Smartphone-Fotografie

Do’s & Don‘ts: In 5 Schritten zum Smartphone-Fotoprofi

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22.09.2016 / 10:00 Uhr

Spätestens seit dem weltweiten Hype der Foto-App Instagram mauserte sich Smartphone-Fotografie zu einem angesagten Hobby. Kein Wunder! Schließlich ermöglicht uns die integrierte Kamera, unsere schönsten Momente einzufangen, festzuhalten und dank zahlreicher Funktionen kreativ zu bearbeiten. Was viele nicht wissen: Hinter einem gelungenen Foto steckt weitaus mehr als nur das Klicken des Auslösers. Wir verraten euch, wie ihr 5 weitverbreitete Fotografiefehler umgeht - und wie ihr eure Fotografie-Skills innerhalb kurzer Zeit verbessern könnt.

Mit integriertem Raster zur richtigen Bildkomposition

Habt ihr das perfekte Fotomotiv gefunden, wählt ihr den Bildausschnitt so, dass es optimal zur Geltung kommt. Nicht nur für Fotografie-Anfänger nützlich: ein integriertes Raster. Es kann bei den meisten Smartphones optional aktiviert werden und erscheint dann sichtbar auf dem Foto-Screen.

So geht's nicht:

Gerade Fotografie-Anfänger bekommen beim Fotografieren ohne Hilf-Raster Probleme. Sie wissen meist nicht, wie sie ihr Wunschmotiv am besten auf einem Foto in Szene setzen.   Copyright: styleranking

Ihr könnt euch somit ganz einfach beim Fotografieren an den Hilfslinien orientieren. Das Raster vereinfacht symmetrische Aufnahmen und hilft euch dabei, das Hauptmotiv an der passenden Stelle zu platzieren, sodass es für den Betrachter am spannendsten wirkt.

So geht's richtig:

Dank integriertem Raster seht ihr, wie ihr euer Wunschmotiv entlang des Rasters positionieren könnt. Das hilfreiche Extra wissen auch fortgeschrittene Fotografen zu schätzen.   Copyright: styleranking

Manuelle Einstellungen für individuelle Ergebnisse

Viele Smartphones bieten ihren Nutzern einen manuellen Fotomodus. So auch das HUAWEI P9, das zudem noch mit einer Dual-Lense-Kamera von Leica ausgestattet ist. Setzt man sie bewusst und gekonnt ein, erzielt das P9 besonders sehenswerte Ergebnisse - wie mit einer Profikamera aufgenommen.

So geht's nicht:

Die Brille soll eigentlich im Fokus des Fotos stehen. Das wird im Automatik-Modus jedoch nicht klar. Das Accessoire geht im Hintergrund unter.   Copyright: styleranking

Dabei ist es wichtig, den Automatik-Modus beim Fotografieren auszuschalten. Beim HUAWEI P9 könnt ihr die unterschiedlichsten Einstellungen manuell tätigen. So könnt ihr unter anderem die ISO-Werte verstellen, die Verschlusszeit einstellen, den Weißabgleich regulieren und Fotos im RAW-Format schießen. Dadurch bestimmt ihr ganz individuell, wie euer Foto am Ende aussehen soll und überlasst nichts dem Zufall – oder in diesem Fall dem Automatik-Modus.

So geht's richtig:

Dank manuell eingestelltem Bokeh-Effekt rückt die Brille ganz klar in den Vordergrund. Der Hintergrund verschwimmt und das Accessoire wird somit in den Fokus gerückt.   Copyright: styleranking

Personen aus der richtigen Perspektive fotografieren

Die Perspektive beeinflusst grundlegend die Stimmung eines Fotos, schließlich repräsentiert sie den Blickwinkel des Fotografen – und somit auch den des Bildbetrachters. Daher ist es wichtig zu wissen, aus welcher Perspektive welches Fotomotiv am besten zur Geltung kommt. Möchtet ihr ein Ganzkörperfoto von einer Person aufnehmen, gilt eine goldene Regel: Fotografiert sie nicht von oben! Diese Perspektive lässt sie kleiner wirken und staucht sie optisch zusammen. Das wirkt äußerst unvorteilhaft und verdirbt das Endergebnis.

So geht's nicht:

Von oben sollte man vor allem Personen nicht fotografieren. An meinem Beispiel wird deutlich, warum das so ist: Mein Körper wirkt auf dem Foto leicht gestaucht.   Copyright: styleranking

Stattdessen solltet ihr darauf achten, die Kamera auf Augenhöhe mit der Person zu halten oder – das ist beinahe noch besser – das Objekt der Begierde leicht von unten zu fotografieren. So werden die Beine gestreckt und das Foto kann sich sehen lassen.

So geht's richtig:

Aus der leichten Froschperspektive schummelt mir die Smartphone-Kamera längere Beine und lässt mich größer erscheinen.   Copyright: styleranking

Näher rangehen, statt zu zoomen

Kleine oder weit entfernte Bildmotive stellten für euch bisher nie eine Herausforderung dar, schließlich verfügte euer Smartphone bisher über einen erstklassigen Zoom? Von dieser Methode solltet ihr euch verabschieden – und zwar ziemlich zügig. Denn unter dem Heranzoomen leidet die Bildqualität und die Fotos wirken körnig.

So geht's nicht:

Bei näherem Hinsehen wird klar: Hier wurde gezoomt. Die Bildqualität kann sich zwar immer noch sehen lassen, leidet jedoch vor allem beim genauen Betrachten des Bildes unter dem Zoom. Einzelne Bereiche wirken pixelig.   Copyright: styleranking

Dieses Problem lässt sich ganz einfach lösen. Geht näher an das Motiv heran, anstatt heranzuzoomen. Das bringt nicht nur den Vorteil, dass euer Foto dadurch gestochen scharf erscheint. Darüber hinaus werden dadurch mögliche Details eures Wunschmotivs sichtbar, die das Bild zusätzlich pimpen.

So geht's richtig:

Es lohnt sich, ein paar Schritte auf das Wunschmotiv zuzugehen. Im Vergleich wird klar: Hier kommen Details und Farben viel besser zur Geltung.   Copyright: styleranking

Die richtige Belichtung wirkt wahre Wunder

Die meisten Smartphone-Fotografen verzweifeln bei schlechten Lichtverhältnissen. Das Bild wird meist mit unschönen Schatten oder überbelichteten Flecken verunstaltet. Dabei ist es eigentlich ganz einfach, so mit Licht und Schatten zu arbeiten, dass sich das Endergebnis sehen lassen kann. Ihr müsst dafür lediglich einige wenige Dinge beachten.

So geht's nicht:

Es ist keine gute Idee, gegen die Sonne zu fotografieren. Sie wirft unschöne Schatten auf mich und lässt mich alles andere als vorteilhaft erscheinen.   Copyright: styleranking

Natürliches Licht wirkt auf Fotos grundsätzlich natürlicher und bei Personen- und Landschaftsaufnahmen um einiges vorteilhafter und wärmer als künstliches Licht. Achtet dabei stets darauf, dass ihr als Fotograf die Sonne möglichst im Rücken habt, ansonsten entstehen im Bild womöglich ungewollte Schatten.

So geht's richtig:

Mit der Sonne im Rücken des Fotografen gelingen Fotos wie von selbst. Und obwohl sie an diesem Spätsommertag besonders hell vom Himmel strahlt, wirkt das Ergebnis keinesfalls überbelichtet.   Copyright: styleranking

Und nun gilt: An die Smartphone-Kamera, fertig, los!

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