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Glanzzeiten: Beautytrend Strobing in 6 Schritten leicht gemacht

Leni Garibov
Von Leni Garibov
10.04.2016 / 16:00 Uhr

Make-up-Trends kommen und gehen, aber das Spiel mit Licht und Schatten gehört seit jeher einfach dazu. Während der Contouring-Hype jedoch überhand zu gewinnen scheint, hat sich eine andere Technik als viel alltagstauglicher und weniger pannenanfällig erwiesen: Strobing! Konturiert wird hier zwar auch, jedoch nicht mit dunklen Tönen - genau das Gegenteil ist der Fall. Jene Stellen, die es hervorzuheben und betonen gilt, werden hier zum Schimmern gebracht. Das Ergebnis? Ein frisches und strahlendes Make-up, das ganz ohne dunkle Flecken und Streifen auskommt. Das Beste daran: Der Look lässt sich in wenigen Schritten nachschminken!

1. Eine gute Basis schaffen

Selbst die hochwertigste Foundation würde auf trockener, ungepflegter und schlecht vorbereiteter Haut nicht gut aussehen. Eine schöne Basis ist also schon die halbe Miete, wenn man am Ende ein strahlend schönes Ergebnis haben möchte. Zu fettige Cremes lassen das Make-up auf der Haut schwimmen, deshalb lieber zu leichteren Konsistenzen auf Wasserbasis greifen. Kurz einziehen lassen und gegebenenfalls die Überschüsse mit einem Kosmetiktuch abtupfen, bevor es mit dem Schminken losgeht.

2. Foundation: Der Ton macht die Musik

Bei der Strobing-Methode dreht sich alles darum, die Haut strahlen zu lassen. Doch genauso wie die Pflege im ersten Schritt, ist es nun wichtig, eine ebenmäßige Grundlage für die schimmernden Details zu schaffen. Eine perfekt auf den eigenen Hautton abgestimmte Foundation ist deshalb ein absolutes Muss – egal, ob man zu einer deckenden Formulierung greift oder zur semitransparenten BB-Cream. Den richtigen Ton bestimmt man, indem die Farbe auf die Wangen aufträgt und zum Hals hin verblendet. Sieht man keine Flecken oder Kanten, hat man den Jackpot geknackt!

Eine gute Basis muss sein!   Copyright: Leni Garibov für styleranking

3. Das Powerduo: Corrector & Concealer

Kleine Rötungen, Schatten unter den Augen oder dunkle Flecken auf der Haut sind nicht unbedingt das, was zu einem Glowy Teint beiträgt. Zum Glück kann man auch diese Problemchen mit wenigen Handgriffen bekämpfen: Gegen bläuliche Schatten unter den Augen hilft ein Corrector in einem warmen Peach-Ton, gegen Rötungen ein grünstichiger Corrector. Auf die entsprechenden Stellen in hauchdünnen Schichten auftragen und bei Bedarf mit einem Concealer verblenden.

4. Schachmatt gegen unschönen Glanz

„Shine bright like a diamond“ mag zwar eine verlockende Vorstellung sein, aber auf das komplette Gesicht muss sich die Metapher ja nun wirklich nicht beziehen. Wer kein Contouring-Fan ist und nicht mit dunklen Tönen spielen möchte, kann manche Stellen trotzdem in den Hintergrund rücken lassen. Schachmatt werden Nasenflügel, die Partie unter den Augen oder der Kieferbereich mit losem, matten Puder gesetzt.

Wichtig: Stellen, die nicht glänzen sollen, unbedingt abpudern!   Copyright: Leni Garibov für styleranking

5. Hot Spots highlighten

Und schon kann es losgehen: Alle Stellen, die durch den feinen Schimmer betont werden sollen, können mit einem weichen, breiten Pinsel bearbeitet werden. Es gibt keine Universalformel, da jedes Gesicht anders ist - aber am natürlichsten sieht es aus, wenn hervortretende Bereiche betont werden. Dazu zählen die Mitte der Stirn, der Bereich oberhalb der Wangenknochen und die Kinnspitze.

6. Der Blick für's Detail

Wodurch zeichnen sich wahre Kunstwerke aus? Richtig, Details! Zwar sehen schimmernde Wangenknochen toll aus, aber auch kleinere Bereiche wie der Nasenrücken, die Stelle über dem Lippenherz oder die Brauenbögen dürfen nicht vergessen werden, um ein stimmiges Bild zu ergeben. Wichtig ist auch das passende Produkt: Cremige Strobing-Produkte trägt man am besten über flüssige Foundations oder die BB Cream auf, gepuderte Haut wird aber schöner mit ebenso pudrigen Highlightern zum Strahlen gebracht.

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