Fotografie-Tipps

Let it rain! Die 3 besten Ideen zum Fotografieren bei Regen

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Kim Ernst
Von Kim Ernst
20.02.2017 / 15:00 Uhr

Es ist kalt, es regnet und ihr sitzt mal wieder mit einem heißen Tee auf der Couch und schaut Disneyfilme in Dauerschleife? Wer der Meinung ist, dass schlechtes Wetter genau für solche Tage gemacht ist, der irrt - und zwar gewaltig. Egal wie nass und kalt sich so manch ein freier Tag präsentiert; er hat auch seine schönen Seiten.

Ob ihr es glaubt oder nicht: Es lohnt sich, den inneren Schweinehund zu überwinden, sich an einem verregneten Vormittag die Kamera zu schnappen und das kalte Nass der Natur mit dieser einzufangen. Wie das genau funktioniert? Hier kommen die drei besten Ideen zum Fotografieren bei Regen:

Farbtupfer setzen in der kühlen Umgebung hübsche Akzente

Das kalte Nass taucht die Umgebung meist in ein tristes, monotones Grau. Alles wirkt fad, eintönig und traurig. Natürlich könnt ihr die regnerische Stimmung nutzen und sie in einer urbanen Fotografie festhalten – denn so kommt sie besonders gut zur Geltung. Seid ihr jedoch auf der Suche nach der Extraportion Happiness, solltet ihr an Regentagen vor allem nach einem Ausschau halten: Farbe.

Hier sticht der Regenschirm als Farbklecks direkt ins Auge.   Copyright: styleranking

Ein großer, roter Regenschirm, orangefarbene Gummistiefel oder ein leuchtend gelbes Cape ziehen die Blicke auf sich und können im Bild sehenswerte Farbakzente setzen. Sie zaubern spielend leicht ein wenig Farbe ins Foto und machen aus einer monochromen Regenaufnahme ein verspieltes Gesamtbild. Möchtet ihr mit Farbtupfern spielen, solltet ihr darauf achten, dass diese bewusst eingesetzt werden und klar im Fokus der Aufnahme stehen, da sie sonst ihre Wirkung verlieren.

Spiegelungen sind einzigartig fotogen

Nicht nur einzelne Regentropfen können eine einzigartige Stimmung erzeugen. Auch tiefe Pfützen entwickeln einen ganz eigenen Charme. Nach dem ausgiebigen Schauer lassen sich hier plötzlich Spiegelungen erkennen, die sich wunderbar mit der Kamera einfangen lassen - von Hausfassaden über Waldstücke bis hin zum Wasser-Selfie. Der Effekt wirkt aus den unterschiedlichsten Perspektiven. Hier gilt es, mit der Kamera zu experimentieren, um das schönste Motiv einzufangen.

Regentropfen machen Glasscheiben besonders interessant

Regentropfen sorgen manchmal für die Extraportion Drama. Und das nicht nur, wenn sie mal wieder in den Haaren für Chaos sorgen und die Frisur ruinieren. Treffen sie auf Glasscheiben, werden diese für Fotografen plötzlich besonders interessant. Dabei ist es egal, ob der Regen gegen die Wohnzimmerfenster prasselt, während der Bahnfahrt lange Wasserstreifen auf den Fenstern hinterlässt oder die Autoscheiben benetzt.

Der Blick durch die Scheibe einer Bushaltestelle wird dank Tropfen zu etwas Besonderem.   Copyright: styleranking

Das beliebte Fotomotiv lässt sich meist unkompliziert einfangen. Vorausgesetzt, das besagte Fenster ist sauber. Dann könnt ihr sofort loslegen: Stellt die Tropfen scharf und lasst den Hintergrund verschwimmen. Befindet sich dahinter ein üppiger Wald, eine Stadt oder ein anderes spannendes Motiv, rückt das auf dem Foto zwar in den Hintergrund, bleibt aber dennoch verschwommen erkennbar. Das Ergebnis: ein mit wenig Aufwand verbundenes und dennoch sehenswertes Foto. Den Bokeh-Effekt könnt ihr übrigens auch mit Smartphone wie dem HUAWEI P9 oder dem HUAWEI Mate 9 erzielen, die beide über eine qualitativ besonders hochwertige Dual-Lens-Kamera von Leica verfügen und dadurch problemlos Fotos mit Tiefenschärfe aufnehmen.

Übrigens: Achtet bei Fotografieren im Regen unbedingt darauf, dass eure Kamera oder das Smartphone nicht nass werden. Hier helfen wasserdichte Cases oder – falls ihr mit einer Kamera unterwegs seid – eine Klarsichthülle. Schneidet ein Loch für das Objektiv in die Hülle und fixiert das Ganze mit einem Gummiband. Außerdem solltet ihr immer ein Mikrofasertuch in der Tasche haben, um Linse, Bildschirm und Co. sauber und trocken zu halten.

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