Instagram-Trends 2018

So gelingen dir die neuen Instagram-Fototrends

Von Katrin Völkner
20.02.2018 / 18:00 Uhr

Kein Social-Media-Kanal unterliegt einem so schnellen Wandel wie Instagram. Insbesondere die Filter und Styles, die gerade angesagt sind, ändern sich kontinuierlich. Ein guter Grund, mal einen Blick auf die aktuell beliebtesten Fototrends auf Instagram zu werfen. Begib dich mit uns auf Spurensuche und finde heraus, mit welchen Looks Influencer wie Nina Suess, Debi Flügge und Tezza bei ihren Posts arbeiten und mit welchen Tricks du diese für deinen eigenen Account kopierst.

Nina Suess gehört zu den Influencern, die gerne auch mal kreative Collagen auf Instagram postet. Und das mit Erfolg.   Copyright: Timur Emek / Getty Images

Mixed Media für mehr Kreativität

Als Nina Suess auf Instagram zwei Collagen postet, erntet sie viel Lob. Die Influencerin verwendet einen aufkommenden Trend: Mixed Media. Aller Voraussicht nach werden kreative Collagen im Jahr 2018 ganz Instagram erobern. Für Mixed Media reicht allerdings kein einfacher Filter. Du brauchst schon ein Händchen für Bildbearbeitung.

Und so funktioniert's: Natürlich kannst du ganz old school ein ausbelichtetes Foto und andere Bilder oder Untergründe aufeinanderlegen, sie bemalen und dann abfotografieren. Schneller bekommst du den Effekt jedoch mit Photoshop. Dafür arbeitest du mit mehreren Ebenen: Auf die unterste platzierst du ein abstraktes Bild oder einen abfotografierten Ausschnitt aus einer Zeitschrift. Etwas versetzt darüber, ein Foto von dir oder deinem Motiv - etwa eine Landschaft oder deinen Hund. Als Finish testest du die verschiedenen Pinselspitzen in Photoshop aus und wählst den Effekt, der zu deinem Bild am besten passt.

Du wirst sehen: Mixed Media bereitet einem viel Freude und du kannst dich kreativ ausleben, ohne Gefahr zu laufen, dem Post mit zu vielen Filtern seine Aussagekraft zu nehmen.

Romantische Lichterketten

Wenn du #lichterkette auf Instagram eingibst, erhältst du über 84.000 Ergebnisse. Beim englischen Ausdruck #fairylights sind es sogar über 800.000. Lichterketten sind die Stars am Dekohimmel. Influencer haben sie für sich entdeckt und beleuchten damit nun Wände, Haustiere, Kissenlandschaften und sogar sich selbst. Lichterkettenfotos sind bei den Followern extrem beliebt und kommen weit über die Festtage gut an, wie etwa bei Instagrammerin Debi Flügge.

Wie du Lichterketten richtig inszenierst: Das Praktische ist, dass Lichterkettenfotos zu Hause oder im Hotelzimmer aufgenommen werden und du nicht aufs Wetter angewiesen bist. Posts dieser Art brauchen ein simples Setting. Es reichen also eine Kissenlandschaft in Weiß, ein besonders schöner Fenstererker oder ein Kamin. Sobald alles an seinem Platz steht, drapierst du die Lichterkette wie zufällig quer darüber. Alternativ verzierst du einen Sessel oder Türbogen mit den Lichtern. Zum Schluss befestigst du deine Kamera auf einem Stativ, stellst eine lange Belichtungszeit ein und platzierst dich mitten in der beleuchteten Szenerie.

Staubfilter zaubern den modernen Vintage-Look

Einige Accounts lieben wir alleine schon für ihre Vintage-Optik, so zum Beispiel den von Tezza alias tezzamb. Influencer wie sie sorgen für Abwechslung inmitten der überblendeten Feeds mit viel Weiß, welche Instagram lange Zeit dominierten. Tezza wählt mit Vorliebe einen Staubfilter, der hellen Staub und Kratzer hinzufügt. Trotz Vintage-Look wirken die Bilder hochprofessionell. Kein Vergleich zu den Anfängen von Instagram, wo man mit den monochromen oder Sepia-Filtern der App arbeitete.

Wie du den Vintage-Effekt mit Staub und Kratzern hinbekommst? Nach einem klassischen Vintage-Filter wie A4 oder A6 von VSCO kannst du dein Bild mithilfe der Bearbeiten-Funktion noch „älter“ machen. Erhöhe hierfür die Körnung, reduziere die Sättigung und verändere die Farben je nach Geschmack. Abschließend kannst du die App Afterlight verwenden. Besonders die Staubfilter 5 und 11 erzeugen einen glaubhaften Retro-Look.

Mixed Media, Lichterkette oder Staubfilter. Welchen Instagram-Fototrend findest du am besten? Entscheiden musst du dich glücklicherweise nicht. Probiere einfach aus, was bei deinen Abonnenten am besten ankommt. Und falls sie einen Post mit Staubfilter oder einer Collage besonders mögen und du an der Bearbeitung Spaß hattest, warum machst du diesen Style nicht zu deinem Markenzeichen?

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