Mobilität

Fährst noch oder fliegst du schon? So sieht die Fortbewegung der Zukunft aus

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Julia Schichler
Von Julia Schichler
06.10.2017 / 10:00 Uhr

Seit den 80er-Jahren zeigen uns Science-Fiction- und Trick-Filme auf beeindruckende Weise, wie die Zukunft des Fahrens aussehen kann. In Knight Rider trifft das Auto K.I.T.T seine ganz eigenen Entscheidungen. In Zurück in die Zukunft reist der verrückte Wissenschaftler Dr. Brown in einem fliegenden Auto durch die Zeit. Der Animationsfilm Cars erweckt Autos ohne jegliche Einschränkung zum Leben. Tatsächlich entfernen diese Filme sich gar nicht weit von der Realität. Sprachsteuerung etabliert sich längst als Standard in den neuesten Fahrzeugen. Parallel diskutiert die Automobilbranche das autonome Fahren als Zukunftsthema Nummer Eins. Aber wie weit sind wir wirklich schon? Gemeinsam mit Ford Deutschland hinterfragen wir drei große Mythen der Automobil-Zukunft, die vielleicht schon jetzt keine mehr sind.

Mit Hilfe von Virtual Reality ist die Zukunft des Fahrens schon heute greifbar nah.   Copyright: Ford

„Umbruch ist der Status quo“

Die Frage nach Nachhaltigkeit und technologischem Fortschritt bestimmt die Debatte um die Fortbewegung der Zukunft. Eines steht fest: Nie hat die Automobilbranche sich an einem so bedeutenden Wendepunkt befunden wie aktuell. Die Entwicklung von Innovationen ist nie so schnell vorangeschritten. Sheryll Connelly, Global Trend & Futuring Manager bei Ford, bringt den aktuellen Stand auf den Punkt: „Umbruch ist der neue Status quo“. Aber wie weit sind wir bereits? Und welche bekannten Visionen werden in naher Zukunft real?

Maschine ersetzt Mensch - Autos ohne Fahrer

Die neuen Automodelle auf dem Markt nehmen den Fahrern bereits viele Aufgaben ab und denken in Situationen mit, die der Mensch oft gar nicht erfassen kann. Fahrerassistenz-Systeme versprechen eine gesteigerte Sicherheit. So integriert Ford in der neuen Generation des Ford Fiesta einen Pre-Collision-Assist mit Fußgänger-Erkennung. Das Auto erkennt automatisch sich von der Seite nähernde Passanten, die auf die Straße treten, und reagiert sofort. Unfälle können so vermieden werden.

Die Idee vom „selbstdenkenden Auto“ geht aber viel weiter. Aktuell arbeiten Entwickler an Systemen, die die Fahrertätigkeiten des Menschen vollkommen durch technische Systeme ersetzen. Ford kündigt an, ab 2021 vollständig autonome Fahrzeuge in Großserie zu produzieren. Erwarten uns bald Szenen wie im Animationsfilm Cars? Hier fahren die Autos komplett ohne menschliche Mitwirkung. Mit der Technologie rund um das autonome Fahren könnten Transportdienste schon bald ohne Fahrer ausgeführt werden. Manchmal ist die Zukunft näher, als man denkt.

Das Szenario lässt sich übrigens auch umdrehen: Autofahrer, die keine Autos besitzen. Der gesellschaftliche Trend geht stark in die Richtung „Teilen statt Besitzen“. Carsharing erfreut sich besonders in den Städten und Metropolen großer Beliebtheit. Wusstet ihr, dass Ford Deutschland für seine Kunden eine eigene Carsharing Plattform anbietet? So flexibel warst du noch nie mit dem Auto unterwegs!

Talk to me - das Auto als Kommunikationspartner

Die zweite Vision kennen wir vor allem aus dem Film Knight Rider. David Hasselhoff aka Michael Knight kann zu 100 Prozent auf seinen Wagen vertrauen. K.I.T.T. führt nicht nur Befehle aus, sondern spricht auch mit seinem Besitzer, dem es hin und wieder schwer fällt, die Eigensinnigkeit seines Autos zu kontrollieren. Was im Film natürlich Science-Fiction-mäßig inszeniert wurde, können wir heute in ähnlicher Form schon erleben. Sprachsteuerung im Auto ist längst keine Zukunftsmusik mehr. Dank intelligenter Konnektivitätssysteme wie dem FORD SYNC 3 System könnt ihr eure Smartphone-Apps per Sprachbefehl steuern oder das Navi bedienen. Auch diese Vision ist also greifbar und zum Teil bereits umgesetzt. Das Auto denkt noch weiter: Die neuen Ford-Modelle geben euch zum Beispiel ein Signal, wenn sie an eurer Fahrweise merken, dass ihr müde werdet. Ganz schön intelligent!

Neue Technologien bestimmen die Zukunft der Mobilität. Einen ersten Vorgeschmack bekamen wir bei der Ford Fiesta Drive Experience in Spanien.   Copyright: Ford

Let’s fly away – wird das Auto wirklich fliegen?

Die ultimative Science-Fiction-Kracher der 80er? Zurück in die Zukunft. Marty McFly reist gemeinsam mit dem Wissenschaftler Dr. Brown durch die Zeit – und das mit einem fliegenden Auto. Der Film nährt damit die bekannte Zukunftsvision, dass wir uns mit schwebenden Objekten fortbewegen. Auch wenn Autos mittlerweile intelligente Systeme besitzen und mit uns kommunizieren, scheint diese Vision vom Fliegen noch weit entfernt. Nichtsdestotrotz arbeiten Zukunftsforscher schon mit der Vorstellung. Es bleibt spannend. Wie gerne hätten wir jetzt die Zeitmaschine von Dr. Brown, um uns die Zukunft nur ganz kurz anzuschauen!

Drei Visionen, die uns zeigen, dass wir von der Zukunft gar nicht mehr weit so weit entfernt sind. Ford treibt die Entwicklung entscheidend voran und arbeitet schon jetzt an den Mobilitätslösungen für Morgen. Wie hat Oscar Wilde einmal so schön gesagt? „Die Zukunft gehört denen, die die Möglichkeiten erkennen, bevor sie offensichtlich werden.“

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