Handpflege

Schön im Handumdrehen: In 3 Schritten zu gepflegten Händen

Von Marie Mertens
31.08.2015 / 11:00 Uhr

Was man liebt, das pflegt man. Vor allem dann, wenn die eigene Haut an den Händen Unterstützung benötigt. Produzieren die Talgdrüsen zu wenig Fett, kann Feuchtigkeit nicht mehr ausreichend gespeichert werden und die Haut trocknet aus. Eine Extraportion Pflege in Form von Cremes, Fluids und Masken muss her. Damit ihr diesen Herbst nicht auf dem Trocknen sitzen bleibt, verraten wir euch drei einfache Tipps für perfekt gepflegte Hände.

Die Hände sind während der kalten Jahreszeit besonders anfällig, da die Haut hier sehr dünn ist und kaum Unterhautfettgewebe besitzt. Häufiges Händewaschen und chemische Substanzen wie aggressive Reinigungsmittel strapazieren den sensiblen Bereich zusätzlich. Experten empfehlen deshalb mehrmals täglich zu cremen. Reichhaltige Handcremes hinterlassen einen schützenden Film auf der Haut, der Nährstoffe liefert und eine Austrocknung der obersten Hautschicht verhindert.

Wir verraten euch, wie ihr eure Hände perfekt pflegt.   Copyright: Hannes Magerstaedt / Getty Images

Welche Pflege sich für eure Hände am besten eignet, richtet sich nach eurer Haut. Generell sollte man zu Produkten mit einem höheren Anteil an reichhaltigen Ölen und Fetten wie Sonnenblumen-, Jojoba- und Argan-Öl oder Sheabutter greifen. Sie legen sich auf die Hautoberfläche und schützen die Haut vor dem Austrocknen. Bei eurem regelmäßigen Pflegeritual geht ihr am besten folgendermaßen vor:

In 3 Schritten zu gepflegteren Händen

  1. Sanft reinigen. Die Hände sollten immer mit kühlem oder lauwarmem Wasser gewaschen werden, damit die Haut nicht unnötig belastet wird. Besonders schonend sind Creme-Seifen, die pH-neutral sind. Danach die Hände sanft, aber gründlich, abtrocknen.
  2. Peelen. Ein Peeling bringt nicht nur unser Gesicht wieder zum Strahlen, sondern auch unsere Hände. Dieses könnt ihr übrigens ganz leicht selbst herstellen: Zucker und Öl vermengen und die Hände mit kreisenden Bewegungen massieren. Das regt die Durchblutung an und macht die Haut wieder streichelzart. Anschließend gründlich lauwarm abspülen und cremen.
  3. Regelmäßig eincremen. Laut Experten sollte man die Hände am besten nach jedem Waschen eincremen. Reichhaltige Formulierungen stärken mit Pflegestoffen die hauteigene Schutzfunktion. So kann die Haut ihren Feuchtigkeitshaushalt besser regulieren.

Handcremes können übrigens auch Fingernägel und die Nagelhaut pflegen. Einfach die Creme auftragen und in kreisenden Bewegungen um das Nagelbett einmassieren. So wird die Haut weicher und elastischer. Wenn das nicht ausreicht, empfehlen sich Produkte wie Nagelpflege- oder Nagelöl-Stifte. Sie enthalten spezielle Öle, die auf die jeweiligen Pflegebedürfnisse der Haut angepasst sind.

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