Produkttest

Zahnpflege 2.0: Die neue Oral-B GENIUS 9000 Zahnbürste und App im Test

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Lara Schwitalla
Von Lara Schwitalla
28.09.2016 / 10:00 Uhr

Wer behauptet, das strahlende Lächeln von Julia Roberts in Pretty Woman sei nicht ansteckend, schwindelt. Wer zusätzlich meint, auf dieses umwerfende Lachen nicht einmal ein kleines bisschen neidisch zu sein, flunkert ebenfalls. Schließlich träumen wir doch fast alle von einem strahlend schönen Lächeln, das alle gleichermaßen ansteckt und zum Schmunzeln bringt. Ich natürlich auch. Schön und strahlend weiß soll es sein, chemische Bleachings sind allerdings nicht mein Ding. Eine Alternative muss her. Der perfekte Anlass, das Zahnputzwunder einer Bestandsprobe zu unterziehen – die Oral-B GENIUS 9000 Zahnbürste. Meine Hoffnung: Meinem Lachen etwas auf die Sprünge zu helfen und Julia Roberts legendärem Markenzeichen einen kleinen Schritt näher zu kommen. Zwei Wochen lang teste ich die neue Oral-B GENIUS 9000. Ob meine Zähne nach 14-tägiger Intensivpflege heller und glänzender strahlen?

Bereits seit einigen Jahren folge ich dem Tipp meiner Zahnärztin Frau Dr. Bohn und pflege meine Zähne mit einer elektrischen Zahnbürste von Oral-B. Die Besonderheiten der neuen, elektrischen Zahnbürste aus dem Hause Oral-B sind nicht nur das überarbeitete Design und die bewährte 3D-Technologie für oszillierende, rotierende und pulsierende Putzbewegungen. Die GENIUS 9000 katapultiert uns geradewegs in die Zahnpflegezukunft: Das intelligente Zahnputzsystem verfügt über eine spezielle Positionserkennungs-Technologie. So „sieht“ die Zahnbürste direkt, welche Bereiche meines Mundes ich bereits gründlich geputzt habe – und welche weiterer Aufmerksamkeit bedürfen. Das entsprechende Feedback erhalte ich direkt über die Oral-B App 4.1.

Zähneputzen 2016: Mit Smartphone und App zu gepflegten Zähnen

Mittels Bluetooth verbindet sich die Hightech-Zahnbürste direkt mit der kostenlosen Oral-B App 4.1 auf meinem Smartphone. So erhalte ich via App in Echtzeit Tipps und Hilfestellungen, etwa um die empfohlene Putzdauer von zwei Minuten einzuhalten. Außerdem speichert die Zahnbürste meine letzten 30 Putzvorgänge – inklusive aller guten und verbesserungswürdigen Putzleistungen. Das bedeutet, dass ich die Dauer, Gründlichkeit und weitere Details all meiner Putzvorgänge auf meinem Smartphone einsehen kann. Ein weiterer Clou der intelligenten E-Zahnbürste: Das Zahnputzsystem bietet insgesamt sechs unterschiedliche Reinigungsmodi. Von der klassischen, täglichen Reinigung, über Pro Clean, Sensitive, Zahnfleischschutz und Zungenreinigung bis hin zu einer Zahnaufhellungsoption, passt die Oral-B GENIUS 9000 ihre Putzdauer und -intensität an die individuellen Bedürfnisse ihres Nutzers an.

Durch die Positionserkennung erwischt man beim Putzen wirklich jeden Bereich im Mund. Dazu bringt man das Smartphone in der mitgelieferten Spiegelhalterung an und richtet die Frontkamera aus.   Copyright: Lukas Wiegand für styleranking

Um die Positionserkennung nutzen zu können, befestigt man die Smartphonehalterung am Badezimmerspiegel. In der App wählt man anstatt der klassischen Timerfunktion die Positionserkennung vor dem Zahnputzvorgang aus. Anstatt je 30 Sekunden lang einen Quadranten des Ober- und Unterkiefers zu putzen, orientiert sich die Positionserkennung nicht ausschließlich an der Dauer der Zahnreinigung. In Form eines Kreises zeigt die App den Ober- und Unterkiefer als insgesamt sechs Zonen an. Bevor man mit der Reinigung beginnt, erscheinen die sechs Bereiche in einer dunkelblauen Farbe. Je gründlicher man nun die einzelnen Bereiche putzt, desto heller erscheinen sie auf dem Smartphone. Sobald die App erkennt, dass man einen Bereich des Mundes gründlich genug geputzt hat, leuchtet der digitale Part des App-Kiefers im Kreis weiß auf. Dank dieser Technik reinige ich meine Zähne deutlich intensiver und putze häufig doppelt so lange als üblich. Die Informationen für die Positionserkennung im Smartphone liefern zum einen Sensoren im Handstück der Zahnbürste. Diese erkennen die individuellen Putzbewegungen. Zusätzlich speichert eine spezielle Bildanalysefunktion im Smartphone, welche Bereiche des Kiefers bereits gereinigt wurden.

Individualität durch Quantität und Qualität

Zusätzlich kann man sich von seinem Zahnexperten personalisierte Zahnpflegetipps mittels weniger Klicks in der App programmieren lassen, damit kein Pflegewunsch mehr offen bleibt. Doch die individuelle Pflege endet nicht bei der Modiwahl. Das Zubehör der GENIUS umfasst vier verschiedene Bürstenköpfe für unterschiedliche Bedürfnisse. Um mein Lächeln passend zum Aufhellungsmodus auch mittels Bürstenkopf heller zu putzen, habe ich mich für den 3DWhite-Aufsatz entschieden. Da mein Zahnfleisch sich jedoch nach den ersten Anwendungen leicht gereizt und empfindlicher als gewöhnlich anfühlte, habe ich kurzerhand zum Sensitive Clean Bürstenkopf gewechselt – und das Problem war sofort gelöst.

Ready, set, brush: Der dunkelblaue Kreis in der App steht für den eigenen Ober- und Unterkeifer.   Copyright: Lukas Wiegand für styleranking

Eine Kombination aus Positionserkennung und Timer bietet die Zahnputzchallenge. Dabei zeigt die App ihrem Nutzer die Dauer seiner aktuellen Zahnreinigung an, nicht aber die sechs Bereiche der Positionserkennung. Nach dem beendeten Zähneputzen verrät die App, ob die Zahnputzchallenge geglückt und alle Bereiche des Kiefers laut Positionserkennung gründlich gereinigt sind. Übrigens warnt die Oral-B GENIUS 9000 mittels rot aufleuchtendem Smartring an der Zahnbürste und einem Warndreieck auf dem Smartphonebildschirm, sobald man zu stark aufdrückt, - und vermindert unmittelbar die Pulsationen im Bürstenkopf und wechselt automatisch in den Sensitiv-Modus.

Dank der individuellen Zahnpflegeoptionen kann dein Zahnexperte des Vertrauens die perfekte Pflege angepasst an deine Bedürfnisse einstellen.   Copyright: Lukas Wiegand für styleranking

Technischer Schickschnack oder Zahnpflege auf einem neuen Level?

Klingt für dich nach luxuriösem Schnickschnack, den man im Alltag nicht braucht? Ich stand den umfangreichen Funktionen von Zahnbürste und App zunächst auch skeptisch gegenüber. Schließlich sollte der Blick auf die Dauer der Zahnreinigung und gesunder Menschenverstand ausreichen, um sich an die Tipps vom Zahnarzt beim Zähneputzen zu erinnern. Im Laufe meines Produkttests musste ich mir jedoch von Mal zu Mal mehr eingestehen, dass ich bei meiner vergangenen Zahnpflege meinen inneren Schweinehund viel zu selten überwunden habe. Obwohl mir meine Zahnärztin regelmäßig hinter die Ohren schreibt, mindestens zwei bis drei Mal pro Woche Zahnseide zu benutzen, schludere ich dabei gerne. Dadurch, dass die Oral-B-App mich nach jeder Zahnputzsession an die Zahnseide erinnert, pflege ich seit zwei Wochen beinahe täglich meine Zahnzwischenräume. Dabei besteht für den Nutzer die Möglichkeit, für Zahnseide, Zungenreinigung und Mundspülung anzugeben, ob man die einzelnen Schritte abgeschlossen oder übersprungen hat. Klingt banal, funktioniert aber! Irgendwie schafft es die Memofunktion, an mein Gewissen zu appellieren. Ich ertappe mich selbst dabei, dass ich nur ungerne den Button „Übersprungen“ antippe und deshalb deutlich häufiger zu Zahnseide und Co. greife! Für rund 300 Euro ist die Oral-B GENIUS 9000 zwar nicht günstig in der Anschaffung, doch eine perfekte und moderne Zahnpflege ist diesen Preis definitiv wert. Außerdem umfasst der Lieferumfang nicht alleine das Zahnbürstenhandstück, sondern zusätzlich einen CrossAction-, 3D WHITE-, Sensitive- und Tiefenreinigungs-Bürstenkopf, eine Ladestation mit Aufbewahrungsmöglichkeiten für Aufsteckbürsten, ein Premium Lade-Reise-Etui und die Smartphonehalterung.

Redakteurin Lara testet die Oral-B GENIUS 9000 samt Smartphone-App und hat gut lachen.   Copyright: Lukas Wiegand für styleranking

In Kombination mit der Blend-a-med 3DWhiteLuxe-Zahncreme, dem Aufhellungsmodus und der Positionserkennung habe ich meine Zähne in den vergangenen zwei Wochen auf Hochleistung gepflegt. Das Ergebnis sieht man und spricht für sich.

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