Tipps & Tricks

Flachgelegt! So wird euer Flatlay zum Instagram-Star

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Kim Ernst
Von Kim Ernst
09.03.2017 / 10:00 Uhr

Fast drei Jahre ist es her, dass die australische Online-Ausgabe der VOGUE einen Artikel über den Flatlay-Trend ins Netz stellte. Flatlays seien das neue „In-Ding“ auf Instagram, heißt es hier. Daran hat sich auch 2017 nichts geändert. Der Hashtag #Flatlay wurde bis heute fast zwei Millionen Mal von Instagramern auf der ganzen Welt verwendet – und die stetig wachsende Community denkt gar nicht daran, mit dem Flachlegen aufzuhören. Ihr wollt euren Instagram-Account selbst mit perfekt inszenierten Flatlays aufwerten? Wir verraten euch, wie es geht.

Entscheidet euch für ein Farbschema

Wenn es um Flatlays geht, gilt eine goldene Regel: Legt euch vorab auf ein Farbschema fest. Das Foto setzt sich zwar aus einzelnen Stücken zusammen, soll jedoch schlussendlich ein stimmiges Gesamtbild formen. Das gelingt nur, wenn die Einzelteile farblich aufeinander abgestimmt sind. Wollt ihr beispielsweise euren neuen, rosafarbenen Schal in Szene setzen, könnt ihr diesen beispielsweise auf einem einfarbigen Hintergrund platzieren und das Flatlay mit farblich abgestimmten Blumen, Macarons und Accessoires anreichern.

Achtet darauf, dass auf eurem Flatlay alles zusammenpasst.   Copyright: styleranking

Möchtet ihr ein Teil in den Fokus rücken, positioniert ihr es einfach zentraler im Bild. Das lenkt den Blick des Betrachters darauf, ohne dass es farblich heraussticht. Übrigens: Der Hintergrund spielt beim Flatlay eine bedeutende Rolle. Möchtet ihr Abwechslung schaffen, könnt ihr beispielsweise verschiedene Fotokartons als Basis für eure Fotos nutzen.

Das Flatlay erzählt eine Geschichte

Achtet beim Erstellen eines Flatlays darauf, dass die dafür verwendeten Stücke ein Gesamtbild ergeben, also unmittelbar miteinander in Verbindung gebracht werden – und somit eine Geschichte erzählen. Überlegt daher vorab, welche Story sich hinter eurem Bild verbergen soll und mit welchen Stücken ihr sie erzählen möchtet. Befinden sich auf einem Flatlay Gegenstände wie Kaffee, Smartphone, Laptop, Notizbuch, Kamera und Kalender, sowie ein farblich abgestimmter Nagellack und schlichter Schmuck, weiß jeder, dass es sich hier um ein Business-Flatlay handelt.

So geht’s nicht! Hier wirkt das Bild viel zu überladen und die Farben passen nicht zusammen.   Copyright: styleranking

Mut zur Lücke

In der Regel befinden sich auf einem Flatlay zahlreiche verschiedene Teile in den unterschiedlichsten Größen. Ordnet ihr diese planlos an, wirkt das Gesamtbild schnell chaotisch. Das Problem könnt ihr ganz einfach umgehen, indem ihr genug Platz zwischen den einzelnen Stücken lasst. So bekommt jedes Teil die Möglichkeit, seine volle Wirkung zu entfalten. Es ist euch überlassen, ob ihr euer Flatlay symmetrisch oder eher willkürlich angeordnet gestalten möchtet. Entscheidet ihr euch für die ordentliche Variante, kann zum Beispiel eine Schnur dabei helfen, die einzelnen Stücke präziser auf dem Bild zu platzieren. Welche Methode am besten passt, findet ihr durch ein stetes Herumprobieren aus. Bis zum perfekten Flatlay ist manchmal vor allem Geduld gefragt.

Beachtet man einige wichtige Tipps, gelingt das perfekte Flatlay ganz leicht.   Copyright: styleranking

Übrigens: Auch das richtige Equipment trägt zur Qualität des Flatlays bei. Da das Flatlay aus der Vogelperspektive fotografiert wird, kann ein Hocker oder Stuhl dabei helfen, die richtige Entfernung zwischen Kamera und Motiv zu finden. Außerdem ist es wichtig, dass das Licht gleichmäßig auf die arrangierte Fläche fällt und keine Schatten das Gesamtbild stören. Welche Kamera ihr zum Fotografieren wählt, bleibt euch überlassen. Das HUAWEI P9 und das HUAWEI Mate 9 verfügen beispielsweise über integrierte Leica Dual-Kameras und garantieren somit eine hochwertige Bildqualität. Ein weiteres Plus: Die Smartphones liegen deutlich leichter in der Hand als eine klobige Spiegelreflexkamera. So wird euer Flatlay garantiert zum Instagram-Star.

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