Grammy Awards 2016

In diesen Outfits trauen sich die Grammy-Gäste tatsächlich auf den Red Carpet

Katharina Heilen
Von Katharina Heilen
16.02.2016 / 18:15 Uhr

Fast wichtiger als die Gewinner der zweitbegehrten Musikauszeichnung der Welt, den Grammy Awards sind die Outfits der Stars auf dem Red Carpet. Im Fokus stehen viel nackte Haut, verrückte Looks und die Mega-Bodys der Stars. Wie der von "Best Album of the Year"-Gewinnerin Taylor Swift. Die Bad Blood-Sängerin erscheint in einem knappen Colour-Blocking-Look, um ihre Preise entgegen zu nehmen. Der neue Bob allerdings lässt die zierliche Sängerin sehr burschikos wirken und sorgt bereits für ordentlich Gespött im Netz. Strahlend schön kommt Adele in einem glamourösen Givenchy-Kleid daher. Generell gilt: Cut-Outs an Taille und Brust, sowie hohe Beinschlitze an den langen Red Carpet-Roben sind ein Muss. Natürlich gibt es im Staples Center nicht nur Outfit-Highlights zu sehen. Von einigen Stars wie Lady Gaga sind wir skurrile Outfits gewohnt. Und von Model Miranda Kerr kennen wir eigentlich für mehr Stil. Stoff genug, um die 15 größten Outfit-Pannen zu küren.

Das wohl schlimmste Outfit trägt die Internet-Ikone Betty Winkle, die gerade wegen ihrer extravaganten Outfits im Netz gefeiert wird. Ihr Albtraum in Rosa mit weißen Fransen sind allerdings eine Spur zu viel. Es scheint, als könne sie sich nicht zwischen Prinzessinnen-Robe, Barbie-Kleid und Karnevalskostüm entscheiden und hat kurzerhand alles miteinander vermischt. Eine Red Carpet-Robe sieht anders aus. Wenn man aber das Lächeln der 86-Jährigen sieht, scheint sie glücklich mit ihrem Outfit zu sein. Bei dem Anblick geht uns das Herz auf und wir drücken mal ein Auge zu.

Betty Winkle ist happy trotz oder gerade wegen ihrem rosa Kleid.   Copyright: Larry Busacca

Dieses Jahr mussten wir wieder einiges verkraften: Von skurrilen Prints, grässlichen Farben und unvorteilhaften Schnitten ist alles dabei. Von einigen Stars, wie Miranda Kerr hätten wir mehr erwartet. Gerade Models, die beruflich im Fashion-Business unterwegs sind, sollten mehr Stilgefühl im kleinen Finger haben. Zu wenig Stoff, zu viel Glitzer und zu wenig Geschmack. Ein bisschen mehr Stilgefühl würden den Grammy Awards nicht schaden. Stars wie Selena Gomez, Adele und Ariana Grande machen es schließlich vor. Auch männliche Stars, wie der Grammy-Gewinner Ed Sheeran beweisen, wie man ohne viel Tamtam mit einem schlichten Look viel Aufmerksamkeit erregen kann. Aber was wären Preisverleihungen wie die Grammys ohne die modischen Fehlgriffe der Stars? Vor allem bei einer eher durchschnittlichen Show ohne große Skandale oder Highlights?

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