COTTON USA Special

Vicky Wanka: So funktioniert der Jeans zu Jeans-Look

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styleranking
Von styleranking
04.04.2015 / 12:00 Uhr

Von Vicky Wanka

Jeans zu Jeans? An diese Kombination habe ich mich bisher eher selten gewagt. Als ich aber die Style-Challenge von COTTON USA bekommen habe, genau so einen Look zu kreieren, habe ich die Herausforderung gerne angenommen. Also zeige ich euch heute einen Denim-Look, den ich mit einer Bomberjacke kombiniert etwas auflockere. Ich finde, dass der Jeans-zu-Jeans-Look echt ganz cool kommt. Und hoffe sehr, dass er euch gefällt.

Vickys Look steht unter dem Motto "Jeans zu Jeans"   Copyright: Vicky Wanka

Einen Jeans-Look zu stylen ist das eine. Das Bewusstsein, hinter dem was wir tragen, zu wecken, das andere. Derzeit beginnen viele umzudenken und nachhaltiger einzukaufen. Nicht so verschwenderisch zu leben und mehr Verantwortung zu übernehmen. Natürlich ist dies ein Lernprozess und ich versuche auf vieles zu achten, mache aber nicht alles perfekt. Ich möchte mein Wissen zu dem Thema Nachhaltigkeit trotzdem oder gerade deswegen ständig erweitern und muss mir hier auch eingestehen, dass ich einige Dinge bisher nicht ausreichend differenziert habe. Bisher bin ich nämlich davon ausgegangen, dass beispielsweise die Produktion von Baumwolle sehr viel Wasser verbraucht. Dass das aber nicht unbedingt richtig ist, habe ich erst im Rahmen dieser Style-Challenge gelernt.

In ihrem Outfit kombiniert sie zu einer Röhrenjeans eine auffällige Denimbluse.   Copyright: Vicky Wanka

Der Baumwollanbau in den USA hat eine jahrhundertelange Tradition, wird von Generation zu Generation in den Farmer-Familien gepflegt und kontinuierlich optimiert. In 16 US-Bundesstaaten sichert er Tausenden von Menschen ihr Einkommen. In den USA wird Baumwolle außerdem als „Lebensmittel" angebaut und fällt somit unter die strengsten Anbaugesetze und Vorschriften in der Welt. Das liegt daran, dass aus den Samen Lebensmittelöle gewonnen werden und die Pflanzenreste in die Tierfutterproduktion eingehen.

Eine Detailaufnahme ihres Looks.   Copyright: Vicky Wanka

Es wird zusätzlich sehr viel dafür getan, die Anbaupraktiken im Sinne der Nachhaltigkeit zu optimieren. Das bedeutet unter anderem deutlich reduzierte Anbauflächen und ein minimaler Wasserverbrauch – so wird nur rund 30 Prozent der USA-Baumwolle künstlich bewässert. Außerdem wandelt die Baumwollpflanze – im Gegensatz zu synthetischen Fasern – Kohlendioxid in Sauerstoff um, was natürlich ein guter Neben-Effekt ist.

Es ist also wichtig, nicht zu pauschalisieren, sondern noch etwas weiter zu recherchieren und sich dann bewusst für gute Produkte zu entscheiden.

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