European Music Awards 2016

Europe vs. USA: Wer gewinnt den Style-Battle der EMAs 2016?

07.11.2016 / 13:24 Uhr

Obwohl die 23. European Music Awards 2016 fünf Tage vor dem 11.11. stattfinden, scheinen einige Promis ihrer Zeit bereits voraus zu sein. Der Red Carpet in Rotterdam verwandelt sich zur internationalen Bühne des Hoppeditz-Erwachens. Amüsant? Definitiv! Glücklicherweise stechen einige Augenweiden in wahren Modekunstwerken aus der bunten Meute heraus und verzaubern uns mit Eleganz. In Modemut und -chaos stehen die EMASs ihrem US-amerikanischen Pendant in nichts nach. Aber während im vergangenen Jahr Musterhorror und zu viel nackte Haut auf dem Plan standen, wagen wir 2016 den Style-Check der internationalen Gäste aus Europa und den USA im Vergleich. Um den Contest zu vereinfachen, wägen wir die wenigen Highlights beider Kontinente gegeneinander ab.

Good, old Europe – bad, new Europe?

Die schwedische Newcomerin Zara Larsson ähnelt in ihrem cremefarbenen Spitzendress ebenso einem Geist wie die belgische Popsängerin Emma Bale im blassen, ungebügelten Seidenkleid. Obwohl sich Zara Larsson auch für ihre Performance von "Ain't My Fault" in einen weiteren weißen Look hüllt, haut sie das Publikum mit ihrem Auftritt vom Hocker. Nicht gespenstisch, dafür aber umso schriller wirken die britische Singer-Songwriterin Charli XCX in barbiepinker Seventies-Discokugel-Hommage und One-Hit-Wonder Eva Simons im bestickten, silberglitzernden Jumpsuit zur farblich abgestimmten Fake-Fur-Jacke. Ob man die beiden Damen als wandelnde Discokugeln ins „Ahoy Rotterdam“ eingeladen hat?

Bei ihrer Performance bringt Zara Larsson das "Ahoy Rotterdam" zum beben.   Copyright: Ian Gavan/Getty Images

Das absolute Fashion-Highlight des Abends präsentiert Model Jourdan Dunn in Form eines schwarzen, bestickten, transparenten Modetraums. Ihr bodenlanges, hochgeschlossenes Abendkleid vereint klassische Eleganz mit provokanter Sexyness. Auch GNTM-Topmodel und Sociality Stefanie Giesinger beweist mit ihrem legeren Seidenhängerchen zum verruchten Spitzenbody deutsches Stilgefühl. Einen kleinen Abzug gibt’s für ihre seltsamen Spitzenstrapse mit Cut-Outs. Der Dritte im Bunde der europäischen Mode-Highlights: Der britische Rapper Tinie Tempah in seinem coolen Dandy-Look aus einem Fünfzigerjahreanzug mit Hahnentrittmuster und runder Sonnenbrille mit rot getönten Gläsern.

America’s got (no) talent

Jourdan Dunns amerikanischer Stylingpartner in Crime ist auf den diesjährigen EMAs ganz klar Model Winnie Harlow. Der America’s Next Topmodel-Star hüllt seinen schönen Modelkörper ebenso wie Dunn in ein schwarzes, bodenlanges Abendkleid. Es besticht durch transparente Spitzeneinsätze. Im Gegensatz dazu beweist Geordie Shore-Berühmtheit Chloe Ferry wie der glitzernd schwarze Look nicht funktioniert und präsentiert sich im Kleid mit deutlich zu hoch geschnittenen Beinschlitzen. Ein schlichtes, aber beeindruckendes Dress führt Schauspielerin Nina Dobrev über den Roten Teppich in Rotterdam. Auch sie setzt auf ein bodenlanges, paillettenbesticktes Abendkleid mit Taillenbetonung. Anders als Harlow und Ferry entscheidet sich der Vampire Diaries-Star jedoch gegen Schwarz und für einen pastellfarbenen Fliederton.

Wer den einzelnen Star-Stylechecks aufmerksam gefolgt ist, kennt das Ergebnis unseres Europa-USA-Vergleichs. Obwohl stilvolle Red Carpet-Looks bei den European Music Awards 2016 wohl nicht auf der Kleiderordnung gefragt waren, überholen die europäischen Stars mit drei Fashion-Highlights die beiden Top-Looks von Winnie Harlow und Nina Dobrev aus den USA so gerade. And the European Music and Fashion Award goes to... Europe!

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