Social Media-Tipps

8 Tipps wie Lifestyle-Blogger Pinterest richtig nutzen

styleranking
Von styleranking
10.04.2017 / 14:08 Uhr

In Zusammenarbeit mit Pinterest

Mit mehr als 100 Milliarden Pins weltweit und fast 3 Millionen neuen Pins täglich alleine in Deutschland inspiriert Pinterest Menschen auf der ganzen Welt. Insbesondere in den Kategorien Food, Fashion, Beauty und Home suchen Nutzer nach Ideen, die ihnen dabei helfen, ihr Leben individuell zu gestalten. Wer sich also als Influencer in diesen Themenbereichen bewegt, kann mit der richtigen Herangehensweise enorm von Pinterest und seinen mittlerweile 150 Millionen monatlich aktiven Nutzern profitieren.

Inspiration finden und gleichzeitig anderen Inspiration bieten: So funktioniert Pinterest!   Copyright: Pinterest

Kathrin Runge vom Blog ‘Backen macht glücklich’ hat bereits seit 2013 ein Profil mit mittlerweile 27 Pinnwänden mit mehr als 3000 Pins. Durch die Befolgung einiger einfacher Regeln konnte sie ihren Referral Traffic von Pinterest erheblich steigern. Ganze 80% ihres Social Traffics kommen mittlerweile über die Plattform.“Pinterest ist einfach die perfekte Ergänzung zu meinem Blog. Die Plattform ist ein zusätzlicher Kanal, über den ich ganz gezielt meine Rezepte und meine Artikel weiterverbreiten kann. Ich konnte auf diese Weise viele neue und vor allem treue Leser für meinen Blog gewinnen.” sagt die Food Bloggerin.

Auch Caroline Preuss vom DIY-Blog ‘Madmoisell’ kann nicht mehr auf Pinterest verzichten. Mittlerweile kommen 60-70% ihres gesamten Traffics und 90% der Social Traffic Referrals über Pinterest auf ihren Blog. Mit 49 Pinnwänden und über 10.000 Ideen versorgt Caroline ihre Community bereits seit 2012 mit immer wieder neuen, spannenden Inhalten. “Vor allem verrückte Ideen, wie Freakshakes, werden von den Nutzern wie verrückt geklickt. Aber auch nützliche Anleitungen zu DIY Projekten sind beliebt. Pinterest ist aus meinem beruflichen wie privaten Alltag einfach nicht mehr wegzudenken.”

Auf Pinterest erstellt ihr eigene, themenbasierte Pinnwände und füllt sie mit Fotos, die euch gefallen.   Copyright: Pinterest

Pinterest ermöglicht es Influencern, ganz gezielt die Menschen zu erreichen, die sich für ihre Inhalte interessieren. Wie sie ein erfolgreiches Profil aufbauen erklären diese acht praxisnahen Tipps:

1. Ein verifiziertes Unternehmensprofil erstellen

Erstelle auf Pinterest ein Unternehmensprofil, auf dem du deine Inhalte und Inspirationen präsentierst. Als Profilbild eignet sich dein Logo. Der Profiltext sollte aussagekräftig sein, neugierig machen und die richtigen Schlagworte für die Pinterest-Suche enthalten. Eine grobe Faustregel für ein neues Profil sind etwa fünf Pinnwände mit jeweils rund 30 Pins zum Start. Verifiziere außerdem deinen Blog. So erhältst du Zugriff auf Pinterest Analytics. Einen gelungenen Beschreibungstext findest du auf dem Profil von Clara von Tastesheriff.

2. Den Merken-Button installieren

Die Installation des Merken-Buttons auf Web und Mobile erleichtert es Besuchern deines Blogs, sich Ideen direkt von dort auf Ihren persönlichen Pinnwänden zu merken. Je mehr Pins von deinem Blog auf Pinterest kommen, desto stärker können sich deine Inhalte verbreiten und desto höher die Chance, wertvollen Referral-Traffic zu generieren. Um den Merken-Button über oder neben den Bildern und Inhalten zu platzieren, musst du lediglich einen kurzen Programmiercode einfügen. Achte dabei darauf, dass sinnvolle Beschreibungstexte automatisch von deinem Blog in den Pin gezogen werden. Alles Weitere übernehmen dann die Pinner.

3. Regelmäßig neuen Content zeigen

Pinne regelmäßig! Idealerweise täglich, um deine Follower konstant mit frischen Inhalten in ihren Start-Feeds zu versorgen. Pinne von deiner eigenen Domain - denn natürlich finden Nutzer nur über Pins, die von dir stammen, auch zu deinem Blog zurück. Pins performen dann am besten, wenn sie vom Nutzer als nützlich und hilfreich empfunden werden. Das äußert sich in Klicks auf den Pin oder indem der Nutzer sich den Pin auf einer seiner Pinnwände merkt.

Seit März 2010 gibt es Pinterest nun bereits.   Copyright: Pinterest

4. Nutze gute Beschreibungen anstatt Hashtags

Sowohl für deine Pinnwände als auch für deine Pin-Beschreibungen gilt: Möglichst spezifische Schlagworte tragen dazu bei, dass deine Inhalte über die Suchfunktion leichter zu finden sind. Vermeide jedoch Hashtags. Arbeite lieber mit ansprechenden Stichworten oder ganzen Sätzen. Dieser Pin erklärt dem Nutzer kurz und prägnant, worum es geht - gleichzeitig enthält er wichtige Begriffe für die Pinterest-Suche.

5. Rich Pins nutzen

Verwende Rich Pins, um deinen Artikeln automatisch Informationen wie die Zutaten eines Rezepts oder den Teaser eines Artikels hinzuzufügen. Dafür musst du nur die entsprechenden Meta-Tags in deinen Blog integrieren. Diese Informationen, sowie dein Logo, sind dann dauerhaft mit dem Pin verbunden und werden laufend aktualisiert - ganz egal, wie häufig dieser weiter gepinnt wird. Möglich sind beispielsweise Rezept oder Artikel Rich Pins.

6. Pins nach Design Best Practices gestalten

Wer einen Schritt weiter gehen möchte, gestaltet Pins gezielt so, dass sie den Regeln der Plattform folgen und eine besonders hohe Chance auf Engagement haben. Als Best Practices gelten dabei besonders vertikale Pins, die hilfreiche Text-Overlays tragen. Wenn du Bildmaterial für Pinterest gestaltest und hochlädst, achte jedoch unbedingt darauf, die richtige Quelle hinzuzufügen, zu der der Pin linken soll.

7. Spezifische Pinnwände anlegen

Es lohnt sich, allgemeine Pinnwände in mehrere spezifische Pinnwände aufzuteilen. Das erlaubt einen besseren Einblick in die Nischeninteressen der Zielgruppe. Anstatt eine Pinnwand mit Rezepten anzulegen, unterteile diese lieber in "Frühstück", "Mittagessen" und "Abendessen" etc. wie beispielsweise bei Zucker, Zimt und Liebe.

Auch erfolgreiche Blogger wie Masha Sedgwick nutzen Pinterest.   Copyright: Matthias Nareyek/Getty Images

8. Auf dein Profil aufmerksam machen

Mache deine eigene Community ganz gezielt auf dein Pinterest-Profil aufmerksam. Füge deinem Blog den „Folge uns auf…”-Button hinzu und bewerbe dein Pinterest-Profil in deinen Kanälen. Das können Artikel auf deinem Blog sein, in die du einzelne Pins oder ganze Pinnwände über das Pinterest Widget einbindest oder Social Media-Posts. Auch neue Pinnwände, die du erstellst, sind ein guter Anlass, diese mit der Community zu teilen, zum Bespiel über einen Teaser auf Instagram oder auf Facebook. Je mehr Fans von deinem Blog diese auf Pinterest entdecken, desto schneller können sich deine Inhalte dort verbreiten. Achte für eine bessere Verbreitung darauf, dass alle Links direkt zur lokalen Pinterest Domain führen de.pinterest.com/DEIN-PROFILNAME.

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