Haarstyling

Unnötiger Hype oder geniale Erfindung? Fashionblogger über Invisibobble-Haargummis

14.03.2015 / 10:00 Uhr

Sorgte ein Gummi jemals für so viel Furore? Vom Zopfgummi-Drama aus der fünften Sex and the City-Staffel einmal abgesehen. Die Invisibobble-Haargummis verursachten einen beachtlichen Hype in der Frauenwelt mit Pferdeschwanz-langem Haar. Die einen möchten die kleinen Kunststoff-Bänder nicht mehr hergeben. Andere wiederum halten die Invisibobbles für wirkungslos und unnötig. Wir haben uns in der styleranking-Redaktion umgehört und Fashionbloggerinnen zu den Trend-Haargummis befragt. Außerdem stellen wir euch die neue Wild-Whisper-Kollektion des Labels vor.

Viele Mädels mit längeren Haaren wechseln am Tag gerne zwischen offenen Haaren, zusammengebundenem Pferdeschwanz oder Dutt. Unschöner Nebeneffekt: Dellen und Knickstellen vor allem in glatter Haarpracht. Die keinen Kunststoff-Haarbänder wurden entwickelt, um solche lästigen Druckstellen in den Haaren zu vermeiden. So soll kein Knick nach dem Öffnen des zusammengebundenen Haares entstehen. Die Haargummis gelten als der perfekte Begleiter für den Strand, da sie sich nicht mit Wasser aufsaugen sollen wie übliche Haarbänder aus Stoff und Gummi. Ein weiteres Feature: Spliss und Haarbruch sollen angeblich verhindert werden. So weit so gut, doch halten die Gummis wirklich, was sie versprechen?

Die Invisibobbles sollen den typischen Zopf-Knick in den Haaren verhindern.   Copyright: invisibobble

Für das FashionBloggerCafé nahm styleranking die Invisibobbles bereits letztes Jahr in die Goodiebags auf. Mittlerweile berichten immer mehr Beauty- und Fashionblogger über die gehypten Haarbändiger. Auch die styleranking-Crew kennt sich mit den Kunststoff-Bändern aus. Sales & Marketing-Mitglied Sarah trägt mittellanges, glattes und eher dünnes Haar. Sie ist ein großer Fan der kleinen Haarbändiger: "Ich trage die Invisibobbles täglich, sei es im Haar oder am Handgelenk als Accessoire. Ich liebe lockere Messy-Hairstyles, dafür eignen sich die Haarbänder super. Sie sind sehr leicht und beschweren mein Haar nicht."

Auch ich finde die Invisibobbles für lockere Hairstyles gut und kann auch weniger Haarbruch feststellen. Allerdings binde ich meine Haare gerne zu einem strengen Zopf zusammen, wofür sich die Haargummis nicht eignen. Man muss sie unendliche Male um das Haar binden, damit sie halten und der übliche Haarknick bleibt anschließend leider auch nicht aus. Für bewegungsreichen Sport eignen sich die invisiboobles bei meinen dicken Haaren überhaupt nicht.

Die neue Wild-Whisper-Kollektion von Invisibobbles zeigt Safari-Farben wie dieses schicke "Fata Morgana"-Hellblau.   Copyright: invisibobble

styleranking-Mitglied Alexandra bloggt auch als Fashionadict auf Puppenzirkus, trägt blondes, sehr feines Haar und kann nicht mehr ohne die ihre Wunderwaffe: "Die Invisibobbles sind für mich einfach die Erfindung, seit es Haargummis gibt. Ich benutze nichts anderes mehr. Sie sind viel schonender zu den Haaren und auch für einen Messy-Bun superpraktisch, da man die Haarbänder sehr oft ums Haar schlingen kann. Gerade bei feinem Haar, das sich leicht einer anderen Struktur hingibt, sind sie ein absolutes Must-have. Der so störende Knick nach dem Tragen ist in diesem Fall tatsächlich weniger sichtbar."

Nie mehr Druckstellen nach einem Zopf? Bei lockeren Hairstyles funktioniert das Prinzip, nach strengen-zusammengebundenen Frisuren kommt der Knick allerdings doch zum Vorschein.

Fashionbloggerin und Modedesignerin Jennifer Schleich von Jestil weiß um den Hype der Invisibobbles und meint: "Ich trage sie jetzt seit zwei bis drei Wochen und habe keinen großen Unterschied zu normalen Haargummis bemerkt. Es ist sogar schwieriger sich zwischendurch anders zu frisieren, wenn sich das spiralförmige Gummi schon länger in den Haaren befand. Man muss 15-20 Minuten warten, bis sich das Gummi wieder in seine Ursprungsform zurückformt. Vor allem wenn man unterwegs ist oder es eilig hat, ist das doch ein No-Go!"

Ein von Jestil (@jestil211) gepostetes Foto am

Fazit der Invisibobbles: Für die angesagten, lockeren Messy-Hairstyles eignen sich die Haarbänder super. Dünne Haare werden dank der Spiralform nicht unnötig belastet und auch der unbeliebte Knick bleibt aus. Bei sehr dickem Haar und Vorliebe zu streng-zusammengebundenen Frisuren können die Invisibobbles ihr Versprechen allerdings nicht halten. Auch beim Sport reicht das Haargummi für schweres, volles Haar nicht aus. Dazu kommt das zeitaufwendige Warten, bis die Haarbänder wieder zurückschrumpfen, wenn man sie neu zusammenbinden möchte. Am Handgelenk sind sie, besonders in den neuen Farben der Wild-Whisper-Kollektion, egal ob dickes oder dünnes Haar, ein schönes Accessoire.

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