Reisegepäck

Ich packe meinen Koffer: Der Guide für den cleveren Sommerurlaub

21.06.2015 / 16:00 Uhr

Ob ihr einen Wochenendtrip nach Madrid plant, eine Woche Strandurlaub auf der griechischen Insel Santorini oder einen mehrwöchigen Roadtrip durch Amerika: Nur mit dem richtigen Gepäck wird die Reise erst perfekt. Wir stellen euch deshalb die schönsten Koffer und Beauty-Cases für den diesjährigen Sommerurlaub vor und verraten euch, auf welche Aspekte ihr beim Kauf eines neuen Koffers beachten solltet.

Die Kofferauswahl ist so groß wie nie. Daher solltet ihr vorher überlegen wie lange die Reise dauert. Für Kurztrips wie Wochenendreisen eignen sich kleine Kabinen-Trolleys, die man auch als Handgepäck aufgeben kann. So spart ihr nicht nur Geld, sondern auch Platz.

Der Ciak Roncato Trolley ist mit seiner Camouflage-Optik nicht nur stylish, sondern dank der Kabinengröße von 55 Zentimetern auch perfekt als Handgepäck. Er entspricht mit seinen Maßen nämlich den Richtlinien der meisten Fluggesellschaften. Für eine längere Reise von mehr als einer Woche solltet ihr zu einem Gepäckstück mit 50 bis 70 Liter Volumen greifen. Der Hartschalenkoffer von Saxoline ist dafür der Richtige und überzeugt mit einem coolen Retrokamera-Motiv auf der Vorderseite.

Retro to go: Der Saxoline Koffer ist 67 Zentimeter groß und eignet sich somit super für eine einwöchige Reise.   Copyright: Koffer-Arena

Immer beliebter werden zehntägige Reisen, da man so einen Kompromiss zwischen einer Urlaubsdauer von ein und zwei Wochen eingehen kann. Koffer mit einer Größe von 75 Zentimetern sind für diese Reise die besten Begleiter. Der Samsonite Hartschalenkoffer in Metallic-Grün ist dank seiner vier Rollen extrem wendig und verfügt über ein Volumen von circa 100 Litern. Für alle Reisen ab zwei Wochen muss ein größeres Geschoss her: Der orangefarbene Weichgepäck-Koffer von Titan beispielsweise lässt sich durch die flexiblere Außenseite auf eine Masse von bis zu 125 Litern erweitern. Auch dieses Modell könnt ihr dank vier Rollen im vollgepackten Zustand noch leicht transportieren.

Der S'Cure DLX-Spinner von Samsonite ist nicht nur ein echter Hingucker, sondern auch noch ideal für eine zehntägige Reise.   Copyright: Samsonite

Der Platz im Koffer ist begrenzt, deshalb solltet ihr so klug wie möglich packen. Legt zuerst alle Teile, die mitkommen sollen, auf ein Bett und verschafft euch einen Überblick. Nun kommt der schwierige Part. Ein Drittel davon werdet ihr eh nicht tragen können, also verabschiedet euch von den Stücken. Um Platz zu sparen, könnt ihr eure Socken in die Schuhe stopfen und als Erstes in den Koffer legen. So behalten die Schuhe ihre Form und ihr nutzt den ganzen wertvollen Platz aus. Weitere Zwischenräume füllt ihr mit aufgerollten Shirts, Unterwäsche und Pyjamas.

Kleider, Röcke, Hosen oder Jacken benötigen ein Special-Treatment, um Knitterfalten zu vermeiden. Legt beispielsweise die Bund-Partie einer Jeans in den Koffer und lasst die Beine heraushängen. Platziert nun das nächste Teil anders herum auf die Hose, sodass das Ende auf der anderen Seite des Koffers heraus schaut. Wechselt die Seiten ab und schlagt am Schluss die Enden nacheinander um. Schals und Tücher legt ihr am besten als Oberstes über die ganze Fläche des Koffers. So verrutschen die vorher drapierten Kleider oder Hosen nicht. Alles, was keine Kleidung ist, also Kosmetik, Bücher und Elektronik, packt ihr mittig darauf. Besonders empfindliche Kleidung wie Hemden und Blusen kommen ganz zum Schluss in den Koffer, damit sie nicht vom Rest erdrückt werden. Fertig!

Zu viel Gepäck? Der Großteil der Reisenden benötigt ein Drittel seiner Kleidung nicht.   Copyright: Charron/Hulton Archive/Getty Images

Beim Koffer sind vier Rollen praktischer als zwei, da sie den Transport um einiges erleichtern. Außerdem sind besonders auffällige Gepäckstücke in Knallfarben oder mit ausgefallenen Mustern von Vorteil, da sie so schlechter verwechselt werden können. Falls sie doch verschwinden sollten, könnt ihr sie detailgenau beschreiben und müsst nicht sagen: "Es war ein schwarzer Hartschalenkoffer", denn den besitzen mittlerweile viele.

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