Dos & Don'ts der Topmodels

Posen, Persönlichkeit, Professionalität: Lernen von Bündchen, Klum & Co.

14.05.2015 / 18:00 Uhr

Dass TV-Shows wie Germany's Next Topmodel die Realität des Modelbusiness nicht exakt widerspiegeln, ist für die Zuschauer vermutlich kein Geheimnis mehr. Es ist also wenig verwunderlich, dass sich das Klischee der Modezicken in Wahrheit alles andere als bestätigt. Im Gegensatz zu Lästerschwestern, wie der fünftplatzierten GNTM-Kandidatin Darya, gilt in der realen Modebranche: Wer zickt, fliegt. Denn korrekte Benimmregeln am Set von Werbedrehs, Fashionshootings oder Backstage bei Runwayshows sind für jedes Model bereits die halbe Miete, um vom Kunden erneut gebucht zu werden. Doch was in der Modewelt für professionelle Models zum guten Ton gehört, bewährt sich auch im Alltag als durchaus beachtenswerten Knigge. Wir präsentieren: Die fünf goldenen Regeln für (Nachwuchs-)Models und Alltagshelden!

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1. Gemeinsam gespielt, ist halb gewonnen

Was eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte, wird leider viel zu oft vergessen: Wer im Team arbeitet, sollte seinen Fokus auf Pro- und nicht auf Kontraproduktivität legen. Will ein Model einen guten Job leisten, muss es sich auf Fotograf, Visagist, Stylist und das restliche Team verlassen können. Oberste Priorität: Gemeinsam an einem Strang ziehen. Denn nur mit funktionierender Kooperation kann die gesamte Produktion reibungslos gelingen. Für den Alltag bedeutet das: Ohne Grund gegen den Rest der Welt zu spielen, bringt dich nicht „up to the top". Viel eher gelingt jede Herausforderung umso besser, wenn du mit Familie, Freunden und Kollegen gemeinsam den Weg zum Ziel bestreitest und den Teamgeist an erster Stelle setzt.

2. Bodenständigkeit statt Höhenflug

Egal ob du dich Heidi Klum, Gisele Bündchen oder Karlie Kloss nennen darfst – übermäßige Arroganz und Hochnäsigkeit stehen nicht einmal einem Topmodel. Da Stress, Leistungsdruck und absolute Konzentration am Set zum Modelalltag gehören, kann man schnell an seine nervlichen Grenzen stoßen. Dann heißt es: Tief einatmen, langsam bis drei zählen, ausatmen und die negativen Schwingungen für den Moment vergessen. Oberste Priorität hat nämlich die Professionalität - denn ein Stimmungspatzer vor der Kamera kann dich als Model bereits den nächsten Job kosten. Und auch im Alltag können wir uns so manche unnötige Diskussion ersparen, wenn wir frei nach dem Motto „Der Klügere gibt nach" handeln.

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3. Gute Laune rettet nicht nur dir allein den Tag

Diese Situation kennt vermutlich jeder: Dein Gegenüber scheint die Bad Vibrations heute morgen mit Löffeln verspeist zu haben, die nicht einmal mehr ein Liter Kaffee retten kann. Darf sich ein Model so eine Ausstrahlung leisten? Natürlich nicht. Doch auch im Arbeitsalltag gilt: Du erntest, was du sähst. Also versuche beim nächsten Mal die schlechte Laune so gut es geht von dir wegzuschieben und lass dich lieber vom Lachen deiner Kollegen anstecken – damit sicherst du dir garantiert einige Sympathiepunkte.

4. „Bitte, danke, gern geschehen“ – Etikette steht nicht nur für eine gute Elternstube

…sondern auch für Professionalität und Erfahrung. Denn das freundschaftliche Duzen und der lockere Smalltalk am Set sollten keinesfalls als Einladung missverstanden werden, jegliche Höflichkeitsfloskeln vergessen zu dürfen. Gerade in der Modewelt ist die entspannte Stimmung nämlich häufiger Schein als Sein. Ein watteweicher Umgang erleichtert die Zusammenarbeit miteinander um einiges. Und auch im Alltag staunt man nicht schlecht, was Höflichkeit und lockere Manieren dem Gegenüber für positive Reaktionen entlocken kann.

5. Bleib dir selbst treu

Auch wenn man manchmal die Zähne zusammenbeißen muss, bleibt selbst in der Modewelt das Hauptmantra: Be yourself because everyone else is already taken. Denn ein rosiger Teint, cooler Look oder stylisher Eyecatcher lässt sich faken, nicht aber deine Persönlichkeit. Ein wahres Topmodel beherrscht nämlich nicht nur das 1x1s des Posings, sondern weiß auch seinen Persönlichkeit in Szene zu setzen. Selbiges gilt für unsereiner: Wenn das Innere stimmt, wächst das Äußere nach.

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