Beautykolumne

Ohne Nebenwirkungen: Fünf Pflegetipps gegen Pickel für jeden Hauttyp

18.06.2017 / 12:00 Uhr

Unreinheiten, Pickel und Co. - wir alle kennen die lästigen Besucher unserer Gesichtshaut als Überbleibsel aus der Pubertät oder Resultat eines stressgeladenen Alltags. Eins steht fest: Niemand erntet die Rötungen freiwillig. Zwar bin ich weder ein Hautarzt noch studierter Mediziner. Meine fünf besten Tipps für reine Haut möchte ich dennoch mit dir teilen, weil sie meinem Gesicht einen ebenmäßigen Teint zaubern. Und nein, ich werde dir nicht eine Reihe von Seren und Feuchtigkeitsspender nennen, die letztendlich nur einem bestimmten Hauttyp helfen können. Jede Haut ist anders und reagiert entsprechend unterschiedlich auf die speziellen Produkte. Die Tipps, die ich dir heute mit auf dem Weg geben möchte, stellen allgemeine Tricks ohne Nebenwirkungen dar. Befolgst du die einfachen Schritte in deinem Alltag, erntest du im Nu eine gesunde und strahlende Haut.

Die bekanntesten Tipps für eine reine Haut kennst du wahrscheinlich bereits: Trinke ausreichend Wasser, achte auf eine gesunde Ernährung und schminke dich vor dem Schlafengehen immer gründlich ab. Diese essenziellen Schritte solltest du unbedingt verinnerlichen, wenn du unzufrieden mit deinem Hautbild bist. Nichtsdestotrotz kannst du über dieses Basis-Know-How hinaus weitere Routinen berücksichtigen. Diese erwähnt kaum jemand im Zusammenhang mit einem ebenmäßigen Teint, obwohl sie ebenso notwendig sein können.

Don’t touch this

Eine der wichtigsten Regeln, um Pickel und Unreinheiten zu vermeiden: Fasse dein Gesicht nicht ständig an. Es gilt das Mantra: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Es scheint kaum vorstellbar, wie viele Bakterien sich in jeder Sekunde auf unseren Finger befinden. Wir halten uns in der Bahn an Stangen fest, schütteln uns die Hände mit Kollegen, öffnen Türen und halten Geldscheine, die bereits durch die Hände der Welt gegangen sind. Auch, wenn du ein Hygiene-Freak bist und dir nach jeder Berührung die Hände wäschst, solltest du dir nicht ständig ins Gesicht zu fassen. Viren und Bakterien gelangen primär durch die Berührung deiner Finger in deinen Körper. Durch den Kontakt mit deinem Gesicht können sich Pickel vermehren. Also: Hände weg!

Stress dich nicht so

Weiter geht's mit dem Thema Gesunder Lifestyle. Neben einer ausgewogenen Ernährung mit ausreichend Obst und Gemüse zählt ebenfalls die Stressreduzierung zu den wichtigen Faktoren bei der Bekämpfung von Hautunreinheiten. Unter Stress schüttet unser Körper Stresshormone aus. Diese fördern die Talgproduktion, wodurch sich Pickel bilden. Natürlich kann man Stress nicht immer umgehen, aber bewusst reduzieren. Spaziergänge in der Natur verschaffen dir einen freien Kopf und Zeit zur Entspannung. Auch ein gutes Zeitmanagement im Alltag kann gewisse Stresssituationen verhindern.

Durch das ständige Berühren deines Gesichts mit deinen Händen erhöhst du die Wahrscheinlichkeit für Pickel.

Bett(er)wäsche

Wir schlummern darin täglich für acht Stunden und verlieren jede Nacht Millionen von Hautschüppchen. Unsere Kissen und Decken ziehen ebenso wie Pyjamas, Handys und BHs Bakterien und Milben beinahe magisch an. Gerade im Sommer schwitzt unser Körper und unsere Kopfhaut nachts deutlich mehr als im Winter. Körperflüssigkeiten, Schuppen und Haare häufen sich so im Bett an. Wenn du deine Bettwäsche nicht oft genug wechselst und wäschst, verschlechtern die Ablagerungen dein Hautbild. Daher solltest du im Sommer mindestens alle zwei Wochen, im Winter spätestens alle vier Wochen deine Bettwäsche wechseln.

Ring-e-ding

Wie oft am Tag hältst du dein Smartphone in der Hand? Oder sollte ich besser sofort die stündliche Frequenz deiner Smartphone-Nutzung erfragen? Weil die Touch-Funktion des Handy kaum mehr wegzudenken ist, attackieren wir das gesamte Display mit unseren Fingerspitzen. Auf dem Smartphone sammeln sich mit jeder Berührung unzählige Bakterien an. Stell dir vor, deine beste Freundin ruft dich an und du hast deine Kopfhörer vergessen. Beim Anlegen des Smartphones an dein Ohr gelangen 90 Prozent des Touchscreens in Berührung mit deiner Wange. Kannst du dir vorstellen, wie viele Bakterien sich auf deinem Handy angesammelt haben und nun auf deine Haut transferieren? BuzzFeed vergleicht in einem Video den Bakteriengehalt eines Smartphones mit dem einer öffentlichen Toilette! Dabei entdeckte das Medienportal deutlich mehr Bakterien auf den untersuchten Handys als auf dem Toilettendeckel. Unter anderem überzogen das Display Fäkal- und Aknebakterien. Am Besten säuberst du dein Display regelmäßig mit einer Mischung aus 50 Prozent Wasser und 50 Prozent Isopropylalkohol mit einem Microfaser-Tuch. Verwende kein normales Desinfektionsspray, da dies zu Kratzern führen kann.

Zusätzliche Handtücher

Falls du deine Haut noch intensiver pflegen möchtest, solltest du künftig kleine Gesichtshandtücher nutzen. Wenn du dein Gesicht wäschst, greifst du nicht zum durchnässten Handtuch für deine Hände. Trockne dein Gesicht mit einem separaten Handtuch ab. Im besten Fall wechselst du das Tuch alle drei bis vier Tage.

Im Idealfall wechselst du dein Gesichtshandtuch alle drei bis vier Tage.   Copyright: styleranking

Falls du dich trotz der Tipps und Pflegeroutinen weiterhin mit Hautunreinheiten plagen muss, solltest du unbedingt einen Termin beim Hautarzt vereinbaren. Er wird deine Haut exakt untersuchen und dir eine spezielle Rezeptur oder Creme verschreiben, die für deine Bedürfnisse angefertigt wird.

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