Fashion-Hotspots

Russische Folklore & skandinavische Coolness: 5 wichtige Fashionmetropolen der Zukunft

09.09.2015 / 14:18 Uhr

Egal ob Fashionmetropole oder Understatement-City: Heutzutage nehmen New York, Mailand und Paris schon lange keine Monopolstellungen mehr als Modehauptstädte der Welt ein. Newcomer-Fashion-Cities wie Amsterdam, Stockholm oder Tokio etablieren sich in der internationalen Modeszene immer stärker und überzeugen mit einzigartigen Designs. Welcher Stil jede Metropole prägt, erfahrt ihr in unseren Top Five der wichtigsten Unknown-Fashion-Cities.

1. Amsterdam – jung, mutig, experimentell

Obwohl die Niederlande flächenmäßig klein erscheinen, bergen ihre Bewohner ein großes und vor allem mutiges Modeherz. Anders als Paris und Co. thront Amsterdam auf keiner imposanten Modehistorie, sondern steckt noch in den Kinder-Fashion-Schuhen. Daher nutzen lokale Designer die Freiheit, keiner Vergangenheit gerecht werden zu müssen – wodurch kreative, ungewöhnliche und einzigartige Kollektionen entstehen. Außerdem vorbildlich: Die Amsterdam Fashion Week fördert intensiv Newcomer-Designer und spiegelt so das modische Flair der Metropole wider.

Favorites made in Amsterdam: SIS by Spijkers & Spijkers, Maryme - Jimmy Paul, Anne de Grijff

2. Moskau – ungewöhnlich, unbekannt, ungeniert

Hinter den Fassaden von Prunk, Reichtum und Kommunismus verstecken sich in Moskau talentierte Undergrounddesigner. In ihren Kollektionen entdeckt man russisches Folkloreflair in modernen Farb- und Formkombinationen, clean-progressive Designs und verträumte, puppenähnliche Kostüme. Wir erwarten von der russischen Hauptstadt und seinen talentierten Designkünstlern einen steilen Weg nach oben!

Favorites made in Moscow: Vika Gazinskaya, Lesia Paramonova, Asya Malbershtein

Zwischen Prunk und Unterdrückung: Die Hauptstadt Russlands zeichnen Gegensätze.   Copyright: Andreas Rentz/Getty Images

3. Kopenhagen – lässig, frech, clean

Wer den Kopenhagener Streetstyle beherrscht, setzt auf simple Formen, laute Farben und verzichtet auf die Liebe zum gefummelten Detail. Natürliche Lässigkeit und Designs, die für sich selbst sprechen, zeichnen den dänischen Metropolenstil aus. Was Kopenhagen zur Stadt der Mode macht? Nicht nur die Kleidung und ihre Träger strahlen Coolness aus: Die Copenhagen Fashion Week setzt nicht auf High-Class-Chic, sondern kreiert eine lockere Atmosphäre – mit Kollektionen, die Mutige auch Off-Runway einwandfrei tragen können.

Favorites made in Copenhagen: Mads Norgaard, Henrik Vibskov, Stine Goya

4. Tokio – provokativ, bizzare, laut

Japans Hauptstadt prägen Gegensätze: Öffentliches Lachen empfindet man als respektloses Benehmen, während Fashionvictims nicht nur durch Stil, sondern gerne auch durch innovative, bizarre Designs Aufmerksamkeit erregen. Vom Arbeiterlook über Indieflair bis hin zu lauten Prints und innovativen Schnitten bietet Tokio eine facettenreiche Auswahl an ungewöhnlichen Designs – und ergattert sich so einen Platz im Modemetropolenranking. Auch große Modemarken kennen das Potenzial des modischen Schmelztiegels und seinen kaufkräftigen Einwohnern: Alle großen Modemarken betreiben Mega-Flagship-Stores in Tokio und veranstalten eigene Fashionshows.

Favorites made in Tokio: Neighbourhood, Yohji Yamamoto, Comme de Garcons

Zwischen Manga und Manschetten: In Tokio herrschen Benimmregeln anderer Art, auch in der Mode.   Copyright: Chris Jackson/Getty Images

5. Stockholm – simpel, cool, nordisch

Stockholm prägt der Minimalismus. Chelsea Boots, Oversized-Coats und Destroyed-Jeans gehören zu den Keypieces eines Stockholmer Mode-Affinen. Dabei darf der Look keineswegs langweilig wirken. Nur wer den Stil beherrscht, kreiert cleane und dennoch einzigartige Looks mit skandinavischem Flair. Kein Wunder also, dass sich schwedische Global Player wie H&M oder IKEA mühelos international etabliert haben – schnörkellos, gradlinig und gnadenlos.

Favorites made in Stockholm: Acne Studios, H&M, Our Legacy

Follow us