Mode-Ratgeber

Hot or Not: So vermeiden Frauen & Männer die schlimmsten Sommer-Styling-Sünden

20.08.2015 / 16:25 Uhr

It's gettin' hot in here. 2015 schwitzt ganz Deutschland um die Wette. Kaum ein Sommer brutzelt so heiß wie in diesem Jahr. Die Menschen strömen in Massen an Badeseen und in überfüllte Freibäder, springen ins kalte Wasser und braten in der Sonne. Steigt das Barometer, sinkt die Hemmschwelle und der Anspruch an adequates Styling. Dann kommen sie zum Vorschein: die Styling-Sünden, die der Sommer Jahr für Jahr mit sich bringt und bei denen es uns trio heißer Temperaturen eiskalt den Rücken hinunterläuft.

Dabei ist es doch ganz einfach, sich passend zu kleiden. Oder etwa nicht? Wir zeigen die schlimmsten Styling-Sünden im Sommer und verraten, wie sie sich umgehen lassen. Es gilt: Augen auf und Finger weg!

BH-Blitzer und Make-up-Malheurs

Mädels, geht ihr wirklich davon aus, dass eure durchsichtigen BH-Träger unsichtbar sind? Hier kommt die Wahrheit: Wir können sie sehen. Und wir wollen sie nicht sehen! Es sieht schlichtweg unschön aus, wenn BH-Träger - egal ob vermeintlich unsichtbar oder nicht - unter einem Sommertop hervorblitzen. Heißt ja schließlich nicht umsonst Unterwäsche. Greift stattdessen zu trägerlosen Varianten, Klebecups oder Neckholder-Bras. Je nach Outfit verschwinden sie unter euren Tops oder Kleidern und sorgen auch ohne nervige Träger für optimalen Halt.

Unterwäsche gehört unter die Kleidung.   Copyright: Imeh Akpanudosen / Getty Images

Apropos optimaler Halt: Der ist bei Temperaturen von mehr als 30 Grad in puncto Make-up wohl kaum gegeben. Greift zu leichten BB Creams statt schwerem Make-up und reduziert das Styling auf ein Minimum. Ansonsten riskiert ihr, dass euer bunt bepinseltes Gesicht in der Sonne zerfließt und ihr mit ständigem Nachpudern beschäftigt seid. Das stresst die Haut und sieht wie eine in der Sonne vetrocknete Kiwi aus.

Bequemes Schuhwerk gilt im Sommer als absolutes Muss. Die Füße schwellen an und schmerzen schnell. Doch Vorsicht! Lasst Crocs und Co. links liegen. Die Gesundheitslatschen wirken klobig, noch sehen sie stylish aus. Und wer will schon wie die Nachbarn aus dem Schrebergarten aussehen? Die immer noch angesagte Alternative für alle, die ihre Füße nicht in geschlossene Sneaker stecken wollen: Birkenstocks.

Finger weg von Crocs!   Copyright: Frazer Harrison / Getty Images

Polo-Patzer und Socken-Schauder

Geht es um Modesünden, können Männer nicht weit sein. Gerade bei den Herren der Schöpfung gibt es viele Fauxpas zu sehen - und zu vermeiden. Ganz wichtig: Wenn ihr auf eure Polo-Shirts nicht verzichten möchtet, dann tragt sie auf keinen Fall mit hochgestelltem Kragen. Kragen unten, Daumen hoch. Zugegeben: Auch in der gängigen Tragevariante werdet ihr mit den Shirts vermutlich keinen Fashionpreis absahnen, dennoch erspart ihr euch damit augenrollende Blicke und einen Asi-Stempel.

Polohemden mit hochgestelltem Kragen gehören längst der Vergangenheit an.   Copyright: Steven Henry / Getty Images

Schockierten Blicken geht ihr übrigens auch aus dem Weg, wenn ihr die Finger von den Socken lasst. Damit meinen wir nicht nur die üblichen Socken, sondern auch Füßlinge, bei denen noch ein Stück Stoff aus den Sneakern herauslugt. Deckt euch einfach mit der richtigen Variante ein: Extra kurz Fußlinge - bitte farblich abgepasst - passen zum Sneaker. Oder setzt auf waschbare Stoffeinlagen und Fußdeo. Sandalen oder Strandlatschen werden barfuß getragen. Alternativen stehen nicht zur Auswahl. Außer natürlich, ihr gehört zur absolut coolen Hipster-Fraktion, die ihre Adiletten ausschließlich in schienbeinhohen Tennissocken besteigt. Ironiemodus aus.

Weitere Fashion-Fauxpas und Helferlein findet ihr in der Bildergalerie.

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