BEAUTY-FOTOGRAFIE

So fotografierst du deinen Beauty Look detailgenau

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30.12.2017 / 08:00 Uhr

Nach millimetergenauen Pinselstrichen, nuancenfeiner Farbabstimmung und der Verwendung zahlreicher Spezialprodukte hast du dein optisches Kunstwerk endlich vollendet. In wenigen Stunden erwartet dich jedoch bereits ein herzzerreißendes Dilemma. Dein makellos geglücktes Make-up abzuschminken, käme einer Sünde gleich. Doch Gleiches gilt für jenen Fehltritt, geschminkt zu Bett zu gehen und damit deinen Teint zu ruinieren. Das Debakel umgehst du durch die Aufnahme fabelhafter Portraits und Close-ups, die dein Beauty-Meisterwerk fotografisch verewigen - vorausgesetzt, du kennst die wichtigsten Fotografie-Hacks, um deine Schönheit gekonnt einzufangen.

Ein fabelhafter Beauty Look ist es immer Wert, durch ein qualitatives Foto verewigt zu werden.   Copyright: Catwalk Pictures

Die Basis für das perfekte (Selbst-)Portrait

Beginnen wir mit der Basis für ein gelungenes Foto: Der Kamera selbst. Insbesondere für Selbstportraits eignet sich die D5600 von Nikon ideal. Dank des neig- und drehbaren Monitors mutiert das Fotografieren deines Gesichts nicht mehr länger zur Glückspartie hinsichtlich Perspektive und Bildausschnitt. Wie auch mit der Frontkamera deines Smartphones hast du dein Motiv jederzeit vor Augen und kannst ein waschechtes Selfie schießen – nur eben mit einer hochwertigen Spiegelreflexkamera. Und auch die Datenübertragung auf dein Smartphone wird dank der SnapBridge-Technologie zum Kinderspiel. Bereits während der Aufnahme synchronisiert die D5600 jedes Foto umgehend auf dein Smartphone.

Keine Qual der Wahl: Das ideale Beauty-Objektiv

Es bleibt die Frage: Welches Objektiv erfasst deinen Beauty Look detailgenau? Um auch die zarteste Wimper als Close-up fotografieren zu können, brauchst du ein Objektiv, dass auch bei minimalem Abstand zum Motiv hervorragend fokussiert. Diese Anforderung erfüllt das AF-S DX Micro-NIKKOR 40 mm 1:2,8 G meisterhaft. Als Standardobjektiv für Nahaufnahmen punktet das Objektiv mit fester Brennweite durch eine hohe Auflösung sowie hohen Kontrast. Gleichzeitig kannst du das Objektiv ideal für Portraits bzw. Selfies einsetzen. Dabei zaubert die Linse bei weit geöffneter Blende eine spannende Unschärfe im Hintergrund. Dieser so genannte Bokeh-Effekt entsteht durch die abgerundete Blendenöffnung mit sieben Lamellen. Das AF-S DX Micro-NIKKOR 40 mm 1:2,8 G brilliert durch eine vielfältigen Einsatzmöglichkeit: Neben wundervollen Nahaufnahmen gelingen euch auch Landschaftsaufnahmen dank der Fähigkeit, kleinste Details darzustellen.

Mit dem AF-S DX Micro-NIKKOR 40 mm 1:2,8 G Objektiv kannst du sowohl Detail- als auch Portraitaufnahmen deines Beauty Looks schießen.   Copyright: Catwalk Pictures

Die manuelle Einstellung der Belichtung hilft dir dabei, deinen Beauty Shot genau nach deinen Vorstellungen umsetzen zu können. Besonders beliebt dabei ist eine minimale Tiefenschärfe, sodass bei einem Selfie deine Augen scharf fokussiert werden, deine Haare jedoch bereits in sanfter Unschärfe versinken. Diese Hintergrundunschärfe (Bokeh) erzielst du bei maximal geöffneter Blende. Falls du den Schärfebereich deines Motivs vergrößern möchtest, kannst du die Blende Schritt für Schritt verkleinern. Den ISO-Wert solltest du für eine Beauty-Aufnahme möglichst geringhalten und dein Foto besser durch eine Öffnung der Blende oder eine verlängerte Verschlusszeit aufhellen.

In der Beauty-Fotografie kannst du mit dem Bokeh-Effekt experimentieren.   Copyright: Catwalk Pictures

Kleine Details, große Wirkung

Besonders ästhetisch wirken Beauty-Aufnahmen in einer hellen Umgebung. Bevor du also wild mit dem Selfie-Schießen beginnst, solltest du den Hintergrund deines Motivs mit Bedacht wählen. Steckdosen, Wäscheberge oder andere, ungewollte Eyecatcher verunstalten andernfalls dein Bild. Zusätzlich dazu spielt das Licht eine maßgebliche Rolle bei der Wahl deiner Shooting Location. Um dir einen möglichst ebenmäßigen Teint zu zaubern, solltest du auf weiche Belichtungsverhältnisse schwören. Indirekt auf dich einstrahlendes Tageslicht garantiert dir maximale Farbechtheit. Wenn du lieber mit Kunstlicht arbeiten möchtest, helfen so genannte Softboxen dabei, ein möglichst weiches Licht zu erzeugen. Im Gegensatz dazu können direkte Sonneneinstrahlung, Blitz und Mischlicht schnell im Belichtungschaos enden. Ein wolkenbedeckter Himmel oder eine kleine Shooting Session im Schatten schmeichelt deiner Haut um ein Vielfaches mehr.

Als professioneller Beauty-Fotograf rät Felix Rachor zur möglichst simplen Pose: Einfach geradeaus in die Kamera blicken.   Copyright: Catwalk Pictures

Beauty-Fotograf Felix Rachor rät außerdem dringend dazu, immer ein Auge auf die Haare des Models zu werfen: „Die Frisur kann man später am schlechtesten retuschieren oder bändigen. Wenn jemand von Natur aus schöne Haare hat, kann man unfassbar coole Sachen umsetzen. Wenn jemand zig-mal gefärbte, splissige oder trockene Haare hat, dann hast du als Fotograf keine Chance mehr.“ Und auch zum Thema Posing hat der Profi eine genaue Vorstellung: „Geradeaus in die Kamera schauen. Licht gerade. Hintergrund gerade. Alle versuchen verrücktes Zeug zu machen und am Ende ist der Schlüssel eine ganz simple Pose. Wie ein Passbild, nur eben in Beauty.“

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