Typberatung

Zeit für Veränderungen: Finde deine perfekte Haarfarbe

Kim Ernst
Von Kim Ernst
10.05.2015 / 16:00 Uhr

Manchmal packt sie uns - die Lust auf etwas Neues. Dann stehen wir morgens im Bad, reiben uns verschlafen die Augen und stellt fest, dass das fahle Gegenüber, welches uns im Spiegel angähnt, dringend einen Frischekick braucht. Was liegt da näher, als die müde Haarpracht mit ein wenig Farbe mal wieder zum Strahlen zu bringen - oder etwas ganz Neues zu wagen? Die Stars machen es vor und scheuen sich nicht vor krassen Experimenten! Warum also wir?

Doch welche Haarfarbe passt zu welchem Typ? Damit es nach dem Colorieren erst gar nicht zu Enttäuschungen oder gar verzweifelten Heulkrämpfen vor dem Badezimmerspiegel kommt, verraten wir euch, welche Haarfarbe euch am besten steht und von welchen Tönen ihr besser die Finger lassen solltet.

Blond

Ein natürlich aussehendes Blond passt zu fast jedem. Wer von Natur aus einen relativ hellen Teint und helle Augenbrauen besitzt, kann sich ruhig an kühlere Blondtöne heranwagen - vorausgesetzt, euch stehen kalte Farben wie Eisblau auch kleidungstechnisch. Ansonsten solltet ihr auf ein warmes Gold- oder Honigblond setzen - vor allem dann, wenn ihr braune Augen habt und von Natur aus leicht gebräunt seid. Alternativ können einige Highlights in unterschiedlichen Blondtönen euren Look auffrischen und ihn jünger erscheinen lassen.

Unterschiedliche Blondtöne lassen den Look von Blake Lively besonders natürlich aussehen.

Brünett

Brünette Frauen gelten als besonders sinnlich und feminin. Im Gegensatz zum hellen Blond stehen warme Brauntöne vor allem Frauen mit dunklerem Teint. Wer sich von Natur aus über aschblondes Haar - das sogenannte Straßenköter-Blond - ärgert, kann ebenfalls problemlos zu einem harmonischen Braun greifen und den tristen Look ein wenig Frische und Glanz verleihen. Ähnliches gilt, wenn ihr Mittel- oder Dunkelblond seid.

Zu Eva Longorias gebräuntem Teint passt braunes Haar optimal.   Copyright: Andrew H. Walker / Getty Images

Rot

Träumt ihr von roten Haaren, könnt ihr zwischen einer Vielzahl unterschiedlicher Nuancen wählen - egal, ob ihr es dabei lieber natürlich oder auffällig mögt. Frauen mit roten Haaren gelten als mysteriös, geheimnisvoll und verführerisch. Bei roten Colorationen gilt: Je heller die Ausgangsfarbe der Haare, desto knalliger das Endergebnis. Ein leuchtender Rotton kommt daher auf einer zuvor blonden Mähne deutlicher zur Geltung als auf einem brünetten Schopf.

Jane Levy trägt einen satten Kupferton.   Copyright: Alberto E. Rodriguez / Getty Images

Schwarz

Von einer schwarzen Haarpracht à la Schneewittchen träumen viele Frauen, jedoch steht sie nur den wenigsten. Hier gilt: Je dunkler der Hauttyp, desto besser die Chancen, dass euch der dunkle Haarton steht. Habt ihr dazu noch braune Augen und tragt auf dem Kopf bereit einen dunklen Braunton, könnt ihr den Schritt in Richtung Schwarz wagen.

Rihanna wechselt ihre Haarfarben ständig. Aber auch ein tiefes Schwarz darf hier zwischendurch nicht fehlen.   Copyright: Brad Barket / Getty Images

Wenn ihr eine individuelle Typberatung vornehmen möchtet, solltet ihr den Friseur eures Vertrauens aufsuchen. Das gilt übrigens auch, wenn ihr euch mit dem Färben der eigenen Haare nicht auskennt. Bevor das Endergebnis fleckig oder ungleichmäßig ausfällt, solltet ihr lieber ein wenig mehr Geld investieren und einem Profi das Colorieren überlassen.

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