Trends 2016

Diese 5 Fashion-Trends können nur Blogger, Influencer & Co. tragen

Maria Panagiotidou
Von Maria Panagiotidou
30.10.2016 / 15:00 Uhr

Nicht alles was glänzt ist Gold. Das gilt vor allem in Sachen Modetrends. Dank Instagram erleben wir täglich Fashion-Leckerbissen, aber auch modische Katastrophen von Modebloggern, Influencern und Stars. Was an einem Tag total in ist, kann in weniger als zwei Wochen schon als altmodisch verschrien sein. Dementsprechend ändern sich die Must-have-Listen vieler Fashionfans schneller als das Wetter in Deutschland. Besonders auffällig ist dabei auch die immer größer werdende Bandbreite an Trend-Teilen. Problem: Die kann leider nicht jeder anziehen. Vor allem wir Normalos. Bei diesen fünf Modetrends fragen wir uns stirnrunzelnd, wer das eigentlich tragen soll und ob das ein oder andere It-Piece nicht vielleicht einer ganz besonderen Spezies Fashionista vorbehalten ist - Fashionbloggern.

Trends kommen und gehen. Doch dieser Trend erwischte uns kalt: Im Februar 2015 schickte Alessandro Michèle, Chefdesigner von Gucci, ein Haufen trendiger Retro-Nerds auf den Laufsteg. Trotz knalliger Farben und wilder Muster übersah niemand die haarigen Loafer. Ein Jahr später ist das Chewbacca Mini-Me immer noch in unseren Gedächtnissen eingebrannt. Schuld daran sind Modeblogger und Influencer wie Leandra Medine von Man Repeller und Nina Schwichtenberg von Fashiioncarpet. Wo man auch hinschaut: Sie alle tragen diesen seltsamen Schuh.

Modebloggerin Marissa Karagiorgos liebt ihre haarigen Gucci Loafer.   Copyright: Caroline McCredie / Getty Images

Logisch betrachtet macht diese absurde Schuh-Investition von rund 800 Euro gar keinen Sinn. Zu welcher Jahreszeit soll man den Gucci-Loafer eigentlich tragen? Im Winter wohl kaum. Seid ihr mal mit Slippern oder Ballerinas bei Temperaturen von 0°C durch die Gegend gelaufen? Und wer meint, dass der Felleinsatz warmhält, irrt. Die Fußspitzen bleiben warm. Der restliche Fuß friert. Im Sommer sieht es nicht besser aus. Stellt euch einfach vor, wie sich eure schweißgebadeten und angeschwollenen Füße bei 28°C an der Fellinnenseite der Schuhe reiben.

Wann man die Schuhe tragen kann? An angenehmen Frühjahrs- und Herbsttagen. Dennoch. Könnt ihr euch vorstellen mit dem haarigen Schuh über einen Park oder auf der Straße rumzulaufen? Wer keine Lust darauf hat, dass sich Laub, Blätter, Insekten und Dreck in den Schuhen verfangen, sollte die Finger von ihnen lassen. Ein Tipp an alle, die den Loafer trotzdem nicht aus ihrer Must-have-Liste streichen möchten: Haltet stets Bürste und Taschentücher bereit. Dieser Schuh ist der Beweis dafür, dass es Trends gibt, die einfach kein Mensch in seinem normalen Tagesablauf integrieren kann.

Modebloggerin Pernille Teisbaek gehört zu jenen Frauen, die die Mom-Jeans tragen kann.   Copyright: Dimitrios Kambouris/Getty Images

Nach Boyfriend kam Girlfriend und nun folgt: Die Mom Jeans. In den 80er und 90er Jahren von der Modebranche bejubelt, ist sie zurück. Ur-Modell der Mom Jeans ist die klassische 501 von Levi’s. Auch sie feiert ihr Comeback. Was damals Models wie Cindy Crawford oder Claudia Schiffer trugen, stylen nun Fashionistas wie Pernille Teisbaeck oder Marie von Behrens zu Birkenstocks und gestreiften Shirts. In diversen Modemagazinen heißt es: Alle können sie tragen. Man müsse lediglich die passende Größe finden. Habt ihr mal die Mom Jeans an einer Frau gesehen, die nicht Size 0 trägt? Diese Hose trägt auf. Vor allem an den Beinen. Und das liegt nicht nur an der hellen Waschung, sondern an der Beinform. Statt zu umschmeicheln, legt sie sich wie eine Rüstung um die Beine. So ähnlich sieht es auch am Bauch aus. Die Mom Jeans ist prinzipiell hoch und sehr eng um die Taille herum geschnitten. Ferner heißt es in den Modemagazinen: Die Hose zaubert einen sexy Hintern. Ihr wurdet nicht mit einem knackigen Apfelpo gesegnet? Dann lasst die Jeans im Laden liegen. Der Hintern wirkt in der Hose zu groß und flach. Das kann man sich auch sparen.

Wir raten: Stylt die Mom Jeans zur langen Weste und Strickjacken und Longblazern, die entspannt über euer Gesäß fällt. So angesagt manche Trends auch sind, heißt es nicht, dass wir ihnen ohne Sinn und Verstand folgen müssen. Mama sagt schließlich nicht umsonst: „Wenn der aus dem Fenster springt, springst du dann hinterher?“

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