MBFWB Winter 2015

Ewa Herzog: Eine Spitzen-Leistung

Kim Ernst
Von Kim Ernst
22.01.2015 / 15:08 Uhr

Für die kommende Herbst-/Winter-Saison präsentiert uns Ewa Herzog zuckersüße Mode, die jedes Mädchenherz höher schlagen lässt. Die neue Kollektion der jungen Designerin fällt auch diesmal wieder sehr verspielt, mädchenhaft und figurbetont aus. Dass es sich bei der gezeigten Mode um Kleidung für die kalten Monate handelt, erkennt man mit dem bloßen Auge nicht. Die Models tragen sehr luftige Looks, zahlreiche Minikleider und kurze Jumpsuits. Kaum ein Outfit kommt ohne Spitze aus. Das zarte Material ziert transparente Ärmel, asymmetrische Säume, tiefe Rückenausschnitte und ganze Kleidungsstücke wie weite Shorts und Cropped Tops.

Die Outfits sitzen meist sehr eng am Körper der Models. Wer etwas mehr auf den Rippen hat, sollte auf die vielen semitransparenten Stücke besser verzichten. Jumpsuits und Minikleider sind stark tailliert, meist sehr tief ausgeschnitten und stets sehr verspielt und sexy. Besonders hübsch fallen aber auch die Kombis aus taillenhohem Unterteil und passendem Cropped Top aus, wobei auch hier das Material Spitze wieder im Vordergrund steht.

Ewa Herzog setzt im kommenden Herbst/Winter nicht nur auf verspielte Zartheit, sondern auch auf Asymmetrie. Einige luftige und geradlinige Flattershirts tragen den Vokuhila-Look, wie wir ihn bereits auf einigen vorherigen Fashion Shows mehrfach zu Gesicht bekamen. Selbiges gilt für einige Kleider der Linie, die zusätzlich in metallischem Gold glänzen. Hinzu kommen reines Weiß, tiefes Schwarz, sattes Petrol, zartes Rosa und Eisblau.

Spitze spielt eine große Rolle in der neuen Kollektion von Ewa Herzog.   Copyright: Cosima Scholz für styleranking

Ewa Herzogs Kollektion ist zwar nicht wahnsinnig vielseitig und viele der von ihr gezeigten Stücke ähneln sich teilweise stark, dennoch belohnt sie das zahlreich erschienene Publikum während ihrer Runway-Show immer wieder mit Zwischenapplaus. Die mädchenhaften Looks kommen gut an und vor unserem inneren Auge sehen wir einige von ihnen schon bald auf Deutschlands Roten Teppichen.

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