Beauty-Tipps

I got it from my Mama: Beauty-Hacks von Mutti

Leni Garibov
Von Leni Garibov
09.05.2016 / 13:23 Uhr

Jeder hat sie: Stars, Idole und Vorbilder, denen man nacheifert und die man in puncto Styling und Beauty imitiert. Und trotzdem gibt es wahrscheinlich niemanden, der uns mit mehr Erfahrung, Tipps und Ratschlägen versorgt als unsere Mütter. Wie oft hat man als Kind die Augen verdreht, als sie uns zwangen, sich öfter die Hände zu waschen oder als sie so gar nicht verstehen konnten, was man an dem perlblauen Lidschatten so toll fand? Was früher nervig erschien, erweist sich heute als wertvoll. Schließlich haben Muttis Tipps doch jeder von uns so manch einen Fauxpas erspart. Mit dieser Kolumne sage ich nicht nur „Danke, Mama!“ - das sollte man sowieso viel öfter tun - sondern teile mit euch ihre wichtigsten Beauty-Tipps, die mir bis heute helfen.

„Abschminken nicht vergessen!“

Wie viele von euch hören jetzt das eigene „Jaaaaa, Mama!“ in den Ohren? Zu meiner Teenagerzeit habe ich unter anderem zwei Dinge über mich gelernt: Dass ich Experimente mit Make-Up liebe und dass ich es hasse, mich abzuschminken! Erst recht, wenn man nach der durchfeierten Partynacht müde ins Bett fallen möchte. Meine Haut bedankte sich wohl nicht nur pubertätsbedingt mit Unreinheiten und grauem Schleier an meiner Faulheit. „Hätte ich doch bloß auf sie gehört!“, dachte ich jedes Mal, wenn sich ein neuer Pickel bemerkbar machte. Heute hole ich die verlorenen Jahre gesunder, reiner Haut einfach nach – und zwar mit doppelter Gründlichkeit und tatsächlich keinem Tag, an dem ich ins Bett falle, ohne mein Gesicht gereinigt zu haben!

„Hände sind die Visitenkarte einer Frau“

Wahrscheinlich ist dieser Spruch einer, den sich meine Mutter schon von ihrer Mutter anhören musste. Und egal, wie altmodisch diese Leier auch klingen mag, sie entspricht einfach der Wahrheit. Zwar sollten auch Männerhände gepflegt sein, aber dank Nagellack in unzähligen Farben macht uns diese Beautyroutine einfach viel mehr Spaß! Nagelhautöl, die richtigen Pflege-Tools und ein schöner Lack sind die Must-haves für die wohl am besten manikürte Visitenkarte der Welt.

„Die wichtigsten Beautyprodukte findest du in der Küche“

Wie öde und umständlich ich es damals fand, mir Naturmasken aus dem Kühlschrank zu mixen, wo es doch so bunte Fläschchen und Döschen in der Drogerie gab! Heute kann ich nur über mich selbst lachen und meiner Mutter für ihre Tipps danken. Schließlich gibt es kaum etwas Besseres und Natürlicheres für die Haut. Ob Quark, Honig, Öle oder auch Beeren – für (fast) jedes Beautyproblem findet man eine Lösung, das sich bereits in der eigenen Küche versteckt. Wer sich geschickt anstellt, kann die Wundermittelchen anschließend sogar naschen!

„Hygiene ist der Schlüssel zur Schönheit“

Na gut, vielleicht hat Mama mit dem Spruch auch etwas übertrieben. Sonst würde ja tägliches Duschen schon reichen, um makellos auszusehen. Aber nicht nur den eigenen Körper darf man nicht außer Acht lassen. Auch all die Tools, die wir täglich an die eigene Haut lassen, benötigen ein regelmäßiges Fresh-up: Man stelle sich nur vor, wie viele Bakterien an all den Pinseln, Schwämmchen und Handtüchern andernfalls kleben. Deshalb gilt: Regelmäßiges Reinigen, Desinfizieren und Aussortieren älterer Produkte zählt zu den Pflichtaufgaben aller Schönheitsbewussten.

„Finde das, was zu dir passt - und folge nicht jedem Trend“

Und da wären wir wieder beim blauen Lidschatten. Dabei ist es so einfach. Als Mama hat man das Ganze vermutlich selbst schon durchgemacht und weiß, dass man all die Eskapaden und Experimente früher oder später bestenfalls als Jugendsünden abstempeln würde. Welchen Rat meiner Mutter ich aber tatsächlich beherzige: Nicht jedem Trend hinterherzujagen! Dicke oder dünne Augenbrauen? Ich trage die Form, die zu meinem Gesicht passt. Nude-Töne sind der letzte Schrei? Schön, aber mir stehen kühle Pinktöne und satte Farben nun mal besser. Und auch, was die Brands und Hypes betrifft, befolge ich ihren Tipp. Es kommt nicht auf den Preis oder die Verpackung an. Manchmal können günstige Produkte mühelos mit ihrer teuren Konkurrenz mithalten und gleiche Ergebnisse liefern. Natürlich gönnt man sich ab und zu trotzdem ein besonderes Luxusprodukt – viel wichtiger als das Label selbst ist aber das entsprechende Wissen darüber, wie man seine Beautylieblinge gekonnt einsetzt.

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