MBFWB Winter 2015

Odeur: Aufregend unaufgeregt

19.01.2015 / 15:05 Uhr

Bereits im vergangenen Sommer schaffte es das schwedische Label Odeur uns mit seinen urbanen Unisex-Looks von sich zu überzeugen. In dieser Saison präsentieren Petter Hollström und Gorjan Lauseger – das Designerduo hinter dem Label - ihre neue Kollektion auf dem Runway und punkten auch dabei wieder mit lässiger Urbanwear für beide Geschlechter.

Odeur bleibt sich auch im kommenden Herbst/Winter absolut treu und wagt keine Experimente. Eine reduzierte Farbpalette und die Liebe zum Detail stehen auch bei der neuen Kollektion absolut im Fokus. Schwarz und Weiß dominieren, ebenso Anthrazit und Mausgrau. Hin und wieder taucht ein meliertes Muster auf, das etwas Schwung in die Kollektion bringt.

Odeur macht Mode für beide Geschlechter. Und deshalb ist es auch heute nicht verwunderlich, dass der Großteil der Looks sowohl von Frauen, als auch von Männern problemlos getragen werden könnte. Kastige Sweater, steife Turtlenecks, sowieso lässige Sweatpants und lockere 7/8-Hosen prägen das Gesamtbild der Linie und passen perfekt zu dem jungen und sportlichen Flair, das das Label vermittelt.

Die beiden jungen Designer beweisen auch in dieser Saison ein Auge für Details. Breite, gurtartige Streifen zieren die körperfernen Stücke der Kollektion, einige Turtlenecks können mit Kordeln reguliert werden, es wird mit Kontrasten gespielt, mit Asymmetrie und vor allem mit einem Dauerbrenner: Layering.

Punktet zwar unaufgeregt, aber auf ganzer Linie: Odeur   Copyright: Cosima Scholz für styleranking

Sowohl die männlichen, als auch die weiblichen Models tragen transparente Shirts, Kleider und Röcke, die unter Oversize-Mänteln, asymmetrischen Hemden und strukturierten Sweatshirts hervorlugen und die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Wird der Mann im Rock nun auch in Europa salonfähig? Wenn es nach Petter Hollström und Gorjan Lauseger geht, dann zweifellos. Sie schicken ihre Models jedenfalls in den luftigen Unterteilen auf den Laufsteg. Für die nötige Bewegungsfreiheit sorgen hohe Beinschlitze.

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