Städtetrip

One Night in Paris: Ein Ausflug mit Courvoisier in die Stadt der Liebe

01.10.2015 / 11:00 Uhr

Es ist schon ein wenig komisch. Da wohnt man nur knapp 550 Kilometer von Paris entfernt und hat die Stadt noch nie gesehen. Man fliegt lieber nach Bangkok oder in die Karibik. Aber Paris – das kann man ja irgendwann einmal nachholen. Die Stadt befindet sich ja quasi um die Ecke. Das habe ich mir zumindest immer gedacht. Bis jetzt. Denn kürzlich flatterte eine Einladung ins Office, die für knackige 24 Stunden in die französische Hauptstadt lud. Und ehe ich mich versehe, befinde ich mich mittendrin.

Zeit für Langeweile bleibt nicht, denn bereits kurz nach der Ankunft im Hotel steht ein Event der Extraklasse auf dem Plan: Eine Party im Eiffelturm – in Schale schmeißen inklusive. Schließlich gibt es etwas zu Feiern: Das Image von Courvoisier - dem Cognac, den bereits Napoleon III. zu seinen persönlichen Lieferanten ernannte – soll aufpoliert und aufgefrischt werden. Also versammeln sich Gäste aus der ganzen Welt an diesem Abend im Eiffelturm, schlürfen Courvoisier-Cocktails in entspannter Atmosphäre, lauschen der Live-Band und genießen die Aussicht über das nächtliche Paris.

Am Abend lädt Courvoisier zur Party im Eiffelturm.   Copyright: styleranking

Mein persönliches Highlight wartet jedoch am nächsten Morgen auf mich: Eine kleine Führung durch die Stadt, für die man leicht ins Schwärmen geraten kann. Die Fassaden der Häuser aus der Belle Époque, in denen einst die Pariser Upper Class hauste und ihre Dinner-Parties feierte: Ein kleiner Traum. Die vielen Cafés und Brasserien an den Straßenecken: zuckersüß wie die Macarons, die es an jeder Ecke zu kaufen gibt. Die Geschichte der Stadt: In vielerlei Sicht beeindruckend – auch in modischer, wenn man an die Haute Couture und Giganten wie Christian Dior, Coco Chanel oder Yves Saint Laurent denkt.

Im "Les Deux Magots" geben sich die Hollywood-Stars die Klinke in die Hand.   Copyright: styleranking

Ja, Paris kann sich wirklich sehen lassen. Auch wenn es während der Führung immer wieder zu regnen beginnt und die Stadt sich überwiegend im tristen Grau präsentiert, liegt ein besonderer Charme in der kühlen Luft. Hier und da laufen wir durch verträumte Gässchen, vorbei an alten Kirchen, Designer-Stores und Interior-Shops. Doch zum Genießen bleibt kaum Zeit. Denn die ist knapp und die Pariser Hot Spots sind zahlreich.

Das Wahrzeichen der Stadt: Der Eiffelturm.   Copyright: styleranking

Also bahnen wir uns unseren Weg mit dem Auto durch den Pariser Straßenverkehr. Zugegeben: Für kein Geld der Welt würde ich mich in dieser Stadt hinter das Steuer eines Autos setzen. Das würde entweder mit Wutausbrüchen oder einem Blechschaden enden – vermutlich sogar mit beidem. Also konzentriere ich mich lieber auf die Aussicht durch die verregneten Scheiben.

Ein teurer Traum: Eine Wohnung im Herzen von Paris.   Copyright: styleranking

Denn die kann sich sehen lassen: Der Louvre, in dem vermutlich gerade unzählige Menschen Da Vincis Mona Lisa anstarren, Les Invalides mit seiner beachtlichen goldenen Kuppel, der Triumphbogen inmitten des schrägsten Kreisverkehrs ever, der Eiffelturm, unter Franzosen auch als Die Eiserne Lady bekannt und die Champs Élysées, wo ich viel zu viel Geld für Macarons ausgebe – hallo Klischee – werden im straffen Zeitplan angefahren.

Kim nutzt die Regenpause für ein Foto vor dem "Les Invalides".

Endstation der Reise: Das Edel-Restaurant La Fourchette. Hier mixt uns der Barkeeper zum Abschluss einen letzten Courvoisier-Cocktail, bevor ich im Anschluss den Heimweg in Richtung Deutschland antrete. Mit einem Gedanken im Hinterkopf: Paris, ich komme wieder!

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