in der Anwendung ist. Wie viele andere Pflanzenöle besitzt auch Kokosfett viele Antioxidantien, die freien Radikalen den Gar ausmachen. Das ist nicht unwichtig, da wir schließlich frühzeitiger Hautalterung entgegen wirken wollen. Der Vorteil von Kokosöl ist vor allem die ultraleichte Konsistenz. Wer kippt sich schon Olivenöl aufs Gesicht? Viel zu klebrig und schwer! Kokosöl hingegen ist zwar reichhaltig, zieht aber sanft ein und fettet nicht nach. Entwarnung für alle Pickel- und Aknegeplagten: Selbst hier wirkt das gehypte Öl-Wunder. Grund ist die zu 40% enthaltene Verbindung namens Laurinsäure. Diese wirkt antibakteriell und lässt Entzündungen schneller abheilen. Durch die leichte Textur müsst ihr auch keinen Fettfilm befürchten. Dadurch gelingt die Handhabung als Haarpflegeprodukt ebenfalls besser, weil Kokosöl bei sparsamen Gebrauch nicht beschwert und das Volumen erhalten bleibt. Übrigens: Laurinsäure soll sogar das Haarwachstum anregen und vor vorzeitigem Haarausfall schützen! Kokosfett bringt also auch Vorteile für unsere Kopfhaut.

Bereichert die Küche und unsere Beautyroutine: Kein Pflanzenöl ist so vielseitig wie Kokosfett!   Copyright: Shutterstock

Erst gehasst, jetzt gehypt: Kokosfett zum Backen und Braten

Hättest du vor 10 Jahren von gesundem Kokosöl geschwärmt, hättest wohl viele zynische Kommentare geerntet. Die gesättigten Fettsäuren darin sind doch total ungesund, dadurch steigt der Cholesterinspiegel! Heute wissen wir es besser. Kokosfette lassen vor allem das gute HDL-Cholesterin ansteigen. Grund dafür ist die Laurinsäure. Die mittelkettigen Fettsäuren im Kokosöl sollen sogar beim Abnehmen helfen, weil sie das Sättigungsgefühl steigern. Also: Her mit dem Wunderöl! Die unterschiedlichen Aggregatzustände vom trendigen Kokosprodukt sollten wir in der Küche unbedingt nutzen. Beim Grillen und Braten liegt der Rauchpunkt des Öls bei ca. 180 Grad. Raffiniertes Kokosöl toppt diesen Wert sogar noch auf weit über 200 Grad. Das bedeutet: Kokosöl bleibt sogar bei sehr hohen Temperaturen stabil, ohne dass sich gesundheitsschädliche Stoffe entwickeln. Deshalb gelingt auch das Backen mit Kokosöl einwandfrei. Am allerbesten nimmt man aber die native Variante roh zu sich. Ohne Hitzeeinwirkung bleiben garantiert alle wertvollen Inhaltsstoffe erhalten. Rezeptideen gefällig? In der Bildergalerie liefern wir euch einige kreative Ideen der Promis selbst. Einfach ausprobieren!

Follow us