Trendfrisuren

Pixie, Bob, Schulterlang: Diesen 12 Starfrauen stehen kürzere Haare viel besser

11.06.2017 / 11:00 Uhr

Eine Träne hier, zwei Heulkrämpfe da: Wie könnten wir die dramatischen Sekunden bei Deutschlands Kultshow Germany's Next Topmodel vergessen. Denn beim Thema Haareschneiden verstehen Heidis Meeedchen keinen Spaß. Ob sie sich von einem, oder zwanzig Zentimetern verabschieden müssen – es wird um jede Haarfaser getrauert, als wäre sie das eigene Haustier. Schließlich verlieren sie nicht nur ein Stück Mähne, sondern gefühlt einen Teil Schönheit, Weiblichkeit, Attraktivität. Je länger die Haare, desto größer das Sexappeal – so der allgemeine Konsens. Aber liebe Mädels, damit ist jetzt Schluss. Denn wie viele moderne Promidamen des 21. Jahrhunderts zeigen, können auch kurze Haarstyles unverschämt sexy wirken. Der Beweis: Unsere Bildergalerie mit 12 Voher/Nachher-Beispielen.

Wandel des Schönheitsideals: Immer mehr Stars lassen Haare

Lang wie Langweilig? Immer mehr Promidamen schließen sich dem Kurzschnitt-Hype an und lassen Haare. Vorreiter dieser Bewegung: Alexa Chung, Olivia Palermo oder Jessica Alba. Sie brechen mit dem traditionellen Schönheitsideal der Frau, bei dem lange Haare für pure Weiblichkeit stehen. Ein kürzerer Schnitt, sei es auch nur ein schulterlanger Longbob, wirkt modern und bringt immer einen Hauch Androgynität mit sich. Ein Haarstyle, der zum aktuellen Zeitgeist passt. Schließlich nähert sich auch die Frauenmode immer mehr der Männermode an. Kein Wunder also, dass wir uns heute nicht nur für Boyfriendjeans, sondern auch für Boyfriendfrisen interessieren. Pixiecuts, Undercuts und Bobs sind beliebt wie nie. Vielen Gesichtern steht eine Kurzfrisur auch wesentlich besser. Dazu gehören Taylor Swift, Lily Collins, und viele weitere Promis, die wir hier präsentieren.

Mit der neuen kurzen Frisur von Sängerin Taylor Swift, änderte sich auch ihr Image. Sie entwickelte sich vom blond gelockten Country-Mäuschen zu einem der begehrtesten Popstars unserer Zeit.   Copyright: Pascal Le Segretain/Getty Images

Bob oder Pixie: Wer sollte über eine kürzere Haarpracht nachdenken?

So schön lange Haare bei manchen wirken – sie stehen nicht jeder Frau. Besonders bei einer dünnen Haarstruktur sollte man sich dreimal überlegen, ob man die Mähne wirklich langwachsen lässt. Das Ergebnis kann strähnig wirken, da der geringe Haardurchmesser kein einheitliches Ergebnis zulässt. Hier helfen Extensions – oder die Schere. Denn ein gut geschnittener Bob zaubert sofort mehr Fülle.

Auch die Gesichtsform spielt eine wichtige Rolle. Wer ein längliches Gesicht besitzt, verabschiedet sich besser vom Wunsch langer Haare. Denn das zieht die Konturen optisch noch mehr in die Länge. Das wirkt unvorteilhaft. Auf der anderen Seite sollte der Schnitt bei Frauen mit rundem Gesicht nicht zu kurz ausfallen. Unbedingt beim Friseur des Vertrauens beraten lassen.

Unsere Haarlänge beeinflusst auch die Wahrnehmung der Körpergröße. Dies ist besonders für kleine Frauen interessant, die gerne größer wirken möchten. Lange Haare lassen kleine Frauen kleiner wirken, während kürzere Schnitte den Blick automatisch weiter nach oben lenken. Denn der Fokus liegt dann mehr auf Hals unter Schultern.

It-Girl Bella Hadid trägt einen schulterlangen stufenlosen Bob mit langem Pony.   Copyright: Dimitrios Kambouris/Getty Images

Haarstyling: Sind kurze Haare unkomplizierter?

"Man denkt: Weniger Haare, weniger Aufwand. Das ist absolut falsch", sagt Musikerin Cheryl Cole gegenüber der britischen Cosmopolitan. Sie muss es wissen. Immerhin tauschte sie ihre hüftlangen Wellen 2015 gegen einen kurzen Bob. Denn während Frau eine lange Mähne einfach zum Top Bun bindet oder schnell zur Seite flechtet, müssen kürzere Haare immer aufs Neue gestylt werden, um richtig zu liegen. Das gilt vor allem für die derzeit beliebten Longbobs.

Ob sich der zusätzliche Aufwand lohnt, muss jeder individuell entscheiden. Dennoch sollte man in Erinnerung behalten, was die GNTM-Kandidatinnen scheinbar jedes Jahr vergessen: Haare wachsen nach. Im Zweifel einfach Ausprobieren!

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