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10 Alltagssorgen, die nur Blogger & Influencer kennen

Kristina Hartmeyer
Von Kristina Hartmeyer
21.04.2016 / 16:21 Uhr

Scroll, tap, scroll, double tap... Täglich posten uns unsere Lieblingsblogger- und Influencer auf Instagram, Facebook, Snapchat & Co. ganz Grün vor Neid: Perfekt insezinierte #OOTDs, sexy Beach-Pics oder der hungererregendes #Foodporn beim Girls-Lunch im Nobelrestaurant. Auch das Flatlay mit den Must-haves für den Sommer lässt unsere Kinnlade herunterunterklappen. Ganz zu schweigen von den Tonnen an Goodiebags, Geschenken und Testprodukten der angesagtesten Labels, die die Insta-Queens täglich posten. Vom Chaoshaufen drum herum, kalt gewordenem Essen oder dem hässlichen Rest der vermeintlich schönen Location ganz zu schweigen. Achtung, diese zehn Sorgen kennen nur Blogger, Influencer und Social Media-Stars.

Es ist paradox: Einerseits müssen Blogger, besonders zu Beginn ihrer Karriere, mit den richtigen Hashtags Sichtbarkeit generieren und so eine Follower-Base aufbauen. Aber welcher Nicht-Insta-Crack weiß schon wofür #wiwt #potd #t4l & Co. stehen? Oder zu welchem Posts sie perfekt passen? So mancher Newbie wünscht sich da einen Crashkurs fürs "Hashtaggen". Andererseits gelten nur die Influencer als richtig cool, die keine Hashtags setzen. Chiara Ferragni alias The Blonde Salad, Danielle Bernstein von We Wore What oder Kristina Bazan a.k.a. Kayture brauchen keine Rautezeichen unter ihren Posts. Lediglich zum Spaß lassen sie sich ab und an mal dazu herab, einen witzigen oder sinnlosen Hashtag zu setzen. Bei mehreren Millionen Followern kein Wunder. Die einzigen Hashs, die diese Ladys verwenden, sind eigens kreierte wie #theblondesaladgoesto... So lässt es sich auch standesgemäß besser damit angeben, wohin man überall mal eben jettet oder welche Labels die Kooperation sponsorn.

Chiara Ferragni weiß, erfolgreiche Bloggerin und Social-Media-Star sein gehen Hand in Hand.   Copyright: andersphoto/Shutterstock

Was OOTDs anbelangt, kann so ein Streetstyle-Shooting tatsächlich zu einer lebensgefährlichen Challenge mutieren. Denn nur, wer sich zwischen New Yorker Yellow Cabs, Sightseeing-Bussen und der Horde an genervten Rush-Hour-Autofahrern für das perfekte Bild über die Straße traut, gewinnt. Likes. Und Follower. Nicht selten riskieren Blogger ihr Leben. Nicht etwa auf abgelaufenen Manolos, sondern für den atemberaubendsten Shot in der perfekten Kulisse. Was oftmals Bungee-Jumping oder Skydiving gleichkommt

Hashtag-Zwiespalt: Um seine Follower-Base aufzubauen, sind "Hashs" essenziell. Aber du giltst nur als cooler Blogger, wenn du keine Hashtags setzt.   Copyright: Eugenio Marongi/Shutterstock

Flatlays. Oder: Der balancierende Kranich, der mit dem Smartphone tanzt

Als weniger Adrenalin treibendes, aber mindestens genauso anstrengend wie Origami gilt das Inszenieren eines #flatlay. Wer Flatlays nicht kennt: Hierbei handelt es sich um Posts mit wunderschön drapierten und unglaublich symmetrischen Essentials der Blogger. Oft aus der Vogelperspektive fotografiert und wie mit einem Lineal nachgezogen. Vogel trifft es dabei sehr gut. Denn eigentlich bräuchten Blogger Flügel, um über ihren perfekt angeordneten Must-haves zu schweben. So weit ist die Evolution allerdings noch nicht fortgeschritten. Deshalb müssen Insta-Queens und -Kings mit einer ruhigen Hand, auf einem Bein über dem Flatlay balancierend und dem richtigen Handywinkel ihr Bestes geben. Für Außenstehende wirkt dies oftmals wie eine misslungene Yogapose für Anfänger.

Manche Dinge im Leben lernt man erst, wenn man den beschwerlichen Weg eines Blogger oder Influencer geht. Welche sechs weiteren Tücken und Vorteile das Blogger-Life mit sich bringt, erfährst du in unserer Bildergalerie.

Die verwendeten Bilder sind aus der Bilderdatenbank von shutterstock.com.

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