Beautykolumne

Winterpflege-Tipps: Samtweiche und gepflegte Hände trotz Wind und Wetter

Leni Garibov
Von Leni Garibov
30.10.2016 / 17:00 Uhr

Der Winter naht - und deshalb ist die Pflege unserer Hände so wichtig wie nie. Rauer Wind, Heizungsluft und kalte Temperaturen sind die natürlichen Feinde zarter Haut, die all dem täglich ausgesetzt ist. Hinzu kommen auch noch häufiges Händewaschen und Hausarbeit. Damit unsere Hände trotzdem lange gepflegt und gesund bleiben, gibt es einige Tipps, die ganz einfach umzusetzen sind.

Handschuhe an - Nicht nur draußen!

Für den ersten Tipp musst du an einen für den Beautybereich nicht ganz fremden Ort: die Küche! Erstmal kümmern wir uns um die Basics. Bevor es mit der Pflege losgehen kann, musst du die Hände in erster Linie schützen. Obwohl ich bereits ab Oktober meine Handschuhe parat habe, vergesse ich oft, wie schädlich alltägliche Aktivitäten wie Abwasch oder Putzen für unsere Hände ist. Selbst die schonendsten Waschgels, Seifen und Desinfektionsmittel reizen und zerstören die natürliche Hautschutzbarriere. Dabei ist das Vorbeugen so einfach: Haushaltshandschuhe überziehen und ran an die Arbeit! Der Schritt dauert keine drei Sekunden und verlängert die Lebensdauer schöner Hände um Jahre!

Durch gut haltbaren Lack seltener lackieren

Auch wenn es zur Beautyroutine gehört und eigentlich der Schönheit dient, ist jede Beautyprozedur gesund für die Haut. Die Mani- und Pediküre gehört, relativ gesehen, zu den schädlichsten Treatments. Selbst, wenn die Lacke mehr und mehr von giftigen Stoffen befreit werden, müssen wir diese immer wieder entfernen - und da fangen die Probleme an. Nagellackentferner sind auch ohne Aceton stark austrocknend. Um diesen Schritt so lange wie möglich hinauszuzögern, greife ich am liebsten zu Lacken, die mindestens eine Woche halten. Dank innovativer Zusammensetzungen und Inhaltsstoffe schaffen es neue Top-Coats, die Nägel bis zu zehn Tage makellos glänzen zu lassen und dabei vegan und 7-free zu sein.

Der schönste Nagellack wirkt nicht auf ungepflegten Händen. Ein regelmäßiges Beautyprogramm ist daher ein Muss.   Copyright: Leni Garibov für styleranking

Peeling für Naschkatzen

Auch bei der Suche nach Pflegeprodukte kommt man nicht an der heimischen Küche vorbei. Das beste Handpeeling, das man sich zwischendurch gönnen kann, lässt sich nämlich genau dort zusammenmischen. Zwei einfache Zutaten reichen, um die Hände von abgestorbenen Hautschüppchen und rauen Stellen zu befreien. Und um ihnen gleichzeitig eine Extraportion Feuchtigkeit zu bieten: Zucker und Kokosöl. Zucker peelt nicht nur, sondern wirkt auch leicht desinfizierend. Das Kokosöl spendet schon beim Einmassieren Feuchtigkeit und wichtige Nährstoffe. Die DIY-Mischung kann man einfach mit Wasser abwaschen - und sich sofort über zarte, gepflegte Hände freuen.

Massage für eine gute Durchblutung

Gerade wir Frauen leiden oft darunter, dass unsere Hände ständig kalt sind. Das liegt nicht zuletzt an unserer Durchblutung, die sich vom männlichen Blutkreislauf unterscheidet. Der Wärmehaushalt der Geschlechter ist unterschiedlich aufgebaut - also muss man der Natur den Kamp ansagen. Sanfte Massagen sind super, um die Durchblutung der Hände zu fördern. Dabei muss das Ganze aber nicht kompliziert ablaufen: Einfach in kreisenden Bewegungen etwas Druck ausüben, während man sich die Hände eincremt. Oder als ausgleichende Gerechtigkeit einfach den Freund massieren lassen…

Besonders in der kalten Jahreszeit brauchen unsere Hände eine Extraportion Aufmerksamkeit.   Copyright: Leni Garibov für styleranking

Pflege-Handschuhe für die Nacht

Eine Extraportion Pflege können auch die zartesten Händchen immer mal gebrauchen. Im Alltag kommt man oft nicht dazu oder denkt nicht daran, regelmäßig zur Handcreme zu greifen. Diese Aufgabe kann aber wortwörtlich im Schlaf erledigt werden. Ich habe mir spezielle Pflegehandschuhe gekauft, die nicht nur unglaublich weich, sondern auch mit Jojobaöl angereichert sind. Zusätzlich creme ich meine Hände regelmäßig mit einer Extraportion Kokosöl ein, ziehe sie über Nacht an und freue am nächsten Morgen über Pfirsichhaut wie nach einem Spabesuch. Die Bettwäsche bleibt sauber, die Hände gepflegt: Jackpot!

Die Kombination aller Pflegetipps bringt natürlich die besten Ergebnisse – wichtig ist aber in erster Linie, die Hände regelmäßig einzucremen. Ob eine Tube auf dem Büroschreibtisch, eine kleine Probe in der Handtasche oder ein Cremespender direkt neben der Seife auf dem Waschbecken: Wer die Pflegeprodukte stets griffbereit hat, denkt viel öfter daran, sie auch zu verwenden.

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