Beauty-Kolumne

Don't mess with me: So vermeidet ihr die häufigsten Make-up Fehler

05.06.2016 / 12:00 Uhr

Concealer

Hach, der gute, alter Concealer! Was würden wir nur ohne dich tun? Ob bei dunklen Augenringen, Rötungen oder unschönen Schatten im Gesicht - stets ist der deckende Helfer zur Seite und die Hautprobleme wie wegradiert. Aber Vorsicht! Bei falscher Anwendung kann Concealer die Problemstellen sogar noch betonen, anstatt sie zu kaschieren. Deshalb ist es extrem wichtig, die richtige Farbe für den eigenen Hautton zu wählen, sodass kleine Pickelchen, Narben & Co. nicht auch noch im Rampenlicht stehen müssen. Auch für die Augenschatten gilt folgende Regel: Den etwas helleren Ton niemals im Halbkreis unter dem Auge, sondern in einer Dreiecksform auftragen - so wirkt der Blick wacher und es wird einfacher, die Farbe schön zu verblenden.

Eyeliner

Kaum etwas wird so oft zum persönlichen Beauty-Markenzeichen einer Frau ernannt, wie ihre Art, den Lidstrich zu tragen. Manche mögen ihn geschwungen, andere kaum sichtbar oder auch dick, tiefschwarz und auffällig. Doch egal, was man vorzieht - der Eyeliner sollte den Blick öffnen und das Auge betonen. Viele machen den Fehler, die eigene Augenform exakt nachzuzeichnen, was das Lid optisch hängen lässt und für einen traurigen Gesichtsausdruck sorgt. Besser ist es, für einen optischen Liftingeffekt zu sorgen und den Lidstrich etwas über dem Verlauf des Wimpernkranzes nach oben zu ziehen. Wer Schlupflider hat, sollte den Stift erst an der äußeren Hälfte ansetzen und nicht das komplette Lid betonen.

Augenbrauengel

Über die richtige Form, Farbe und Dichte der Augenbrauen könnte man ganze Bücher schreiben. Natürlich lässt es sich nie pauschal sagen, wie die perfekte, individuelle Brauenform aussieht - wichtig ist, dass sie zum Gesicht der Trägerin passen. Trotzdem gilt für alle Damen: Dicke Balken schmeicheln niemandem. Oft greift man zur falschen Textur und malt die eigenen Brauen flächendeckend an. Noch schlimmer gestaltet sich das Make-up Ergebnis, wenn man die falsche Farbe erwischt. Sowohl Blondinen als auch Dunkelhaarigen stehen aschfarbene, kühle Töne am besten. Sind die Produkte zu gelbstichig, kann man mit einem gräulichen Lidschatten den Farbton optimieren.

Lippenstift

Ohne den richtigen Lippenstift ist kaum ein Look vollständig. Damit dieser aber schmückt, statt das Gesamtbild zu zerstören, muss er perfekt aufgetragen werden. Gerade dunkle, knallige und matte Töne kommen nicht ohne etwas Präzisionsarbeit aus - dafür lässt sich das Ergebnis aber wirklich sehen! Um „ausgefranste“ Ränder zu vermeiden, lohnt sich die Investition in einen farblich passenden Lipliner. Der Konturenstift hält die Farbe in Zaum und definiert vorher die Form der Lippen. Idealerweise sollte der Lippenstift danach mit einem flachen Lippenpinsel aufgetragen werden, sodass jede Stelle gleichmäßig erwischt wird.

Mascara

Fliegenbeine? Sind nur an den glitzernden Insekten schön! Als Mascara-Klümpchen sind sie aber nur lästig und machen alles nur schlimmer, statt den Blick zu öffnen. Damit die Wimperntusche nicht verklumpt, solltet ihr auf gleichmäßige Bewegungen beim Auftragen achten. Das Bürstchen sollte direkt am Wimpernkranz angesetzt werden, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Nach jeder Schicht solltet ihr einen kurzen Moment warten bis ihr erneut das Bürstchen ansetzt, sonst schiebt ihr lediglich die noch flüssige Farbe nach oben. Und ganz wichtig: Lange Borsten bedeuten noch lange nicht, dass sie auch lange Wimpern zaubern würden - es lohnt sich, unterschiedliche Marken und Bürstchen auszuprobieren bis ihr die für euch perfekte Mascara gefunden habt!

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