Fotografietipps

Mit nur einem Klick: So gelingt der perfekte Schnappschuss mit dem Smartphone

02.12.2017 / 11:00 Uhr

Du schlenderst über das romantische Kopfsteinpflaster der historischen Altstadt, bist überwältigt von den kolossalen Betonschluchten der Metropole und erlebst eine legendäre Nacht mit deinen besten Freunden – unzählige Situationen verwandeln sich im Hauch einer Sekunde in magische Momente. Da bleibt nicht viel Zeit, um eine professionelle Spiegelreflexkamera aus dem Hut zu zaubern, die Belichtung manuell einzustellen und das passende Objektiv auszuwählen. Wer die Ursprünglichkeit eines Schnappschusses und gleichzeitig die Qualität einer hochwertigen Fotografie wahren möchte, braucht dringend das Know-how eines Profis im Umgang mit einer Smartphone-Kamera. Als täglicher Begleiter steckt in der kleinen Linse unseres Mobiltelefons viel mehr Potential, als sich auf den ersten Testschuss sagen lässt. Wir verraten dir die wichtigsten Hacks für authentische Fotografie mit dem Smartphone – von sechs erfolgreichen Fotografen aus dem Fashion, Beauty und Lifestyle-Sektor höchstpersönlich. Vier von ihnen begeben sich gemeinsam mit Influencern, Medienvertretern und Co. auf einen Spaziergang über den Frankfurter Weihnachtsmarkt, um die Leica Dual-Kamera des neuen Huawei Mate10 Pro auf die Probe zu stellen.

Auch ohne professionelle Spiegelreflexkamera kannst du hochwertige Fotos mit deinem Smartphone schießen – vorausgesetzt, du kennst die Tipps der Profis.   Copyright: Justin Sutcliffe/Huawei

Das Motiv

Das Motiv stellt das Herzstück einer Fotografie dar. Doch nicht immer fängt die Kamera eine Szene so ein, wie wir sie erleben. Als Vorbereitung auf eine Foto-Tour über den Frankfurter Weihnachtsmarkt erklärt Leica Fotograf Alex Lambrechts die Bedeutung der Perspektive. Wer ein Motiv aus einem neuen Winkel betrachtet, es bereits während des Schusses gekonnt anschneidet und den Hintergrund berücksichtig, erweitert seine fotografische Kreativität automatisch um ein Vielfaches. Als britischer Fotograf schwört auch sein Kollege Justin Sutcliffe auf die Wirkung verschiedener, dynamischer Ebenen in einem Motiv – zum Beispiel über die Schulter einer anderen Person fotografiert, zwischen mehreren Personen hindurch oder entlang architektonischer Objekte. Bei letzterem Punkt empfiehlt es sich außerdem, Fokuspunkte in sein Motiv zu integrieren, um führende Linien der Architektur perspektivisch einzufangen.

Beauty-Fotograf Felix Rachor empfiehlt außerdem „jedem, der Beauty- oder Modefotograf werden will […]: Pack deine Sachen und reise um die Welt. Man kann in jeder Stadt oder außerhalb auf dem Land günstig wohnen und sich ein Netzwerk aufbauen. Das ist für die zukünftige Arbeit unfassbar wichtig.“ Und was für einen anstrebenden Profi-Fotografen gilt, sollte für einen geübten Smartphone-Knipser nicht minder von Bedeutung sein.

Auf dem Spaziergang über den Frankfurter Weihnachtsmarkt testen wir die Kamera des Huawei Mate10 Pro.   Copyright: Helene Roisin/Huawei

Als optische Eyecatcher empfehlen die vier Fotografen des Huawei-Fototrips Alex Lambrechts, Mark Chilvers, Tomasz Lazar und Justin Sutcliffe beim Walk über den Weihnachtsmarkt einstimmig: Nutzt Reflektionen im Wasser oder auf Glas. Seht Nebel und integriert ihn in euer Motiv. Nutzt Bewegungseffekte. Aber allem Voran: Fangt den Moment ein. Zu viel Posing kann jedes Bild zerstören. Falls ihr das Portrait einer Person bewusst inszeniert, rät Felix Rachor als Beauty-Experte, einfach geradeaus in die Kamera zu schauen. „Alle versuchen verrücktes Zeug zu machen und am Ende ist der Schlüssel eine ganz simple Pose.“ Bevor es dann zur eigentlichen Einstellung der Belichtung kommt, spielt das Licht bereits bei der Motivwahl eine Rolle. Tomasz Lazar empfiehlt, bei Regen bewusst gegen das Licht zu fotografieren, um Regentropfen für die Kamera sichtbar zu machen.

Übrigens kann ein nicht nur smartes sondern intelligentes Gerät eure Motivsuche zusätzlich bereichern. Durch künstliche Intelligenz verfügt das brandneue Huawei Mate10 Pro über eine Kamerafunktion für Szenen- und Objektwiedererkennung. In Kombination mit der Leica Dual-Kamera wählt das Gerät automatisch die besten Kameraeinstellungen für den perfekten Schnappschuss.

Die Belichtung

Sei der Meister des Lichts – ein Mantra, das für jeden Fotoschuss gilt. Auch Fotograf Immo Fuchs bestätigt: „Wenn man auf das Licht in seiner Umgebung achtet, kann man überall schöne Bilder machen. Wichtig ist, dass man sich Zeit zum Experimentieren nimmt und schaut, wie das Licht und die Schatten fallen. Mischlicht aus Tageslicht und künstlichem Licht sollte man unbedingt vermeiden.“ Als Vorbereitung auf den Spaziergang über den Frankfurter Weihnachtsmarkt schnappt sich Fotograf Alex sein Huawei Mate10 Pro und präsentiert die einfachsten Handgriffe zur Anpassung der Belichtung. Er bevorzugt stets eine minimale Unterbelichtung, damit möglichst keine hellen Details des Motivs ausbrennen können. Insbesondere unter schlechten Lichtbedingungen, wie einem Weihnachtsmarkt im Dunklen inklusive strahlender Weihnachtsbeleuchtung und regennass reflektierenden Straßen.

Steht ein Profi hinter der Kamera, wird auch ein Smartphone-Foto zum wahren Kunstwerk.   Copyright: Alex Lambrechts/Huawei

Der Vorteil des Huawei Mate10 Pro: Seine qualitativ hochwertige, integrierte Leica-Kamera mit Summilux-h Dual-Linsen mit F/1.6 Blendenöffnungen. Dank der großen Blende fängt die Kamera des Huawei Geräts maximal viel Licht auch bei minimaler Beleuchtung ein. Zusätzlich verbessert der optische Bildstabilisator deine Aufnahmen. Die intelligente Szenen- und Objekterkennung identifiziert außerdem schlechte Lichtverhältnisse oder Sonnenuntergangsszenarien automatisch – und passt Belichtungsparameter wie Iso, Blende und Verschlusszeit ideal an die Situation an. Wer sich bereits intensiver mit den verschiedenen Parametern manueller Belichtung auseinandergesetzt hat, kann am Huawei Mate10 Pro in den Pro-Modus der Leica Dual-Kamera wechseln, die verschiedenen Werte eigenständig einstellen und sogar im RAW- statt im Jpeg-Format fotografieren. Übrigens überrascht es nicht, dass ausgerechnet der Technikhersteller Leica die einzigartige Smartphone-Kamera für die Huawei-Geräte entwickelt hat – konzipierte doch Oskar Barnack, ehemaliger Leiter der Filmkameraentwicklung bei Leitz, 1914 die ersten zwei Prototypen einer 24 mm × 36 mm-Schnappschusskamera – der so genannten Ur-Leica. Frei nach dem Motto: Die beste Kamera ist die, die du immer dabei hast.

Das Huawei Mate10 Pro ist ein absolutes Highlight für hochwertige Schnappschüsse mit dem Smartphone.   Copyright: Huawei

Die Nachbearbeitung

Die wohl puristischste aber effektive und hochwertige Form der Nachbearbeitung: Der Schwarz Weiß-Look. Ob du dich bereits beim Fotografieren selbst oder erst im Nachhinein für den farblosen Filter entscheidest, er wirkt ebenso simpel wie genial. Spielt man im Anschluss noch etwas mit dem Kontrast und der Dynamik des Schnappschusses, holst du erneut einiges aus deinem Foto heraus. „Die Nachbearbeitung ist genauso wichtig, wie jeder andere Part von Fotograf, Art Director oder Visagist auch“, stellt Fotograf Felix Rachor trocken fest. „Die Frage ist nur, wie viel man bearbeiten möchte. Man kann aus jedem Schuss durch Veränderungen des Kontrasts oder der Dynamik so viel herausholen. Wenn man darauf verzichtet, würde man sich in seiner Kreativität einschränken.“ Das Huawei Mate10 Pro ermöglicht die unmittelbare Nachbearbeitung deines Schnappschusses direkt auf dem Smartphone. Wer den Bokeh-Effekt eines Fotos, also den Schärfe Unschärfe-Look, durch die große Blende der Dualkamera zusätzlich verstärken möchte, kann diesen ebenso anpassen wie zahlreiche Parameter der Belichtung des Motivs.

Letztendlich gilt: Die Übung macht den Meister. Also verinnerliche die Tipps zu Motiv, Perspektive und Nachbearbeitung, um einen maximalen Effekt mit minimalem Aufwand für deine Smartphone-Schnappschüsse und magischen Momente zu erzielen. Auf dein Smartphone, fertig - klick.

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